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Trump bläst zum Angriff - die Social Media Frösche sind wieder unzufrieden.

Veröffentlicht: Aktualisiert:
TRUMP
Kevin Lamarque / Reuters
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Neil Postman, ein Kritiker des Fernsehens, beschrieb in seinem Buch "Wir amüsieren uns zu Tode" ein Szenario, bei dem die heutige Gesellschaft nicht die Kameras, wie in "1984" von George Orwell fürchten sollte, sondern den Genuss, wie in "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley.

Er beschrieb es so, wie einen Frosch, der ins lauwarme Wasser gelegt wird und langsam gekocht wird!

Und so ist es auch. Die Energie, die man eigentlich auf der Straße bei Demonstrationen aufwenden sollte, landet in den Social Medias. Jüngst wurde eine Rentnerin wegen Sprayens/ Grafitti festgenommen. Das sagt schon alles über die folgenden Generationen. Vor allem die hier lebende!

Man kann sich über jede Menge Themen profilieren. Von Trump bis zu Salz in den Kaffee, gibt s einfach alles. Auch der Terror profitiert. Ein Bombenattentat ist einem Selfie von Terroristen gleichzusetzen. Nie war Aufmerksamkeit schneller und durch die Medien in der Dauerschleife, einfacher zu erhalten.

Das hat einen Haken. Die Menschen hinter den Rechnern sind abgestumpft. Die Teilnahme ist weitgehendste gespielt. Es ist wie in dem Buch "Digitale Demenz" von Manfred Spitzer gut beschrieben, eine Art Bildschirmwelt in der sich alles abspielt. So Selbstdarstellern, die vom Internet leben, wie Sascha Lobo (Zentrale Intelligenz Agentur), ein Dorn im Auge.

Die Social Media Frösche leben von Bomben und Terror.

Blumen über den IS abwerfen.

Gerade hier zeigt sich die Realitätsferne. Es gibt Atombomben. Sie existieren. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis bestimmte Länder sie haben würden. Darauf muss sich die westliche Welt neunmal einstellen. Irgendwann wird es nicht mehr reichen Gebäude voller Menschen zu zerstören, wie die Twin Towers.

Amerika bashing

Ohne die USA könnten feindliche Panzer ungebremst durch Europa wüten und ein Land nach dem Anderen einnehmen. Das ist Fakt. Wir haben hier einen Zustand, bei dem so gut wie nichts dem entgegen wirken könnte.

Denkt mal über die Wehrdienstverweigerer nach, die Frieden wollen, für den aber Andere den Arsch riskieren sollen! Vor allem die USA!

Erst wollen alle den Kampf gegen den Terrorismus, jetzt wird geheuchelt, weil es Trump ist! Am Besten Blumen über den IS abwerfen! Nach dem noch ungeklärten Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus klang das noch anders. Was denn nu Leute?

Man muss Trump nicht mögen...aber man muss auch nicht gleich alle Maßnahmen verdammen!

Wer die Weltgeschichte beobachtet hat, wird erkennen, dass irgendwann der Punkt kommt. Wo man zeigen muss, wo die Grenze ist. Mit Flower Power Gelaber, kann man den IS nicht beeindrucken!

Ich empfehle "Der lange Marsch durch die Zeit" von Isaac Asimov. Ein interessantes Beispiel ist die Erfindung des Sattles, der das gesamte Römische Reich, dahingemäht hat. Es war ein Vorteil festen Sitz im Sattel auf einem Pferd zu haben!

Einen Vorteil muss man auch heute demonstrieren, denn wenn die Gegenseite einen "Sattel" erfunden hat, kann sich die westliche Welt warm anziehen!

© Gabriel "Knight" Wolf

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