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Firmen im Fadenkreuz von Cyberkriminellen: Modernste Hardware und aufmerksame Mitarbeiter bieten den besten Schutz

11/03/2017 17:46 CET | Aktualisiert 11/03/2017 17:48 CET
PeopleImages via Getty Images

Cyberkriminelle professionalisieren sich. Es geht um mehr als den Zugang zum privaten Sparkonto. Cyberkriminalität und Industriespionage gehen Hand in Hand.

Studien des BITKOM zeigen, dass bereits heute 69 Prozent der Industrieunternehmen Opfer von Datendiebstahl und Wirtschaftsspionage geworden sind. Besonders betroffen: Produktion und Fertigung.

In Zeiten der Vernetzung von Produktion und Maschinen über das Internet - Industrie 4.0 - eröffnet das eine völlig neue Dimension. Gleichzeitig nimmt laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Zahl der Malware 2016 täglich um knapp 380.000 zu. Und Experten sind sicher: Die Zahl steigt weiter.

Der Imageschaden für betroffene Firmen ist kaum zu beziffern. Den materiellen Schaden durch Cyberangriffe schätzt der BITKOM auf 22 Milliarden Euro jährlich - Tendenz steigend. Und mit dem Gesetz „zum Schutz kritischer Infrastrukturen" kommt eine juristische Komponente dazu, wenn es beispielsweise um den Schutz sensibler Kundendaten auch in Banken und Versicherungen geht.

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Angesichts dessen stellt sich die Frage, wie sich Unternehmen vor Hackerangriffen schützen. Das Thema ist komplexer, als es auf den ersten Blick vielleicht scheint. Denn der umfassende Schutz von Netzwerken und Mitarbeiterhardware gehört heute ebenso zu den Standardprozessen jeder IT-Abteilung wie die Nutzer-Anmeldung mittels Fingerabdrucksensor oder Gesichtserkennung.

Selbst die Integration der Druckerflotte in die Sicherheits-Policy und deren kontinuierliche Überwachung wird mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit. Aktuelle Notebooks, PCs und Drucker verfügen über ausgeklügelte Technologien, um sowohl die Hardware als auch die darauf enthaltenen sensiblen Daten deutlich wirksamer zu schützen.

Damit beginnt die Abwehr von Angriffen bei PCs und Druckern bereits beim Stammhirn - dem BIOS - und deckt alle wichtigen Bereiche ab. Nur so lassen sich Angriffsszenarien effektiv zurückschlagen.

Längst ist das Thema Sicherheit aber auch jenseits des geschützten Firmengeländes relevant. Mitarbeiter sind mobil. Sie arbeiten im öffentlichen Raum: Am Abfluggate, in der Business Lounge oder in der Hotel-Lobby. Und wer kennt nicht den verstohlenen Blick über die Schulter des Nachbarn auf dessen Bildschirm - Fachleute sprechen von „Visual Hacking".

Mit regelmäßigen Trainings oder Schulungen sollten Firmen das Bewusstsein ihrer Mitarbeiter für potenzielle Gefahrenquellen schärfen. Das ist unerlässlich.

Die Bedrohungen sind vielfältig und meist sehr offensichtlich: Bereits 2014 warnte der deutsche Verfassungsschutz in einer Broschüre vor Wirtschaftsspionage durch die eigenen Mitarbeiter. Da kann ein vergessener Ausdruck im Druckerschacht schnell zu einer echten Bedrohung für Firmengeheimnisse werden.

Die technischen Möglichkeiten, all diese Angriffsszenarien abzuwehren, sind verfügbar. Hundertprozentige Sicherheit wird es wahrscheinlich nicht geben. Aber mit dem Einsatz modernster Technologien und dem kritischen Bewusstsein der Mitarbeiter kann es gelingen, diesem Idealzustand näher zu kommen.

(1) Quelle, (2) Quelle, (3) Quelle.

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