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Finanzbehörden akzeptieren keine Papier-Steuererklärungen mehr 

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Seit 2011 besteht bereits eine gesetzliche Pflicht zur elektronischen Abgabe von Steuererklärungen. Die Übergangsregelungen und Toleranzzeiten sind nun endgültig Vergangenheit, teilte das Landesamt für Steuern Rheinland-Pfalz am 11.8.2016 mit. Somit gibt es kein Pardon mehr für Gewerbetreibende, Land- und Forstwirte sowie Privathaushalte mit Fotovoltaik-Anlagen oder Gewinneinkünften aus Nebenerwerb über 410 Euro.

Es drohen Verspätungszuschläge

In der Praxis bedeutet dies, dass eine in Papierform eingereichte Erklärung als nicht abgegeben gewertet wird -- Verspätungszuschläge sind die Folge. Bis zu zehn Prozent der festgesetzten Steuer werden ab dem Ablauf der Abgabefrist erhoben. Härtefälle wie das Fehlen von Kenntnissen und Fähigkeiten bei der Bedienung der erforderlichen technischen Ausstattung können die Ausnahme von der Regel darstellen, werden jedoch nur selten akzeptiert.