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Marketing und PR - Synergien erkennen mit der Customer Journey

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Marketing und PR sind heutzutage eng miteinander verkn√ľpft und keine getrennten Disziplinen. Es gilt, das Silodenken abzulegen, Synergien zu nutzen und das Bewusstsein f√ľr die jeweilige andere Disziplin auszubauen und in die Arbeit einflie√üen zu lassen. Anhand der Customer Journey und den damit verbundenen Phasen, welche den Kunden von der ersten Wahrnehmung bis hin zur Kaufentscheidung begleiten, l√§sst sich gut betrachten, an welchen Schnittstellen die PR effektiv mitwirken kann.

Unter Umständen kann es sinnvoll sein, zunächst die Perspektive der Customer Journey einzunehmen und darauf aufbauend die PR-Aktivitäten zu planen.

Bekannte Marketing Modelle wie das AIDA-Prinzip (Awareness, Interest, Desire, Action) - oder die etwas aktuellere DAGMAR-Formel (Defining Advertising Goals for Measured Advertising Results) bilden gute Grundlagen um sich √ľber √∂konomische Ziele und Kommunikationsziele von Marketing-Ma√ünahmen im Klaren zu werden und zeigen die ‚ÄěAngriffsfl√§che" der PR innerhalb des Kommunikationsprozesses

 

Die Customer Journey aus Sicht von Marketing und PR begleiten

 
  1. Phase: Awareness
In der Phase, in welcher der Kunde auf das Produkt oder die Leistung, die es zu vermarkten gilt, aufmerksam gemacht wird, bieten sich erste M√∂glichkeiten, gezielt relevante Informationen zu platzieren. In den letzten Jahren hat sich der Prozess der Kaufentscheidung ge√§ndert - K√§ufer sind f√ľnf Mal abh√§ngiger von relevanten Contents als in den letzten f√ľnf Jahren - es ist von Interesse, m√∂glichst viel Content zu generieren, der gleichzeitig m√∂glichst pr√§sent ist und erste grundlegende Informationen vermittelt. Der Kunde kann mittlerweile auf vielen Wegen angesprochen werden und ist dank Internet immer und √ľberall erreichbar. Online Ads, Blogartikel und Online-Ver√∂ffentlichungen stellen sicher, dass die Informationen st√§ndig und √ľberall an den potenziellen Kunden gebracht werden k√∂nnen. Um weiteres Interesse bei dem Kunden zu wecken, k√∂nnen sie zu Live Events eingeladen werden, auf denen pers√∂nliche Kontakte optimiert und die grundlegenden Informationen gezielt verbreitet werden. Durch Lead-Erfassung werden neu gekn√ľpfte Kontakte schnell erfasst und direkt verarbeitet. Dies erm√∂glicht im Nachgang weiterf√ľhrende Informationen gezielt und personalisiert an die potenziellen Kunden heranzutragen.
  1. Phase: Favorability
In der zweiten Phase gilt es, das geweckte Interesse des potenziellen Kunden zu erhalten und seine Aufmerksamkeit aufrecht zu halten.Durch crossmediale Kampagnen erreichen ihndann weitere, auf seine Bed√ľrfnisse zugeschnittene Informationen, die ihn in seinem Kaufprozess optimal unterst√ľtzen. Um die Customer Journey und den Entscheidungsprozess weiterhin erfolgreich zu begleiten, kommen dann auch PR-Tools wie Newsletter zum Tragen, mit denen passgenaue Inhalte in regelm√§√üigen Abstanden an den Kunden herangetragen werden. Hier k√∂nnen dann auch relevante Inhalte zum Download angeboten werden, die bei Interesse dem Kunden nahelegen, sich weitere Informationen zu beschaffen. √Ąhnlich wichtig sind in dieser Phase sind auch gut platzierte Ver√∂ffentlichungen meinungsbildender Medien, die dem potenziellen Kunden als glaubw√ľrdige Orientierungshilfe dienen.
  1. Phase: Consideration und
  2. Phase: Intent to Purchase
Auch in der dritten Phase, bei der der Kunde f√ľr das Produkt entscheidet und der vierten Phase in der die Kaufabsicht konkretisiert wird sollte die Customer Journey weiterhin durch zielgerichtete Kommunikationsma√ünahmen unterst√ľtzt werden. In dieser Phase wird der Kontakt zu dem Sales-Bereich verst√§rkt um mithilfe Sales-relevanter Fragen progressiv den Prozess zu unterst√ľtzen.
  1. Im Anschluss an Phase 5 Conversion:
Die während und nach dem Kaufprozess gesammelten Daten, wie etwa aus dem Nutzungsverhalten, können nun genutzt werden, um Up- und Cross-Selling Potenziale zu adressieren und so gezielter neue mögliche Kunden ansprechen zu können. Hier hilft die gezielte Pflege der sozialen Netzwerke, da auf diesen Plattformen Feedback von den schon gewonnenen Kunden erfasst wird und unter Umständen zeitnah darauf reagiert werden kann. Dieses Feedback wiederum dient dazu, die Customer Journey zu optimieren.

 

Catherine Warrilow beschreibt in einem Artikel der PR Week drei grundlegende Aspekte, die zeigen welche Aspekte, die im Marketing fest verwurzelt sind, auch f√ľr die PR zentral sind:
  • Suchmaschinenoptimierung geh√∂rt zum Verfassen eines jeden Textes - sei er f√ľr eine Werbekampagne oder eine Pressemitteilung.
  • Die Anziehungskraft guten Contents ist nicht zu untersch√§tzen. Es geht aber nicht nur um den einzelnen Artikel oder Blog-Beitrag, sondern auch um das Umfeld. Welche weiteren interessanten Artikel findet der Leser auf der Webseite, damit er weiterliest und wiederkommt. In jeden Text sollte immer die √úberlegung, wer der Leser ist und was ihn antreibt und interessiert.
  • Damit verbunden ist auch die Ansprache von bestimmten Zielgruppen. Wen genau m√∂chte ich mit meinem Text ansprechen, wer sind relevante Influencer und was brauchen sie um Interesse zu zeigen.
 

Marketing und PR profitieren voneinander, wenn sie Qualitätsstandards beachten und zusammenarbeiten. Gemeinsam mit dem Vertrieb eines Unternehmens kann auf diese Art und Weise punktgenau mit Influencern und Journalisten kommuniziert werden und gleichzeitig werden neue Kunden gewonnen.

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