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9 Gründe, warum ich meinem Mann am liebsten in die Eier treten würde

01/03/2015 13:16 CET | Aktualisiert 29/04/2015 11:12 CEST
Jacqui Zadik

Unser Hochzeitstag steht an. Und das genau in dem Jahr, das hinlänglich als "das verflixte Jahr" bekannt ist. So schlimm ist es zwar noch nicht, ersetzt man aber verflixt mit genervt, würde ich durchaus zustimmen: Ja, das alte Sprichwort ist wahr. Es gibt Momente, ja sogar Tage, an denen mein Mann mich dermaßen nervt. Das sind jene Tage, an denen ich ihm oft den Stinkefinger zeige, kaum, dass er mir den Rücken zukehrt. Ich denke, Luft ablassen tut gut, als los geht's ...

Hier sind neun Dinge, mit denen mein Mann mich zur Weißglut bringen kann:

1. "Schatz, ich sortiere mal die Wäsche - passt du auf die Kinder auf?" Jetzt wäre für ihn der richtige Zeitpunkt, mal zu erwähnen, dass er einen RIESIGEN Berg schmutziger Wäsche neben dem Bett (nicht im, am oder in der Nähe des Korbs) hat liegen lassen - damit ich, wenn ich 10 Minuten später den Raum betrete, nicht enttäuscht bin. Denn ich dachte, ich hätte die Wäsche eigentlich schon erledigt - zumindest für ein paar Stunden. Wie schwer kann es eigentlich sein, die Wäsche in den Korb zu tun?! Ich habe keine Lust, jedes Mal, wenn ich die Wäsche mache, eine Schnitzeljagd zu veranstalten.

Da wir gerade von Wäschewaschen sprechen - warum kann er die Waschmaschine nicht einfach mal anstellen?

2. Wenn ich am Wochenende für die Kinder das Mittagessen zubereite, setzt er sich manchmal an den Tisch und erwartet, dass ich ihn auch bediene. Kein "Wie kann ich dir helfen?" oder, "Lass mich das hier machen." Vier Kinder am Tisch, die auf ihr Essen warten. Genau, ich nenne ihn einfach eins meiner Kinder. Sexy, oder?

Wo wir gerade vom Kochen sprechen - warum kocht er eigentlich nicht auch mal?

3. Wenn er von einer Nacht mit seinen Jungs heimkommt, macht er so einen Lärm. Er glaubt nur nicht, dass er laut ist. Er erledigt alles extrem langsam, als würde es das weniger geräuschvoll machen. Schlüssel machen auch in Zeitlupe Lärm, nur damit du es weißt. Versuch es, wirst schon sehen.

4. "Ich kann den Pfeffer nicht finden. Wo ist der Pfeffer?" Ich antworte also "Zweites Regal von oben, links, hinter dem Essig." Ich weiß das, denn dort steht der Pfeffer seit wir vor fünf Jahren ins Haus gezogen sind. Gleicher Platz. "Wo?" "Ähm, zweites Regal. Von oben. Links. Hinter der Flasche Heinz-Essig." "Nein, da ist er nicht." Murrend stehe ich auf und unterbreche, was auch immer ich gerade tue und finde den Pfeffer. Genau da, wo ich gesagt habe. So geht das aber nicht nur mit dem Pfeffer. So läuft es mit allem, was er sucht - jedes einzelne Mal.

5. Er bekommt einen Schnupfen und jammert ewig, wie krank er doch ist. Dann kontrolliert er alle 20 Minuten, ob er Fieber hat. Ich habe inzwischen eine Lungenentzündung und erledige trotzdem noch alles, was so an einem normalen Tag anfällt: fahren, kochen, Wäsche machen, Kinder versorgen, etc. und beschwere mich nur, wenn er sich nicht um den Aufwasch kümmern will.

6. Wenn er etwas im Haus erledigt, muss ich mich bedanken. Als würde er mir damit helfen oder einen Gefallen tun. Jaja, ich weiß schon - Männer brauchen Selbstbestätigung, aber ich muss an dieser Stelle mal meine Wut rauslassen und sagen dürfen: "Ich bin nicht deine Mutter. Ich muss mich nicht bei dir dafür bedanken, dass du dazu beiträgst, das Haus in Ordnung zu halten!"

7. Wenn ich ihn bei einer Computersache um Hilfe frage, übernimmt er das, entscheidet über meinen Kopf hinweg und vermasselt es am Ende so, dass ich zu Apple gehen muss, um es reparieren zu lassen. Und dann wundert er sich, warum ich ihn nicht mehr um Hilfe bitte.

8. Das sagt er, wenn er intim werden will: "Willst du Sex?" "Oooooh, stopp. Du machst mich so heiß und nervös mit deinem Dirty Talk! Ich kann mich nicht mehr beherrschen, nimm mich jetzt!" Glaubt er wirklich, dass ich so reagieren würde? Wann ist die Romantik in unserer Ehe eigentlich verschwunden? Wie kann er nur glauben, dass mich das locken könnte?

9. "Liebling, kannst du bitte die Windel wechseln?" "Na klar!" Ich gehe vergnügt meinen Aufgaben nach - was wahrscheinlich Wäsche erledigen, kochen oder der Versuch, alleine auf die Toilette gehen zu können, ist. Nur, um 10 Minuten später festzustellen, dass er die Windeln nicht gewechselt hat! "Ich dachte, du wechselst sie?" Er antwortet mit unbewegter Miene "Ja, mache ich. Ich habe nur nicht gesagt, wann."

Hör zu, ich bin eine vernünftige Frau... meistens zumindest. Ich denke nicht, dass es schwer ist, dem anderen zuliebe Kompromisse zu machen und das stumme "Hau ab" hinter dem Rücken zu vermeiden. Etwas Hilfe bei den täglichen Aufgaben, einen Partner, der sich hin und wieder auch mal um mich kümmert und manchmal, aber nur manchmal etwas Romantik fände ich toll.

Wie steht es bei dir? Was nervt dich an deinem Partner? Nur keine Scheu - es tut gut, das alles los zu werden! Erzähl mir davon in den Kommentaren! Für mehr unterhaltsame Posts zu Erziehungsmaßnahmen: klicken Sie hier und besuchen Sie MrsMuffinTop!

Dieser Artikel ist ursprünglich bei der Huffington Post USA erschienen und wurde von Janine Pecher aus dem Englischen übersetzt.


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