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Gewinne gehen vor Menschlichkeit

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Das ist kaum zu glauben, dennoch es geschieht in Deutschland!

Eine inzwischen 18jährige ist ganz schlimm an Lymphdrüsenkrebs erkrankt. In dem Krankenhaus, in welchem sie behandelt werden sollte, wollte man ihr unbedingt und gegen ihren Willen eine Chemotherapie einreden. Das sie vor gut einem Jahr genau in dieser Klinik schon einmal eine sehr starke Chemotherapie erhielt, mit sehr starken Nebenwirkungen verweigerte sie die erneute Therapie.

Der Chefarzt fand das gar nicht gut, er schmiss diese Frau - die es ihm wagte sich zu wiedersetzen -
aus dem Krankenhaus. Die Erkrankung setzt ihr enorm zu, sie hat stark angeschwollene Beine, kann entsprechend nicht laufen und hat sehr große Schmerzen.

Den Arzt ließ diese Frau mit ihrem Leid kalt! Dieses Haus rief nicht einmal einen Sanitätswagen um sie nach Hause zu fahren. Schmerzmittel verweigerte er dieser Frau auch!
Das Resultat, dieser Behandlungsverweigerung ist , dass die junge Frau wahrscheinlich unter großen Schmerzen stirbt.

Das nennt sich Mediziner.
Die Chemotherapie wollte er unbedingt, nun eine Chemo steigert den Gewinn. Hat dieser Mediziner ihr deswegen die Hilfe verweigert, weil sie seinen Gewinn nicht steigern wollte?
Wo bleibt denn hier die Menschenwürde? Das ist erschreckend, wenn die Krankenhäuer nur noch reine Wirtschaftsbetriebe sind und man den Eid des Äskulap total vergisst nur der Gewinne wegen.