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Laura, Emily und Clara bringen die englische Gartenkultur direkt nach Hause

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ENGLAND GARDEN
Craig Roberts via Getty Images
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Englische Gärten mit ihrer prachtvollen Pflanzenwelt sind weltberühmt. Weil die Briten seit jeher ein Völkchen mit einer Vorliebe für schöne Gärten und exklusive Land- und Gartenhäuser sind, verwandeln jene Inselbewohner, die etwas auf sich halten, ihre Gärten mit viel Liebe zum Detail in eine blühende Landschaft.

Helles Holz, große Glasflächen und klare Linien passen dabei ideal in eine idyllische Gartenlandschaft. Der Schlüssel zur Gemütlichkeit sind natürliche Materialien und eine perfekte Kombination von Dingen, von denen man gerne ständig umgeben ist.

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Foto: Holzland Jacobsen

Individueller Gartencharme mit „Shabby Chic" hausgemacht
Im Inneren eines typischen GB-Gartenhauses kommen daher oftmals Elemente wie Blumenschmuck und trendige Kreidefarben für „Shabby Chic"-Kreationen zum Einsatz. Alte Möbel, liebgewordene Dinge aus der Vergangenheit und Gegenstände des Alltags mit Gebrauchsspuren werden mit weich wirkenden Farben in Naturtönen bemalt, um sie im neuen Glanz erstrahlen zu lassen.

Dieser Einrichtungsstil, entwickelte sich Ende der 1980er Jahre im Königreich, wobei eine Mischung von alten „heruntergekommenen" Erbstücken oder Flohmarktmöbeln und Accessoires durch Do-it-Yourself Aufbereitung eine neue passende Verwendung finden. Nach Auskunft von Experten eines Internet-Gartenportals, die auch Naturfarben anbieten, ist das besonders hilfreich, um unkompliziert englisches Flair in große oder kleine exklusive Gartenhäuser an jeden Ort der Welt zu zaubern.

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Solche Häuser hören auf weibliche Vornamen wie Laura, Emily oder Clara und sollen den typischen englischen Charme verströmen. Man kann sie selber aufbauen oder auch aufbauen lassen. Dass dabei die Pflege von Spleens und kleine geschmackliche Eigenheiten im „Garden of England" auch bei deutschen Gartenfreunden zum guten Ton gehören, versteht sich von selbst.

Auf diese Art kann man sich stilvoll ein wenig ins Heimatland der Queen und ihrer Untertanen versetzen, so das Fazit der Holzprofis. Für die individuelle Planung und Gestaltung gibt es ebenfalls Modelle im typischen Landhaus-Stil. Einige davon wurden bereits in Fachzeitschriften vorgestellt.

Es ist daher kaum verwunderlich, dass besonders ein typisches „Clockhouse" größeren repräsentativen Anwesen viel Charme und eine vornehme und einladende Note verleihen kann. Hier kann jeder selbst Hand anlegen und sein Gartenhaus individuell nach seinem persönlichen Geschmack möblieren, streichen und dekorieren.

Wenn ein Gartenhaus zum Designobjekt wird

Gartenhäuser sind nach dem Motto „Platz ist in der kleinsten Hütte" beliebt. Bei den bekannten Formen hält sich die Architektur gerne an die klassischen Vorbilder oder nimmt Anregungen aus der asiatischen Gartenkultur auf.

Gepaart mit viel Individualität stellen sich die attraktiven Holzhäuser nun in der Würfel-Version vor. Die sogenannten „Kuben" versprechen Trendsetter zu werden. Sie sind gut gedämmt und ganzjährig zu nutzen.

Solche Holzgebäude lassen sich je nach Anforderung in eine praktische Outdoor-Küche oder Wellness-Oase verwandeln. Als Pool-Haus bieten sie Schutz vor der Sonne und zu allen Jahreszeiten lassen sie sich als Hobby- und Partyraum nutzen. Außerdem kann man dort Übernachtungsgäste beherbergen und hat einen sicheren Unterstellplatz für die Gartenmöbel.

Wer einen Nebenerwerb anstrebt, könnte ein Gartenhaus in der Würfel-Version auch als innovative Ferienwohnung planen. Maßgeschneidertes Holzgebäude sollten je nach Nutzung, vor allem praktisch und geräumig sein.

Sinnvoll ist es auch, wenn die Entfernung zwischen Wohn- und Gartenhaus nicht zu groß ist. Das moderne Gartenstudio kann sich je nach Standort natürlich auch wegen der Ruhe und der Nähe zur Natur als attraktives Arbeitszimmer eignen.

Bei dem Sylter Kubus handelt es sich um ein funktionales Holzgebäude. Es wird in Elementbauweise in Außenmaßen ab 4,51 Meter Breite in verschiedenen Größen und Ausstattungsvarianten angeboten, wahlweise auch mit mehreren Räumen.

Die Wand- und Bodenelemente des Bausatzes sind gut isoliert und 60 Millimeter stark, die Dachelemente aus Brettschichtholz noch 20 Millimeter stärker.

Der Aufbau des Fußbodens besteht aus 20 mal 200 Millimeter dicken, weißen Massivholzdielen in Eichenstruktur, markant in Weiß transparent. Glashebeschiebetüren sollen dafür sorgen, dass das lichtdurchflutete Gebäude leicht zu verschließen ist.

Alle Elemente lassen sich nach Herstellerangaben von einem geübten Heimwerker leicht montieren. Die Montage des Bausatzes wird aber auch schlüsselfertig inklusive Planung angeboten. Die Außenverkleidung besteht aus einem Rombus-Fassadenprofil.

Der Kubus sollte am besten auf einer Betonbodenplatte mit vierseitiger Frostschutzschürze im Garten oder auf einem Wochenendgrundstück aufgestellt werden. Je nach Ausstattung kann er ein echtes Unikat sein. Oft wird dazu noch nicht einmal eine Baugenehmigung benötigt.

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