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Vom Leben "illegaler" Flüchtlinge in Deutschland (Teil 2)

14/05/2017 13:21 CEST | Aktualisiert 14/05/2017 13:21 CEST

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Insbesondere weibliche Flüchtlinge, die "illegal" ins Land reisten, müssen sich prostituieren. Foto: Alessandro Di Maio (CC BY-NC)

Wie weit gehen Menschen, um ein Ziel zu erreichen? Wie weit gehen sie, wenn sie Angst haben, getötet zu werden, und wie weit, wenn sie einfach nur billigen Spaß wollen? Viele Monate lang habe ich an dieser Recherche gearbeitet. Schon während der Vorbereitungen zeichnete sich ab, dass mir das Ergebnis wohl nicht gefallen wird. Ich sollte Recht behalten.

Diese Reportage besteht aus zwei Teilen. Dies ist Teil 2. Hier gehts zu Teil 1.

Es ist der 23. November 2016. Fast fünf Wochen sind seit dem Interview mit Noreen und Alex vergangen. Ihre Schilderungen lassen mich nicht los.

Die unfassbare Abschiebung in ein von Bürgerkriegen zerrüttetes und instabiles Land, die filmreife Flucht quer durch Afrika und schließlich auch ihr kaltes, gefährliches und erniedrigendes Leben auf deutschen Straßen.

Insbesondere das respektlose und ausbeuterische Verhalten meiner Mitbürger gegenüber Menschen, die quasi nichts haben, erschüttert mich zutiefst.

Die Idee eines Experiments

Hatten Noreen und Alex einfach nur unglaubliches Pech oder ist das tatsächlich der Alltag? Zu gern würde ich das einmal testen: Wie reagieren Freier, wenn sie ganz genau wissen, dass diese Frau ihren Körper nicht aus Spaß am Sex und dem schnellen Geld anbietet, sondern aus purer, existenzieller Not?

Mehr zum Thema: Warum sich mitten in Berlin junge Flüchtlinge prostituieren

Wie reagieren die Freier, wenn sie offenbar keine Ahnung von den üblichen Tarifen hat? Wie, wenn sie erfahren, dass sie illegal im Land und ihnen somit ausgeliefert ist? Nutzen sie diese Frau nach Strich und Faden aus?

Ich nahm wieder Kontakt zu meinen früheren Ansprechpartnerinnen auf. Ich sprach mit der Streetworkerin Sandra Melzer und mit Dagmar Müller von der Flüchtlingshilfe, die mir auch schon den Kontakt zu Noreen und Alex vermittelt hatte.

Zudem sprach ich mit Beratungseinrichtungen für Prostituierte, besuchte Onlineportale für Prostituierte und Freier und vieles mehr. Anfang Dezember finde ich eine Prostituierte, die Interesse an meinem Test zeigt.

Sina ist 23 Jahre jung und lebt derzeit in einer Stadt im Ruhrgebiet. Sie verdient sich ihren Lebensunterhalt mit Prostitution sowie Erotik- bis Softcore-Fotoshootings.

Aus Not mache sie das nicht, beteuert sie. Sie habe einfach Spaß an Sex und auch eine gewisse devote Ader. Das mache es einfacher, wenn der ein oder andere Freier einmal nicht so ganz nach ihrem Geschmack sei.

Wobei sie lieber von Kunden spricht als von Freiern. Ihre Eltern stammen aus dem Iran. "Mein Vater wurde von einem deutschen Unternehmen abgeworben", erzählt sie.

"Ich bin hier geboren und aufgewachsen und trotzdem gelte ich für viele als Ausländerin oder Flüchtling", erzählt sie. Wie es derzeit um die Flüchtlinge stehe, mache sie sehr betroffen.

Ich erzähle ihr etwas ausführlicher von Noreens und Alexs Erfahrungen. Speziell von denen als Prostituierte. In Teilen kann sie diese bestätigen. "Du brauchst schon eine dicke Haut", sagt sie.

"Die meisten Männer sind etwas frustriert. Entweder, weil sie keine Partnerin haben oder weil die Partnerin nicht das machen will, was sie eigentlich gerne hätten. Wenn sie dann für Sex bezahlen, wollen sie auch, das alles perfekt ist. Und sie wollen all das ausprobieren, wofür eben ohne Bezahlung kaum jemand bereit wäre." Hinzu komme der Anspruch, dass der Kunde ja schließlich König sei.

"Da musst du von Anfang an ganz klar sagen: 'Das geht und das geht nicht!' Und dabei hart und bestimmt auftreten und gleichzeitig verführerisch klingen. Zuckerbrot und Peitsche. Wer das nicht kann, wer zu unsicher ist, hat verloren."

