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5 Dinge, von denen ich meinen Kindern am liebsten weniger mitgegeben hätte

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Wir Eltern können uns nicht genug den Kopf darüber zerbrechen, ob wir unseren Kindern genug von dem geben, was sie brauchen. Aber was ist, wenn wir ihnen das falsche geben? Hier sind fünf Dinge von denen ich mir wünsche, dass ich meinen Kindern davon weniger gegeben hätte.

1. Weniger Zeit mit mir, mehr mit ihrem Vater. Jeder würde davon profitieren. Aber wenn du einmal derjenige in der Familie bist, der von zu Hause aus arbeitet und weißt, wo die sauberen Socken sind und weißt, wann das Fußballtraining beginnt... dann bist du irgendwann der, alles für seine Kinder macht. Das ist das Gesetz der Familien-Physik. Wenn Sie früh mit dieser Inbalance anfangen, macht sie der Alltag nur noch größer und größer. Es passiert nicht so häufig, aber traditionelle Familienrollen schleichen sich schnell ein, wenn Kinder aufwachsen. Passen Sie auf und vermeiden Sie das. Zum Besten für jeden.

2. Weniger Zeit mit halber Aufmerksamkeit. Ich war nur da für meine Kinder - aber meist nicht so wirklich. Das Elternteil im Autopilot, das nuschelt „Uh huuh" und „Mmm, hmm", während es eigentlich nur über den nächsten Anruf nachdenkt, oder, wann es wieder ins Büro kann um Emails zu schreiben, ist eigentlich kein Elternteil. Es ist viel besser, wenn man ganz abwesend oder ganz anwesend ist, als in einer Zwischenwelt zu leben.

3. Weniger Keifen. Manchmal mache ich das über Tage, Wochen, Jahre hinweg, über Dinge, die sie machen oder lassen sollen. Es ist zu einer Gewohnheit geworden. Wenn ich Zeit zurückdrehen könnte würde ich mehr auf mich hören und merken, wie unnötig das war, weil es nichts gebracht hat. Ich würde mir bessere Wege überlegen, dass sie mir zuhören und das machen, was ich mir von ihnen wünsche. Und wenn ich wieder in alte Gewohnheiten zurückfalle, würde ich es erneut versuchen. Und wieder. Und wieder. Und wieder..

4. Weniger Zeit vor dem Bildschirm. So schwer. Du musst wirklich böser Polizist spielen, um das durchzusetzen. Aber wenn ich mir jetzt junge Erwachsene anschaue, die mehr Zeit in der realen als in der virtuellen Welt verbracht haben, dann sehe ich, wie sie Ihre Vorstellungskraft nutzen, mit anderen Menschen und Gruppen interagieren, und besser verstehen, wer sie wirklich sind. . Sie haben eine Erdung und Tiefgründigkeit, die ich meinen Kindern auch wünschen würde. Was heißt das im Alltag? Mehr Spiele, mehr Unterhaltungen, mehr Musik, mehr Sport, mehr Hobbys, mehr frische Luft, mehr Langeweile... mehr Leben.

5. Weniger von dem, was sie wollen. Oder spezieller: nicht nachgeben wenn sie sagen, dass sie nicht den Sommer bei einer spanischen Familie verbringen wollen um Spanisch zu lernen, nicht mehr ihren Musikunterricht machen wollen. In dem Moment mag das richtig aussehen, weil sie den Gedanken nicht mögen, zu etwas gedrängt zu werden. Aber nun, natürlich, schauen sie neidisch auf ihre Freunde, die andere Sprachen flüssig sprechen und Instrumente spielen. Und ja, es ist nie zu spät das zu lernen, aber es ist viel, viel schwieriger, wenn du arbeitest und im Stress bist - und für deinen Unterricht selbst bezahlen musst.

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