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Verrückt: So lernen Sie, zwei Töne gleichzeitig zu singen

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Die Kunst des Kehlkopfgesangs, der in verschiedenen Kulturen verbreitet ist, kennen Sie vielleicht aus dem Simpsons-Film. Homer Simpson wird dort von einer kanadischen Inuit-Frau und ihrem sonderbaren Gesang gerettet.

Der Kehlkopfgesang vieler indiginer Bevölkerungsgruppen der Erde und der sogenannte Obertongesang sind zwar nicht exakt das gleiche, sind sich aber doch sehr ähnlich. In beiden Fällen entsteht die Illusion der Mehrstimmigkeit. Mit dieser spektakulären Art des Obertongesangs hat die deutsche Sängerin Anna-Maria Hefele in den letzten Tagen zahllose Menschen begeistert. Bisher haben mehr als 2,5 Millionen Menschen ihren unglaublichen YouTube-Clip gesehen:

Jeder Ton, den wir mit dem Mund erzeugen, hat eine ganz eigene Klangfarbe, die durch die Form des Mundes erzeugt wird. Sie können die Grundlagen des Obertongesanges selbst zuhause ausprobieren. Singen Sie, in einer für Sie angenehmen Lautstärke, das Wort „Hang" und halten sie den nasalen Laut, mit dem das Wort endet (das /ŋ/). Während Sie diesen Laut singen, formen Sie ihren Mund so, als ob Sie die Laute „U", „O" und „A" artikulieren würden. Na, überrascht?

Weil jeder Ton aus einem Grundton und aus einer Reihe von Obertönen besteht, kann man den Eindruck entstehen lassen, es würden zwei Laute gleichzeitig gesprochen.