Trotzdem komme es vor, dass hin und wieder mal ein Mann die Vereinbarung vom Anfang 'vergessen' oder 'missverstanden' habe oder er gar mit Gewalt einen bestimmten Service einfordere. "Das ist aber eher selten", sagt Sina.

"Du erkennst solche Leute oft schon am Verhalten, an der Grundnervosität. Da breche ich ab, bevor's los geht."

Ich komme auf mein Experiment zu sprechen und frage sie, ob Sie bereit wäre, daran mitzuwirken. Und wenn ja: wie wir das am besten angehen können. Aus den angedachten ein bis zwei Stunden werden fünf. Dafür steht am Ende das Konzept und ich habe ihre feste Zusage.

Das Experiment beginnt

Es ist der 20. Dezember 2016, kurz vor Weihnachten. Sina ist nach Frankfurt am Main gezogen, lebt dort in einem 1-Zimmer-Apartment. Schließlich brauchen wir frische Feier bzw. Kunden, die Sina noch nicht kennen.

Offiziell heißt sie nun Zahira Ayan, ist gerade einmal 19 Jahre als und kommt direkt aus Syrien. Über Schleuser, so ihre neue Biografie, ist sie nach dem Schließen der Balkanroute nach Deutschland gekommen.

Sie ist also illegal hier und steht vor dem gleichen Problem wie Noreen und Alex: ohne Aufenthaltsrecht keine Wohnung, ohne Wohnung kein Bankkonto, ohne Bankkonto kein Job, ohne Job keine Wohnung. Sie schläft unter einer Brücke, doch es ist kalt geworden.

Sie muss handeln. Ihr letzter Ausweg: die Prostitution.

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Wir richten auf ihren neuen Namen eine kostenlose E-Mail-Adresse ein und schalten kostenfreie Anzeigen auf einschlägigen Portalen. Jedoch bewusst nur auf solchen, die Sina bisher nicht nutzte.

Sicherheitshalber legen wir noch einen schwarzen Balken über ihre Augen. Da sie aufgrund ihres orientalischen Aussehens bereits erotische Shootings in typisch orientalischer Kleidung gemacht hatte, bringt mich das auf die Idee, sie auch in genau solcher Kleidung (also im Hidschab) zu bewerben.

Es soll klar sein, dass sie keine professionelle Prostituierte ist, sondern eine vor Krieg geflohene Frau, die keinen anderen Ausweg sieht. Und so lautet dann auch ihr Werbetext, den wir ganz bewusst von Google übersetzen lassen:

"Lieber deutscher Mann! Ich wurde in einem kleinen Dorf in der Nähe von Aleppo (Syrien) geboren und aufgewachsen. Ich bin in diesem Sommer nach Deutschland gekommen. Aber ich habe kein Haus oder Job.

Perfekt ist ein Mann, der gib mir nach Hause und ich gebe ihm Liebe und Sex. Ich tue alles. Aber wenn Sie nicht tun können, würde ich ihm Liebe und Sex für Geld für Zimmer zu schlafen. Ich bin jung und Gesundheit und ich kann Ihnen Freude in jeder möglicher Weise holen, die Sie wünschen.

Ich habe schlanke Körper, dunkles langes Haar und schöne kleine Brust. Ich liebe küssen. Mein Deutsch ist nicht gut, aber ich lerne. Dieser Text ist von Google übersetzt. Bitte kontaktieren Sie mich in englischer Sprache. Ich kann nicht jeden Tag E-Mails lesen. Bitte haben Sie eine Geduld. Ich beantworte E-mail bald."

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Wir schalteten Anzeigen auf drei einschlägigen Portalen, zweimal mit und einmal ohne Foto.

Eine deutlichere Formulierung wurde auf den Portalen gesperrt. Daher muss sie also ihr eigentliches Ziel im direkten Gespräch mit den Interessenten zur Sprache bringen. Und von denen gibt es viele: 103 Männer melden sich allein in den ersten 14 Tagen.

Dabei enthält die Anzeige auf dem zweiten Portal nicht einmal ein Foto. Viele Männer wollen sich also mit einer Prostituierten treffen, die sie noch nicht einmal gesehen haben.

