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Gaston Vizsla - Wie alles begann ...

10/10/2014 12:50 CEST | Aktualisiert 10/12/2014 11:12 CET

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Ich erblickte in Ungarn das Licht der Welt, vor einigen Jahren. Viel weiß ich nicht mehr aus dieser Zeit. Nur, dass man mich in einem Schrebergarten bei Budapest zurück ließ. Allein! Ein paar Tage später haben mich dort die Tierschützer von Vizsla in Not (ViN) gefunden. Im Alter von etwa acht Monaten kam ich nach Deutschland, denn ich wurde adoptiert. Mit Herrchen und Frauchen lebte ich in Bonn.

Meine Ausbildung zu einem gesellschaftsfähigen Vizsla (Magyar Vizsla heißt die Hunderasse, der ich angehöre!) begann in mehreren Hundeschulen. Ich war ein sehr aufgewecktes Kerlchen, stellte mich gerne taub und liebte es, Joggern und Radfahrern einen Schrecken einzujagen.

Das gefiel meinen Menschen überhaupt nicht, und ich bekam eine konsequentere Erziehung. Vor einigen Jahren zogen wir nach Randersacker, einem idyllischen Weinort bei Würzburg. Und hier begann meine eigentliche Karriere als Fotomodel und Stil-Ikone. Ich war mittlerweile ja auch älter und reifer geworden. Von zwei netten Redakteurinnen des Bayerischen Fernsehens wurde ich kurze Zeit später entdeckt. Sie drehten einen Beitrag über mich.

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Damit begann meine Karriere. Man flüsterte mir zu, dass ich die Aura eines Gentleman-Playboys hätte. Gebucht wurde ich oft. Frauchen meinte schließlich, ich solle mir noch ein zweites Standbein zulegen, denn wenn die ersten grauen Barthaare kämen, wäre es mit meiner Model-Karriere vorbei. So war es dann auch. Jüngere kamen nach, und ich grämte mich über die ersten grauen Härchen auf meiner Schnauze.

Wie es mit meinem Leben weiterging und wie ich versuchte, seriösere Jobs zu bekommen, erfahrt Ihr nächste Woche.

Euch allen ein schönes Wochenende.

Wuff, Euer Gaston.

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Fotos: Enric Boixadós

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