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"Sie traten mich und brachen meinen Kiefer" - 4 Männer berichten über die Folterungen Schwuler in Tschetschenien

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Sie leben in Angst vor Verfolgung, Folter und Tod. Und das nur, weil der Regierung ihres Heimatlandes ihre sexuelle Orientierung nicht passt. Die Rede ist von schwulen Männern in der russischen Republik Tschtschenien.

So mittelalterlich es klingen mag - es passiert tatsächlich.

Anfang April berichtete die russischen unabhängige Zeitung Novaja Gazeta erstmals über die Verfolgungen. Seitdem sollen über zweihundert Menschen in der russischen Republik verschleppt und gefoltert, mindestens 20 von ihnen ermordet worden sein.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights First und die russische LGBTQ-Gruppe RusaLGBT machen nun mit dem Hashtag #EyesOnChechnya und einem bewegenden Video auf das Geschehen in Tschetschenien aufmerksam.

Im Video tragen vier Männer, die der Gefangenschaft entkommen konnten, vor, was ihre gefolterten Landsleute in Tschetschenien erleben mussten.

Von Franziska Kiefl

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