Ein deutlicher Hilferuf an die Freier

"Nein, sie sind nicht notgeil", meint Sina. "Sie können sich nur denken, dass sie hier leichtes Spiel haben." Um ihre Vermutung, die junge Prostituierte in der Hand zu haben, noch zu bekräftigen, wird Sina alias Zahira Ayan in ihren Antwort-E-Mails an die Interessenten noch etwas deutlicher als in der Anzeige:

"Hello! I am from Aleppo, Syria. I fled from war. I am in Germany since summer but I have no appartment because I am not legal here. I look for man who give me place to live. I will give him love and sex. I have slim body and beautiful breast. My wish is to have sex with only 1 man who give me home. Not with 1000 man. You think we can do? If not I can visit you. Where do you live? What you want me to do? Zahira"

Übersetzt heißt dies:

"Hallo! Ich bin aus Aleppo, Syrien. Ich floh vor Krieg. Ich bin seit dem Sommer in Deutschland aber ich habe keine Wohnung, da ich nicht legal hier bin. Ich suche nach einem Mann, der mir ein Dach über dem Kopf bietet. Ich werde ihm dafür Liebe und Sex schenken. Ich bin schlank und habe schöne Brüste. Mein Wunsch ist es, nur mit einem Mann Sex zu haben, der mir ein Heim bietet. Nicht mit 1.000 Männern. Denkst du, wir können das tun? Wenn nicht, kann ich dich auch besuchen, wo wohnst du? Was möchtest du, das ich tue? Zahira"

Erschreckend kaltherzige Freier

Doch die wenigsten Männer schreckt dies ab. Es entwickeln sich sogar Gespräche über ihr Schicksal.

Sie erzählt vom Krieg in Syrien, von der Flucht und von ihren Nächten in Hauseingängen, Hofeinfahrten und unter Brücken. Ob sie als Syrerin denn nicht ohnehin legal hier bleiben könne, fragte einer der Männer.

Doch nachdem sie erklärt hatte, dass das leider nicht so einfach sei, kommt er schnell wieder auf sein Anliegen zurück und möchte wissen, was sie für eine halbe Stunde Sex nehme.

Mehr zum Thema: Eine ehemalige Prostituierte berichtet: So grausam ist der Alltag von Sexarbeiterinnen

"Ich habe keine rosa Brille auf", sagt Sina. "Der Freier kommt nicht aus Liebe zur Prostituierten. Er kommt, weil er Sex haben will. Aber wie kaltherzig hier manche Männer drauf sind, erschreckt mich. Ehrlich, ich hätte gedacht, dass die meisten Männer die Finger von mir lassen."

Weit gefehlt: In diesem 30-tägigen Test meldeten sich 264 Männer, die Interesse an Sex mit dieser 19-jährigen Frau haben. 117 Männer verneinten die Möglichkeit, bei ihnen als "Privathure" zu leben, wollten sich aber dennoch mit ihr für einmaligen oder unregelmäßig wiederkehrenden Sex treffen, und ignorierten dabei, dass ihr das eigentlich zuwider ist.

106 Männer gaben vor, dass sie sich das vorstellen könnten, aber sie sich erst einmal treffen müssten, um zu sehen, ob sie denn optisch, menschlich und natürlich auch sexuell zueinanderpassen.

25 Männer versprachen sogar, dass sie als Privathure bei ihnen einziehen dürfe. 13 Männer meldeten sich nach Zahiras E-Mail nicht mehr oder erklärten, dass sie kein Interesse mehr hätten. Und gerade einmal 3 Männer boten ernsthafte Hilfe an.

Nur drei Freier boten Hilfe ohne Gegenleistung an

"Der erste, der mir Hilfe anbot, war Deutscher. Er schrieb eine sehr lange und liebe E-Mail", sagt Sina.

"Er gab mir vorab viele Tipps, erklärte aber, man müsse sich einmal persönlich treffen. Auf jeden Fall solle ich mich nicht weiter prostituieren. Die anderen beiden waren selbst Flüchtlinge und boten an, in ihrer kleinen Wohnung einzuziehen. Alle drei boten Hilfe ohne Gegenleistung an. Das hat mein Herz berührt."

Tabelle: Wie reagierten die Freier auf Zahiras E-Mail?

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Wie haben sich die Männer verhalten?

Wie auch Noreen in den ersten Wochen verkauft "Flüchtling Zahira" mangels besserem Wissen ihren Körper zu Dumpingpreisen. 20 bis 30 Euro pro Stunde, bei einem typischen Treffen von 30 Minuten bleiben ihr also in der Regel 10 bis 15 Euro.

Jeden Tag trifft sich Sina als Zahira mit zwei bis drei Freiern. Den restlichen Tag trifft sie Freier als reguläre Prostituierte. "Von 10 Euro kann man ja nicht leben", erklärt sie.

