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Robert Bukvic: Warum Coworking Spaces eine gro├če Zukunft haben

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In ihrer Gr├╝ndungsphase waren Coworking Spaces ├╝berwiegend ein Hort f├╝r kreative Freiberufler, die sich frei und unabh├Ąngig von B├╝roalltagszw├Ąngen f├╝hlen wollten. Heute erkennen auch immer mehr Gro├čunternehmen den Reiz dieser Arbeitsform.

Caf├ęs spielten bei der Gr├╝ndung moderner Coworking Spaces eine ganz besondere Rolle, denn nach dem Siegeszug von Wireless Lan ab 2005 war es m├Âglich und erschwinglich mit dem Computer ortsunabh├Ąngig zu arbeiten.

Zun├Ąchst waren die ÔÇ×Digital Workers", die orts- und zeitunabh├Ąngig arbeiten konnten und k├Ânnen, die Treiber dieser Entwicklung. Hinzu kommen die "echten" digitalen Nomaden, digitale Solo-Selbstst├Ąndige, die - hoch bezahlt - rast- und ruhelos leben und kein festes Arbeitsverh├Ąltnis haben, sondern von Projekt zu Projekt und von Kontinent zu Kontinent und von Stadt zu Stadt eilen.

Auch sie verhalfen den Coworking Spaces zu einem Boom, waren es doch gerade diejenigen, die nicht mehr die W-Lan Cafes bevorzugten, sondern nach speziellen Arbeitsr├Ąumen Ausschau hielten. So entwickelten sich um 2005 in San Francisco, London und Berlin die Urzellen der Coworking Spaces: Sie waren eine Art der "Gemeinschaft von Unternehmern" in der "Fabrik der M├Âglichkeiten", so wie etwa an der Angel Station in London oder ├Ąhnlich organisiert das ÔÇ×Spiral Muse" in San Francisco.
Auch in Berlin erm├Âglichte das ÔÇ×Caf├ę St. Oberholz" am Rosenthaler Platz seinen G├Ąsten ein kostenlosen W-Lan Zugang und ermutigte seine G├Ąste, hier auch zu arbeiten.

Getrieben waren alle Entwicklungen von der ├ťberlegung eine andere und neue Form des Arbeitens zu offerieren und mehr als nur eine reine B├╝rogemeinschaft darzustellen. ÔÇ×Das Arbeiten 4.0, wie wir es anbieten, profitiert vor allem durch die Community. Gerade bei den vielen verschiedenen Kommunikationskan├Ąlen, die heutzutage genutzt werden, ist der pers├Ânliche Austausch und das direkte Gespr├Ąch wieder ein besonders Gut.
Wir helfen unserer Community durch verschiedene Events und Aktionen, miteinander zu interagieren und voneinander zu profitieren", erkl├Ąrt Robert Bukvic, Founder und CEO der rent24 GmbH, einem auf Coworking und Coliving spezialisiertem Anbieter. ÔÇ×Bei uns haben sich bereits h├Ąufig innerhalb der Community neue Projekte und Freundschaften entwickelt und es wurden aufgrund von Synergien gemeinsame Erfolge gefeiert."

ÔÇ×So ist es durchaus ├╝blich, dass sich einander fremde Leute in den Offices begegnen, sich austauschen und am Ende dieses Gespr├Ąches ein gemeinsames Projekt steht", f├Ąhrt er fort.

Coworking ist Networking
Coworker sind in erster Linie Netzwerker. Sie haben die Gelegenheit in diesen Spaces auf die F├Ąhigkeiten der anderen zu setzen, was ein offenes und vertrauensvolles Miteinander mit sich bringt. Deshalb ist Coworking vor allem f├╝r diejenigen etwas, die eine offene Atmosph├Ąre bevorzugen.
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Robert Bukvic: Neben Coworking wird inzwischen verst├Ąrkt auch Coliving nachgefragt

Auch Gro├čunternehmen setzen auf Coworking
Dieses spezielle Biotop sch├Ątzen zunehmend auch Gro├čunternehmen. Zum einen versuchen Konzerne in ihren eigenen Geb├Ąuden eine derartige Atmosph├Ąre der Kollaboration zu schaffen, andere gehen wiederum den Weg sich in Coworking Spaces einzumieten und ihren Mitarbeitern derartige offen strukturierte R├Ąume und sozusagen ÔÇ×Startup Luft" zur Verf├╝gung zu stellen.

So etwa bei der Deutschen Bahn AG, die mit Unternehmen, die im Bereich der DB Digital Ventures aktiv sind, in Coworking Spaces eingemietet ist. ÔÇ×Startups, genauso wie unsere DB-Kollegen mit ausgepr├Ągtem Unternehmertum, brauchen hohe Freiheitsgrade und ein passendes Netzwerk, um ihre Ideen rasch in marktreife Prototypen und neue Angebote f├╝r den Kunden umzuwandeln", so Manuel Gerres, einer der beiden Gesch├Ąftsf├╝hrer und Leiter New Digital Business bei der DB. Gerres versichert, dass man mit der neuen Tochter genau diesem Anspruch gerecht werde: ÔÇ×Unter dem Dach der Deutsche Bahn Digital Ventures werden somit viele interne wie externe Startups bei der DB eine neue Heimat finden."

Coliving - Weiterentwicklung von Coworking
Nun geht ein Unternehmen noch ein St├╝ck weiter. Denn im Zeitalter der Globalisierung, des digitalen Nomadentums, bei der Projektmitarbeiter in immer k├╝rzeren Abst├Ąnden internationaler arbeiten, wird das Thema Coliving immer interessanter.

Robert R. Bukvic, Founder und CEO der rent24 GmbH: ÔÇ×Wir haben die ver├Ąnderten Anforderungen ans Wohnen und Arbeiten fr├╝hzeitig erkannt und unser Konzept dementsprechend entwickelt. Wir bieten unseren Mietern die M├Âglichkeit, heute in Berlin, morgen in M├╝nchen und ├╝bermorgen in Amsterdam zu arbeiten, ohne sich Gedanken machen zu m├╝ssen - unsere Coworking Spaces sind vollausgestattet f├╝r effizientes Arbeiten. Insgesamt bietet rent24 die ideale L├Âsung f├╝r das Arbeiten von morgen: finanzielle Einsparungen, flexible Entwicklung und strategische Partnerschaften.

Erg├Ąnzend dazu haben wir Coliving Standorte entwickelt, die eine stylische und flexible Wohnm├Âglichkeit bieten. Im Boutique Hostel oder Mikroappartements kann dann unweit des Arbeitsplatzes gewohnt werden. Besonders bei Projektteams internationaler Konzerne ist dieses Angebot sehr gefragt, aber auch Startups und Entrepreneure nutzen diese Gelegenheit h├Ąufig. Es gibt kaum Alternativen, die vergleichbare Flexibilit├Ąt, transparente Kostenstruktur und Komfort bieten. Willkommen beim Wohnen und Arbeiten 4.0!"

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