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Anthony Bannwart - kontemporäre Kunst aus der Schweiz

16/10/2016 11:26 CEST | Aktualisiert 17/10/2017 11:12 CEST

Das Gesamtwerk von Anthony Bannwart steht für eine einzigartige künstlerische Attitude - geprägt von einem Nebeneinander verschiedener technischer Vorgehensweisen, gespickt mit feiner Poesie und tiefgründigen Gedanken.

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Der Schweizer Anthony Bannwart verbindet das künstlerische Ganze mit interdisziplinären Kunst Methoden. Er entwickelt eine außergewöhnliche Ausdrucksart, die sich im konzeptionellen Vorgehen und der Wahl seiner Bildgegenstände äußert. Der jüngste Spross der Corum Uhrmacher Dynastie möchte die Grenzen zwischen zwei Polen finden und den Kontrast künstlerisch hervorheben. Bannwart studierte zunächst Schmuckdesign in Frankfurt am Main, gefolgt von einem Film- und Video Studium in London an dem Central Saint Martins College of Art and Design. Seine Werke werden u.a. in Stockholm, Paris, Seoul, Hanoi und London ausgestellt.

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Bannwarts Oeuvre wechselt in einem harmonischen Übergang von Malerei, Installationen, Fotografie bis hin zu Kunstwerken aus Metall. Seine Arbeiten bestechen durch ihre reliefartigen Strukturen und brillanten farblichen Schichtungen. Dieses facettenreichtum verführt geradezu, angestammten Sehgewohnheiten nachzugeben. Es wird räumliche Tiefe gelassen, Licht, Schatten und beinahe körperlich zu nennende schwebende Formationen in perfekt angelegten Illusionsräumen entdeckt - wo sich faktisch gespachtelte und in sich vormals implodierende Farbmaterie befindet.

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Die Formensprache seines neuesten Fotografieprojekt Poïesis ist auf den Ersten Blick einfach, sie verbindet die Ästhetik von Alltagsdingen - wie einem Stempel mit einer dichterischen Komponente - vollzogen auf dem menschlichen Körper.

Doch steht dahinter ein tiefgründiger Ernst. Der jeweilige - gestempelte - Satz wird Eins mit dem Träger. Er soll zu einem haltbaren Manifest vernommener Wörter werden, einen prägnanten Liedtext dokumentieren oder bedeutende Buchpassagen verewigen.

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