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Die 7 wichtigsten Insights aus den Burda Hackday Workshops

24/04/2016 01:24 CEST | Aktualisiert 24/04/2017 11:12 CEST
Burda Hackday

„The Future of Work" lautet das Motto des diesjährigen Burda Hackday. Ein Wochenende lang arbeiten Journalisten, Business Developer. Programmierer und Designer gemeinsam an Ideen, die die Arbeitswelt der Zukunft verändern und bereichern könnten. Der Hackathon, der vom 22. bis 24. April in den Räumen des Lifestyle-Magazins Stylight stattfindet, ist im wahrsten Sinne ein Marathon: Bis spät in die Nacht sitzen die insgesamt 20 Teams zusammen, um ihre finalen Pitches perfekt zu machen.

Damit ihnen das auch gelingt, konnten die Teilnehmer am Samstag, 23. April, die Möglichkeit nutzen, an Workshops teilzunehmen. Was sie dabei gelernt haben, ist nicht nur für junge Startups hilfreich:

1. Was passt zu mir?

Durch das Online-Portal Kununu können Arbeitnehmer dank anonymer Bewertungen den zu ihnen passenden Arbeitgeber finden. Passend zu seinem Leitfaden „mehr Transparenz auf dem Arbeitsmarkt", legte Kununu seinen Workshop-Teilnehmern einen Ratschlag besonders zu Herzen: Life's too short to work for the wrong employer. Zum „richtigen Job" gehört auch in Zukunft die berüchtigte Work-Life-Balance, die sich jedoch stark wandelt. Statt Bonus, Firmenauto oder Diensthandy wünschen sich viele Arbeitnehmer größere Freiheiten: Flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit einen Hund mit ins Büro zu bringen oder Home Office stehen ganz oben auf der Liste.

2. Trends kennen

...und Trends widerstehen. Wer noch keine genaue Vorstellung davon hat, wie seine Idee aussehen könnte, ist versucht, sich an bestehenden Trends zu orientieren. Logisch! Warum abschweifen, wenn man bereits weiß, was funktioniert? Kununu ermutigte die Teilnehmer im Workshop trotzdem dazu, frei zu denken und neue Formate zu entwickeln, die nicht unbedingt naheliegen. Nicht einengen lassen und Mut beweisen, das wird von allen Startups verlangt.

3. Die „Spice Girls Frage"

Richtig gelesen. Die „Spice Girls Frage". Eines der überraschenden Insights aus dem Xing-Workshop von Matthias Schmidt, der den Teilnehmern das Thema Auftragsklärung näherbrachte. Für wen entwickeln wir unser Produkt? Was wollen wir damit erreichen? Die Absicht, die hinter einer Idee steckt, sollte für die Teams stets im Vordergrund stehen: What do we want? What do we really, really want? (Na, klingelt's?)

4. Byebye, Business Plan

„No business plan survives its first contact with customers", sagt US-Unternehmer Steve Blank. Und das ist auch gut so. Ist die Idee erstmal entstanden, sollte natürlich ein Business Plan entworfen, aber eben genau so schnell wieder verworfen werden. Eine Kampagne für ein neues Projekt ist nicht vorhersehbar und sollte immer wieder geprüft und verändert werden. Teams müssen lernen, eine Idee auch mal loszulassen. Auch, wenn es schwerfällt.

5. Geheimhaltung

Erzähle niemandem von deiner Idee, auch nicht in Umfragen. Nicht unbedingt aus Angst, jemand könnte sie stehlen, sondern aus taktischen Gründen. Das riet Dirk Herzbach (CEO Next Media Accelerator) den Teilnehmern in seinem Workshop. Fragt man Menschen, ob sie ein Produkt kaufen oder einen bestimmten Service mögen würden, sagen sie meist ja. Aus Höflichkeit, oder weil zunächst einmal nichts gegen das Angebot spricht. Viel hilfreicher ist es aber, sie von sich aus erzählen zu lassen, von einem Problem und ihrer bisherigen Lösung etwa. Daraus lassen sich dann echte Insights für das eigene Produkt herauslesen.

6. Bitte nicht...

...vor dem Pitch das gesamte Team vorstellen oder erzählen, was man bisher erreicht hat. „Please, no family history", bat Natalia Karbasova, Head of Burda Bootcamp & Burda Hackday, in ihrem Workshop. Reine Zeitverschwendung, die dem Team nicht weiterhilft und das Publikum einschlafen lässt.

7. How To Pitch Like a Rockstar

So lautete der Titel von Natalia Karbasovas Workshop. Selbstbewusst, provokant und so knapp wie möglich - so sieht der perfekte Pitch aus. Für die Vorstellung ihrer Ideen bekommen die Teams am letzten Tag des Hackdays nur drei Minuten Zeit! Statt sich also zu lange mit dem Problem zu befassen und dabei die Lösung außer Acht zu lassen, orientieren sich gute Teams an einem Leitfaden: Wir machen X für Z mit Hilfe von Y. Eine Idee auf den Punkt zu bringen, ist gar nicht so einfach, aber: Übung macht den Rockstar.

Live-Berichte zum Burda Hackday gibt es auf Twitter unter dem Hashtag #BurdaHackday

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