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Ist Luxus noch sexy? Kaminabend des VZBs

27/09/2015 11:56 CEST | Aktualisiert 27/09/2016 11:12 CEST

"Ist Luxus noch sexy"? Das diskutierten die Referenten und Teilnehmer beim Kaminabend des Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern in den luxuriösen Räumen des Donner & Reuschel Bankhauses am Mittwoch, den 16.09.2015.

Hoch über den Dächern von München kamen Experten der Luxus- und Medienbranche auf Einladung der ersten Vorsitzenden des VZBs Waltraut von Mengden und VZB-Geschäftsführerin Anina Veigel zusammen, um über die Zukunft des Luxusmarktes zu sprechen, gerade im Zusammenhang mit Printmedien.

Dazu gaben der Herausgeber von Condé Nast Deutschland Moritz von Laffert sowie der Managing Director von International Luxury Partners Loek Oprinsen und Alexander Laible von White Communications interessante Einblicke in die aktuelle Situation und ihren Umgang mit den derzeitigen Herausforderungen.

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Moritz von Laffert, Waltraut von Mengden, Anina Veigel, Loek Oprinsen und Alexander Laible

Für Moritz von Laffert ist klar: "Wir müssen die Medien als Marken begreifen. Die Wahl des Mediums spielt eine große Rolle, sie sendet ein Signal an den Empfänger." Für den Condé Nast-Chef persönlich bedeutet Luxus, "in einer der spannendsten Branchen zu arbeiten". Die Vielzahl seiner Projekte zeigt, wie abwechslungsreich der Alltag bei Condé Nast ist: Vom Vogue Café in Moskau bis hin zum Condé Nast Weihnachtsmarkt "La Ville Blanche" in München, der diesen Winter am Marstallplatz Premiere feiern wird, beweist der große Zeitschriftenverlag, dass Luxus absolut sexy ist.

Auch Loek Oprinsen ist sich sicher, dass die Printmedien weiterhin ein wichtiger Faktor für die Luxusbranche sein werden: "Wenn man anfängt, Print herunterzufahren zugunsten von digitalen Medien, ist man meines Erachtens auf dem falschen Weg." Er plädiert dafür, Erlebniswelten zu schaffen, da somit eine Verankerung der Marke im Kunden-Gedächtnis stattfinde.

Die Agentur White Communications bestätigt, dass die Hemmschwelle für hochpreisige Luxusprodukte online zwar gesunken sei, dennoch gehören Boutiquen, Verkäufer und die persönliche Empfehlung (Word-of-Mouth) immer noch zu den bedeutenden Touchpoints.

VZB-Präsidentin Waltraut von Mengden von Mengden fasste die Kernaussage aller Referenten treffend zusammen: "Luxus dient dazu, sich besser zu fühlen. Luxus ist lebensnotwendig."

Und genau deshalb darf sich die Branche auf eine spannende und erfolgreiche Zukunft freuen!

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