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Digitalisierung ver├Ąndert das Leben

Ver├Âffentlicht: Aktualisiert:
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Ellagrin via Getty Images
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Eine Studie von LIFE untersuchte, in welchem Ma├č die digitale Revolution unser Leben ver├Ąndert und ver├Ąndern wird. LIFE ist ein Forschungsinstitut, das, unterst├╝tzt von der Telekom, Forschungsstudien zu verschiedenen Schwerpunkten im digitalen Zeitalter herausgibt. So stehen bei dieser Studie die Ver├Ąnderungen unterschiedlicher Lebensaspekte durch die Digitalisierung im Fokus.

Sieben Kernbereiche wurden bestimmt:
  • Familie und Freunde
  • Sicherheit
  • Materielles und Finanzen
  • Arbeit und Lernen
  • Freizeit und Wohlbefinden
  • Gesellschaft und Gemeinschaft
  • Gesundheit und Fitness

Der Grad der Vernetzung und Digitalisierung ist im Bereich der Familie und Freunde an h├Âchsten, am geringsten im Bereich Freizeit und Fitness. Dabei gibt es keine Unterschiede in der Pr├Ąferenz zwischen den normalen Usern und den First Movern respektive der Nutzungsavantgarde.

Lediglich im Bereich der Nutzungsintensit├Ąt bestehen Unterschiede. Rund 50 Prozent der User wickeln beispielsweise online finanzielle Transaktionen wie Online-Banking oder Eink├Ąufe ab. Ein Bereich entwickelt sich zurzeit: der Bereich Arbeit und Lernen. Hier ist im Bezug zur Digitalisierung eine Zunahme des Interesses zu verzeichnen.

Digitalisierung und Arbeitnehmer

Immerhin mit 44 Prozent der Befragten nutzen die Digitalisierung bereits an ihrem Arbeitsplatz und arbeiten an unterschiedlichen Projekten mit unterschiedlichen Partnern zusammen oder verbessern ihre Qualifikationen ├╝ber E-Learning.

Damit ist in vielen F├Ąllen eine Vernetzung im Leben nicht mehr wegzudenken. Auch die Erwartungen der Experten und User sind hier ├Ąhnlich. Bei Konsumenten, die bislang wenig mit den industriellen Entwicklungen und neuer Kommunikationsformen zu tun haben, sch├Ątzen immerhin 64 Prozent, dass der Vernetzungsgrad weiter steigt. Erwartet wird, dass Industrie 4.0 auch gr├Â├čere Arbeitsfreir├Ąume schafft, also auch der Arbeitnehmer entscheidet, wann und wo er seine Arbeit verrichtet.

Im Bereich Lernen geht die Erwartung bei Konsumenten hin zu einer offener werdenden Informationsgesellschaft, in der Wissen frei verf├╝gbar sein soll. Schaut man sich die Avantgarde der Vernetzung an, hierunter auch die sogenannten digital Natives, so k├Ânnen sich 81 Prozent nicht mehr vorstellen, auf diese Techniken zu verzichten. Wenn man sich vorstellt, dass diese Techniken erstmals 2011 auf der Hannover Messe einer breiteren ├ľffentlichkeit vorgestellt wurde, ist dies eine sehr gro├če Zahl.

Dennoch ist auch die digitale Nutzungsqualit├Ąt noch unterschiedlich. Die meisten Arbeitnehmer nutzen beispielsweise das Netz immer noch als Informationsquelle und weniger, um damit die Arbeit zu vernetzen. Aber immerhin 62 Prozent finden eine Digitalisierung interessant oder sehr interessant. Hauptinteresse gilt dabei der Web Collaboration, also Diensten, mit deren Hilfe man an unterschiedlichen Orten auf der Welt gemeinsam an Dokumenten und Projekten innerhalb eines Unternehmens oder mit Partnerunternehmen arbeiten kann.

Im Bereich E-Learning sind f├╝r die Befragten besonders Computer-based-Learnings, Distance Learning, Virtuelle Klassenzimmer und das Edutainment von besonderem Interesse. Noch gr├Â├čeres Interesse an E-Learning besteht in Europa beispielsweise in Frankreich. Etwas ist aber auch wichtig: Die E-Learning-Angebote sollten rund um die Uhr verf├╝gbar sein und dann abrufbar sein, wenn der Arbeitnehmer Zeit hierf├╝r hat. Nine-to-Five-Angebote sind somit uninteressant.

Viele Arbeitnehmer und Lernende sind auf die Digitalisierung eingestimmt

Die Studie zeigt, dass Arbeitnehmer und Lernende der digitalen Welt gegen├╝ber aufgeschlossen sind. Sie sehen hier die M├Âglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Angst vor der digitalen Revolution besteht somit kaum. Allerdings wird auch erwartet, dass dadurch positive Effekte f├╝r das Privatleben entstehen. Digitalisierung wird unter dem Gesichtspunkt Zeitersparnis, effizienteres und zielgerichtetes Arbeiten gesehen.

Somit besteht auch die M├Âglichkeit in Betrieben selbst, die digitale Revolution voranzutreiben, die Arbeitnehmer haben daran Interesse. Vorreiter beim digitalen Arbeiten ist noch S├╝dkorea, hier arbeiten bereits 31 Prozent der Besch├Ąftigten so und k├Ânnen Arbeiten in Z├╝gen, zu Hause oder an einem Ort ihrer Wahl ausf├╝hren. Hier hinkt Deutschland sicher noch hinterher. Allerdings sollte bei Vergleichen mit anderen L├Ąndern auch immer ber├╝cksichtigt werden, dass Industrie 4.0 aus unterschiedlichen Aspekten vermehrt im Betrieb selbst stattfindet und sich manche Arbeitsaufgaben auch nicht so einfach komplett digital ausgliedern k├Ânnen.

Insgesamt scheinen sich Arbeitnehmer und Lernende auf die n├Ąchste industrielle Revolution vorbereiten zu wollen. Damit ist eine wichtige Basis gelegt, dies Wissen auch in den Unternehmen zu nutzen und f├╝r zuk├╝nftige Aufgaben weiterzuentwickeln.

Weitere Artikel zu den Themen Digitalisierung, Internet of Things und Industrie 4.0 finden Sie hier.

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