Ihr Resümee: "Von den 71 Freiern, die ich als Flüchtling bedient hatte, hatte ich bei etwa der Hälfte, also bei 33 Freiern das Gefühl, dass es sie erregte, dass ich mich als Flüchtling und nicht freiwillige Hure ganz und gar nicht wohl in meiner Haut fühle." In dieser geballten Ladung sei dies eine ganz neue Erfahrung für sie gewesen, erklärt Sina.

"Als ich mit 19 begann, mich zu prostituieren, sagte ich das den Kunden. Einfach, damit sie erste Fehltritte entschuldigen. Fast alle Männer waren dann auch besonders vorsichtig und gefühlvoll. Umso erschreckender war jetzt diese Erfahrung hier."

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Frankfurts Rotlichtviertel am Hauptbahnhof. Foto: Arne Hückelheim

Woran das liegt, möchte ich von Sina wissen. "Ich weiß es nicht", antwortet sie. "Ich kann nur vermuten." Ich bitte sie darum. "Hass auf Flüchtlinge? Hass auf Muslime?" Sina denkt weiter darüber nach.

"Ich laufe ja normalerweise ganz modern rum. Klar, man sieht, dass ich ausländische Wurzeln habe. Aber ich bin von meinem ganzen Auftreten her Deutsche und trete selbstbewusst auf. Als Zahira war ich durch und durch eine syrische Muslimin. Und ich war von der ersten Minute an ein Opfer. Ein Opfer des Krieges, ein Opfer in Deutschland, das kein Essen und kein Dach über dem Kopf hat, ein Opfer, das nicht einmal weiß, was man für Blasen oder Verkehr verlangt. Es gibt Männer, die genau so einen Typ Frau geil finden. Mit der können sie alles machen und fühlen sich nachher umso größer."

Noreen und Alex erzählten auch von körperlicher Gewalt. Ich möchte wissen, ob es auch bei ihr dazu kam. "Jein", antwortet Sina. "Ich hatte ja ein sehr abgespecktes Angebot, denn als Frau, die ganz frisch als Prostituierte einsteigt und das nicht einmal freiwillig, bietest du ja nicht gleich das ganze Programm an. Das wussten natürlich alle von Anfang an, manche versuchten dann aber während dem Treffen doch noch, den gewünschten Service zu erzwingen."

Ich hake nach.

"Naja, sie wollen dann zum Beispiel anal eindringen, obwohl du das vorher ausgeschlossen hast. Und wenn sie auch auf dein erneutes Nein nicht hören, erinnere ich sie normalerweise auf schmerzhafte Art und Weise an diese Vereinbarung. Als ängstlicher Flüchtling folgte dem Nein nur ein weinendes Wimmern, auf das erschreckender Weise kein einziger Freier mit dem Abbruch reagierte."

Insgesamt hätten 16 der 71 Freier Sexleistungen auf diese Weise erzwungen, erklärt Sina. "Auch ein Ergebnis, das viel höher liegt als in meinem Alltag."

Resümee

Es ist Mai. Das Experiment ist seit einem viertel Jahr abgeschlossen. Mit diesem Abstand resümiere ich. Was habe ich in den vergangenen Monaten über das Leben als "illegaler Flüchtling" erfahren? Als Mensch, der von einer Hölle in die nächste gerät.

Ich überlege, was ich vor dieser Recherche zu erfahren erwartete, und was ich tatsächlich erfuhr. Ich ging davon aus, dass es illegale Flüchtlinge schwerer haben. Aber so schwer? Und ich denke nach über den Begriff "Illegaler".

Kann es überhaupt illegale Lebewesen geben? Welch menschenverachtender Begriff, der da von unseren Politikern geschaffen wurde. Aber wenigstens konsequent: denn spätestens seit dem Deal mit der Türkei und der Gründung von Frontex kann man ja ohnehin nicht mehr von menschenwürdiger Flüchtlingspolitik sprechen.

Übrigens: Von den 25 Männern, die Zahira in Aussicht stellten, ihr nach einem "Test-Treffen" ggfs. ein Dach über dem Kopf zu bieten, war nach dem Treffen nicht mehr ein einziger dazu bereit. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Danke

Zu guter letzt möchte ich mich noch bei den Tippgebern, Flüchtlingshelfern, Streetworkern und Beratungsstellen bedanken, ohne die ich nie die für diese Reportage nötigen Kontakte hätte herstellen können.

Und ganz besonders möchte ich mich auch bei einer Person bedanken, die namentlich nicht erwähnt werden möchte, dieses Rechercheprojekt jedoch finanziell unterstützte. Auch ohne diese Unterstützung wäre die Reportage in dieser Form nicht realisierbar gewesen.

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