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Die neue deutsche Moritat vom sicheren und unsicheren Leben

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• deutsch, aktuell und politisch in 10 Doppelstrophen
• zu singen nach der Melodie eines bekannten Volks- und Scherzliedes

1
So schön und angenehm, ja, kann
man sicher hier leben
mit Freunden und der Familie
was uns so biet't das Leben.

Gutsinn, Gutsinn, du mein Vergnügen,
Gutsinn, Gutsinn, du meine Lust;
gäb's keinen Gutsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Gutsinn, gäb's keine Lust.

2
Doch viel Jammer, Elend und Not
herrschen in unsicher'm Land,
wo Diebe, Terror und Gewalt
stören den Zusammenhalt.

Gutsinn, Gutsinn, du mein Vergnügen,
Gutsinn, Gutsinn, du meine Lust;
gäb's keinen Gutsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Gutsinn, gäb's keine Lust.

3
Ja, eilt in unser sich'res Land,
kommt her und seid froher Ding'.
Wir heißen Euch herzlich willkomm'n,
umschwärmt uns wie Schmetterling'!

Gutsinn, Gutsinn, du mein Vergnügen,
Gutsinn, Gutsinn, du meine Lust;
gäb's keinen Gutsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Gutsinn, gäb's keine Lust.

4
Sie kamen in großen Scharen,
auch Diebe, Übeltäter,
mit gefährlichen Gebaren,
auch Terroristen kam'n her.

Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen,
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du meine Lust;
gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's keine Lust.

5
Jetzt herrschen Angst und Zittern groß,
weg die schöne Sicherheit.
Die Störer und Terroristen,
werden wir sie wieder los?

Dummsinn, Dummsinn, du mein Vergnügen,
Dummsinn, Dummsinn, du meine Lust;
gäb's keinen Dummsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Dummsinn, gäb's keine Lust.

6
Die Regierung stottert, stammelt,
weiß gar nicht mehr aus noch ein,
macht nur Blabla und laut Tamtam
bringt keine Ordnung mehr rein.

Schwachsinn, Schwachsinn, du mein Vergnügen,
Schwachsinn, Schwachsinn, du meine Lust;
gäb's keinen Schwachsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Schwachsinn, gäb's keine Lust.

7
Tretet ab ihr Flaschen oben,
unfähige Störenfriede,
schafft nicht Sicherheit und Ordnung,
bringt Störungen rapide.

Schwachsinn, Schwachsinn, du mein Vergnügen,
Schwachsinn, Schwachsinn, du meine Lust;
gäb's keinen Schwachsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Schwachsinn, gäb's keine Lust.

8
Wir treten und hauen nicht ab,
ha'm unsre Ämter zu lieb,
ohne uns Unfähige zu leb'n,
das darf es niemals geben.

Irrsinn, Irrsinn, du mein Vergnügen,
Irrsinn, Irrsinn, du meine Lust;
gäb's keinen Irrsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Irrsinn, gäb's keine Lust.

9
Haut endlich ab, Störenfriede,
sind eures Treibens müde,
wer bei uns kein Recht zum Bleiben,
den Laufpass kriegt rigide.

Schwachsinn, Schwachsinn, du mein Vergnügen,
Schwachsinn, Schwachsinn, du meine Lust;
gäb's keinen Schwachsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Schwachsinn, gäb's keine Lust.

10
So schön und angenehm, so kann
man sicher hier leben.
Mit Freunden und der Familie,
was uns bietet das Leben.

Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen,
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du meine Lust;
gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's keine Lust.