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6 Feng-Shui Tipps fürs Kinderzimmer

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Kinder reagieren sehr empfindlich auf schlechte Energien und nehmen Spannungen oder negative Schwingungen meist viel stärker wahr, als wir es für möglich halten. Daher ist das Kinderzimmer für Feng-Shui Berater auch immer ein besonderer Fall. Die Weisheiten der alten chinesischen Lehre sollten daher auch unbedingt im Zimmer der Kleinsten Beachtung finden. Die folgenden Tipps helfen dabei, eine ideale Atmosphäre herzustellen.

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1. Die Raumauswahl

Kinder profitieren vor allem von östlich oder südöstlich ausgerichteten Räumen, da diese sehr hell sind und die Energie des dort vorhandenen Holz-Elements sehr aktiv ist. Dadurch sind diese Räume auf Kreativität und Wachstum ausgerichtet. Souterrain oder Keller sollten für Kinder nach Möglichkeit gemieden werden, ebenso wie rein nördlich ausgerichtete Räume, da die Sonneneinstrahlung hier sehr gering ist.

2. Elektrosmog meiden

Fernseher, Radiowecker, Playstation und Computer sind für viele wichtige Dinge des täglichen Lebens, aber dennoch sollten sie nicht alle im Kinderzimmer versammelt werden. Kinder reagieren nämlich noch empfindlicher auf Elektrosmog als Erwachsene, was ihren gesunden Schlaf stört. Dieser trägt aber maßgeblich zu einer gesunden Entwicklung bei und sollte daher unter allen Umständen bewahrt werden. Eine Salzkristalllampe kann gegebenenfalls harmonisierend wirken.

3. Den Raum optimal aufteilen

Wichtig ist es auch, den Raum optimal einzurichten. Nach Feng-Shui ist die Raummitte das Herz des Kinderzimmers, weshalb sie möglichst frei bleiben sollte. Durch einen runden Teppich oder eine runde Lampe an der Decke kann man dies zusätzlich betonen. Energetisch aktive und passive Bereiche wie Schlaf-, Arbeits- und Spielbereiche sollte man optisch möglichst trennen.

Das Kind sollte im Bett nicht unbedingt auf den Schreibtisch oder die Spielzeugkiste blicken, da es diese Aussicht zu sehr aufwühlen könnte. Durch einen Raumteiler oder ein Sideboard neben Bett und Schreibtisch können einzelne Nischen geschaffen werden, in die sich das Kind jeweils zurückziehen kann.

Des Weiteren gilt, dass spitze Ecken und Kanten negative Auswirkungen auf den Energiefluss haben. Ecken oder Kaminkanten können nachträglich zum Beispiel durch abgerundete Vollholz- oder Gipsprofile entschärft werden. Generell sollte man das Kinderzimmer gut vor Gefahren sichern, denn vor allem für Kleinkinder lauern hier zahlreiche potenzielle Verletzungsgefahren.

4. Harmonische Farben wählen

Laut der Feng-Shui Lehre hat jedes Zimmer besondere Farbbedürfnisse, da diese den Elementen zugeordnet sind. Manche Farben wirken beruhigend, andere eher anregend. Abhängig von Lage und Nutzung des Raumes sollten auch die Farben gewählt werden. Hier ein paar generelle Tipps fürs Kinderzimmer:

  • Eine schöne Grundlage bietet das klassische Weiß, welches aber nicht dominieren sollte, da das Kinderzimmer ansonsten zu steril wirkt.
  • Grelle und starke Farben gilt es zu vermieden. Deko und Spielsachen sorgen im Kinderzimmer meist ohnehin schon für schöne Farbakzente.
  • Blautöne und leichte Grüntöne strahlen Ruhe und Naturverbundenheit aus und wirken daher sehr schön im Kinderzimmer.
  • Rottöne wirken hingegen sehr anregend und da das Kind auch in dem Zimmer schläft, sollten diese Farben wenn überhaupt nur in Maßen eingesetzt werden, da es eine sehr aktive Energie hat.
  • Erd- und Grautöne sind angenehm, aber gerade für Kinder häufig zu langweilig, weshalb sie nur in Maßen Anwendung finden sollten.

5. Das Bett richtig wählen und positionieren

Ob Kinder sich in ihrem Zimmer wohlfühlen oder nicht, hängt auch ganz entscheidend vom Bett ab, denn hier kommen sie zur Ruhe und tanken Energie für den nächsten ereignisreichen Tag. Dabei spielt zunächst die Auswahl des Bettes eine wichtige Rolle. Gut ist ein solides Massivholzbett aus natürlichen Materialien. Federkernmatratzen sind suboptimal, da sie Elektrosmog verstärken. Ein Hochbett sollte gemieden werden, da es zu wenig geerdet ist, was für Unruhe sorgt.

In puncto Ausrichtung des Bettes sollten folgende Dinge beachtet werden:

  • Das Bett sollte möglichst einen „soliden Rücken" als Schutz haben, also idealerweise an einer Wand stehen. Aber wenn möglich nicht unter einem Fenster oder an der Heizung.
  • Wenn das Kind sich aufrichtet, es im Idealfall die Tür im Blick.
  • Ist das Bett an derselben Wand wie die Tür, kann durch einen Raumteiler wie eine Pflanze oder einen Paravent mehr Geborgenheit geschaffen werden.
  • Über dem Kopfende sollten sich keine schweren Bilder oder schwebenden Regale befinden, da diese Druck auf den Kopf ausüben.

6. Der Schreibtisch

Kinder sollten sich am Schreibtisch geschützt fühlen und nicht in ihrer Kreativität gestört werden. Dies gelingt durch folgende Maßnahmen:

  • Der Sitzplatz braucht einen stabilen „Rücken", wie eine solide Wand oder ein hohes Sideboard. Es sollte vermieden werden, dass das Kind die Tür im Rücken hat, denn dies sorgt für ein Gefühl der Unruhe.
  • Idealerweise geht die Blickrichtung zum Fenster. Ist dies nicht möglich, sollte an der Wand ein Bild angebracht werden, das Weite symbolisiert. Eine blanke weiße Wand blockiert nämlich die Kreativität.
  • Der Schreibtisch selbst ist möglichst aus massivem Holz gefertigt und besitzt keine Glasplatte, da diese die Energie schlecht festhält.

Das Kinderzimmer ist laut Feng-Shui ein ganz besonderer Raum, denn hier hält sich das Kind jeden Tag auf und das trägt maßgeblich zu seiner Entwicklung bei. Eltern sollten daher die Einrichtung des Kinderzimmers nicht unterschätzen und sich dafür ausreichend Zeit nehmen. Auf den ersten Blick wirken die Ansprüche der Feng-Shui Lehre sehr komplex, aber eigentlich sind viele Tipps leicht umsetzbar. Am besten einfach selbst ausprobieren!

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