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Seehofer und die Obergrenze

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SEEHOFER
Michaela Rehle / Reuters
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Horst Seehofer pocht ultimativ auf eine Obergrenze. Die Agenturen vermelden es jedenfalls deutlich. Soweit ist das alles nichts Neues. Aber warum tut er das? SudelRotgrün wird das Thema doch durch einen weltweiten Attraktivitätverlust der Bundesrepublik regelrecht nichtig machen

Der Horst aus Bayern kann sich ganz bequem zurück lehnen. Mit der Power-Restauration der SED/MfS-Bourbonen auf lauten Sohlen in Thüringen 2014, in Berlin 2016 sowie dem schimmligen SudelRotRotGrün-Ziel 2017 für den Bund wird die Seehofer'sche Obergrenze in den Orkus feuilletonistischer Debatten abschmieren.

Ich rate Horst Seehofer, sich solche Sätze wie hier bei n-tv „Mit oder gegen Merkel" am 9.12.2016 aufmerksam anzuschauen:

„....Strategisch ist das auch deshalb günstig, weil dadurch zwangsläufig eine andere Option an Kontur gewinnt: ein mögliches Linksbündnis im Bund. ..."

Sicher, die n-tv-Leute hätten in dem Artikel eigentlich auch gleich die Möglichkeit hoffnungsfroh thematisieren können, dass sich mit Linkaußenkoalitionen auf Bundesebene die leidige Obergrenzendiskussion wie von selbst erledigen könnte. Dies zu erwähnen, versäumte n-tv. Vielleicht können die auch nur nicht so weit in die Zukunft schauen?

Ich hole diesen Aspekt an dieser Stelle gern nach: Flüchtlingsbewegungen umkehren: Sozialismus II sofort!

Der gute Horst muß nur sein Wasser halten können und die Linksaußenprätorianer ordentlich gewähren lassen.

Zwar wird sich damit auch die bundesdeutsche Bevölkerung auf ihre Füße besinnen und diese nach außerhalb beordern, doch was sind diese Kollateralschäden schon im Hinblick auf den verblassenden Wunsch Afrikas und Asiens, nach Deutschland zu kommen?

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