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Robert Bukvic: Warum Coworking Spaces eine große Zukunft haben

19/04/2017 11:33 CEST | Aktualisiert 19/04/2017 11:33 CEST

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In ihrer Gründungsphase waren Coworking Spaces überwiegend ein Hort für kreative Freiberufler, die sich frei und unabhängig von Büroalltagszwängen fühlen wollten. Heute erkennen auch immer mehr Großunternehmen den Reiz dieser Arbeitsform.

Cafés spielten bei der Gründung moderner Coworking Spaces eine ganz besondere Rolle, denn nach dem Siegeszug von Wireless Lan ab 2005 war es möglich und erschwinglich mit dem Computer ortsunabhängig zu arbeiten.

Zunächst waren die „Digital Workers", die orts- und zeitunabhängig arbeiten konnten und können, die Treiber dieser Entwicklung. Hinzu kommen die "echten" digitalen Nomaden, digitale Solo-Selbstständige, die - hoch bezahlt - rast- und ruhelos leben und kein festes Arbeitsverhältnis haben, sondern von Projekt zu Projekt und von Kontinent zu Kontinent und von Stadt zu Stadt eilen.

Auch sie verhalfen den Coworking Spaces zu einem Boom, waren es doch gerade diejenigen, die nicht mehr die W-Lan Cafes bevorzugten, sondern nach speziellen Arbeitsräumen Ausschau hielten. So entwickelten sich um 2005 in San Francisco, London und Berlin die Urzellen der Coworking Spaces: Sie waren eine Art der "Gemeinschaft von Unternehmern" in der "Fabrik der Möglichkeiten", so wie etwa an der Angel Station in London oder ähnlich organisiert das „Spiral Muse" in San Francisco.

Auch in Berlin ermöglichte das „Café St. Oberholz" am Rosenthaler Platz seinen Gästen ein kostenlosen W-Lan Zugang und ermutigte seine Gäste, hier auch zu arbeiten.

Getrieben waren alle Entwicklungen von der Überlegung eine andere und neue Form des Arbeitens zu offerieren und mehr als nur eine reine Bürogemeinschaft darzustellen. „Das Arbeiten 4.0, wie wir es anbieten, profitiert vor allem durch die Community. Gerade bei den vielen verschiedenen Kommunikationskanälen, die heutzutage genutzt werden, ist der persönliche Austausch und das direkte Gespräch wieder ein besonders Gut.

Wir helfen unserer Community durch verschiedene Events und Aktionen, miteinander zu interagieren und voneinander zu profitieren", erklärt Robert Bukvic, Founder und CEO der rent24 GmbH, einem auf Coworking und Coliving spezialisiertem Anbieter. „Bei uns haben sich bereits häufig innerhalb der Community neue Projekte und Freundschaften entwickelt und es wurden aufgrund von Synergien gemeinsame Erfolge gefeiert."

„So ist es durchaus üblich, dass sich einander fremde Leute in den Offices begegnen, sich austauschen und am Ende dieses Gespräches ein gemeinsames Projekt steht", fährt er fort.

Coworking ist Networking

Coworker sind in erster Linie Netzwerker. Sie haben die Gelegenheit in diesen Spaces auf die Fähigkeiten der anderen zu setzen, was ein offenes und vertrauensvolles Miteinander mit sich bringt. Deshalb ist Coworking vor allem für diejenigen etwas, die eine offene Atmosphäre bevorzugen.

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Robert Bukvic: Neben Coworking wird inzwischen verstärkt auch Coliving nachgefragt

Auch Großunternehmen setzen auf Coworking

Dieses spezielle Biotop schätzen zunehmend auch Großunternehmen. Zum einen versuchen Konzerne in ihren eigenen Gebäuden eine derartige Atmosphäre der Kollaboration zu schaffen, andere gehen wiederum den Weg sich in Coworking Spaces einzumieten und ihren Mitarbeitern derartige offen strukturierte Räume und sozusagen „Startup Luft" zur Verfügung zu stellen.

So etwa bei der Deutschen Bahn AG, die mit Unternehmen, die im Bereich der DB Digital Ventures aktiv sind, in Coworking Spaces eingemietet ist. „Startups, genauso wie unsere DB-Kollegen mit ausgeprägtem Unternehmertum, brauchen hohe Freiheitsgrade und ein passendes Netzwerk, um ihre Ideen rasch in marktreife Prototypen und neue Angebote für den Kunden umzuwandeln", so Manuel Gerres, einer der beiden Geschäftsführer und Leiter New Digital Business bei der DB. Gerres versichert, dass man mit der neuen Tochter genau diesem Anspruch gerecht werde: „Unter dem Dach der Deutsche Bahn Digital Ventures werden somit viele interne wie externe Startups bei der DB eine neue Heimat finden."

Coliving - Weiterentwicklung von Coworking

Nun geht ein Unternehmen noch ein Stück weiter. Denn im Zeitalter der Globalisierung, des digitalen Nomadentums, bei der Projektmitarbeiter in immer kürzeren Abständen internationaler arbeiten, wird das Thema Coliving immer interessanter.

Robert R. Bukvic, Founder und CEO der rent24 GmbH: „Wir haben die veränderten Anforderungen ans Wohnen und Arbeiten frühzeitig erkannt und unser Konzept dementsprechend entwickelt. Wir bieten unseren Mietern die Möglichkeit, heute in Berlin, morgen in München und übermorgen in Amsterdam zu arbeiten, ohne sich Gedanken machen zu müssen - unsere Coworking Spaces sind vollausgestattet für effizientes Arbeiten. Insgesamt bietet rent24 die ideale Lösung für das Arbeiten von morgen: finanzielle Einsparungen, flexible Entwicklung und strategische Partnerschaften.

Ergänzend dazu haben wir Coliving Standorte entwickelt, die eine stylische und flexible Wohnmöglichkeit bieten. Im Boutique Hostel oder Mikroappartements kann dann unweit des Arbeitsplatzes gewohnt werden. Besonders bei Projektteams internationaler Konzerne ist dieses Angebot sehr gefragt, aber auch Startups und Entrepreneure nutzen diese Gelegenheit häufig. Es gibt kaum Alternativen, die vergleichbare Flexibilität, transparente Kostenstruktur und Komfort bieten. Willkommen beim Wohnen und Arbeiten 4.0!"

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