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Licht und Schatten

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KISS TEENAGER
axel bernstorff via Getty Images
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Aus Kapitel 1 Fehltritt, Teil 2

„Schön war es ja doch mit ihm, aber ich kann mit seinem Verrat nicht leben", dachte Evamaria, als sie den Hörer in die Halterung gesteckt hatte und sich wehmütig an den Beginn der langen, schönen Zeit mit ihm erinnerte:

Sie waren beide sechzehn und besuchten die elfte Klasse des Gymnasiums, sie den musischen und er den mathematischen Zweig, als sie kurz vor den Ferien in der Theater-AG der Schule aufeinander stießen. In der geplanten Aufführung von Shakespeares Romeo und Julia waren sie für die Hauptrollen ausgewählt worden, dabei beeindruckte der blonde Timo Evamaria mit seiner sportlichen Zweimeter-Figur, während ihre voll erblühte brünette Weiblichkeit in ihm schlagartig das Interesse an Mädchen weckte.

Die Theater-AG plante in den Ferien eine dreiwöchige Freizeit in der schwäbischen Alb, um das Stück aktiv einzustudieren, dafür verzichteten die beiden gerne auf die Ferienreisen mit den Eltern und fuhren mit der Theatergruppe in die Jugendherberge. Jeden Vormittag probte die Gruppe das Schauspiel und wurde immer sicherer. Nachmittags machten sie Wanderungen und oft badeten sie in dem nahen Waldsee. Abends genossen sie die gute Verpflegung der JH, danach saßen sie beisammen, lasen Geschichten vor, sangen und tanzten.

Bei den Proben mussten Evamaria und Timo sich als verliebtes Paar zwangsläufig berühren und wenn sie in der Bett-szene (Es war die Nachtigall und nicht die Lerche) die Wangen aneinander drückten, genoss Timo den Duft ihres Gesichts. Das war eine neue Erfahrung für ihn und er überlegte, wie er ihr näher kommen könnte. Als er sie abends vor der Tür traf, drückte er ihr einen leichten Kuss auf die Lippen, worauf sie sich umdrehte und im Haus verschwand.

Timo machte sich Vorwürfe, sie überrumpelt zu haben, aber er mochte sie doch und wollte ihr näher kommen. Jetzt hatte er wahrscheinlich alles kaputt gemacht. Aber Evamaria hatte längst gemerkt, dass Timo etwas für sie übrig hatte und mochte ihn auch. Sie ärgerte sich, dass sie ihn in der ersten Überraschung hatte stehen lassen, anstatt den Kuss zu erwidern, und überlegte, wie sie das wieder gut machen könnte.

Am nächsten Tag wusste sie es: Als die beiden sich auf Capulets Fest ineinander verlieben und zum ersten Mal küssen, macht sie aus dem leichten Schmatz einen richtigen Kuss. Timo war überrascht, erwiderte aber gerne den Kuss.

Nach der Probe fragte er sich, ob dieser Kuss trotz der Abweisung am Abend eine Einladung war, ihr näher zu kommen. „Versteh' einer die Frauen", dachte er schließlich, „ich versuche es heute Abend nochmal." Wieder ergab sich die Gelegenheit, mit Evamaria alleine zu sein, und als er ihr sehnsüchtig in die Augen schaute, blickte sie ihm erwartungsvoll auf den Mund.

Das war ihr „Ja" zu ihm, er umarmte sie, presste seine Lippen auf ihre und ohne dass sie es gelernt hatten, spielten ihre Zungen miteinander. Lange wiederholten sie dieses wundervolle Spiel, und waren sich einig, noch nie so glücklich gewesen zu sein. Von nun an küssten sie sich jeden Abend und mochten gar nicht wieder aufhören, Dass diese Küsse Timo fühlbar erregten, versuchte er vor der Freundin zu verbergen.

Basil Otmar aus Evamarias Klasse, der Julias Cousin Tybalt spielt und im Laufe des Stücks von Romeo getötet wird, versuchte, sich Evamaria zu nähern und ließ sich nicht abweisen. Schließlich machte Timo ihm unmissverständlich klar, sie in Ruhe zu lassen.

Eines Abends flüsterte Timo zwischen den Küssen: „Julia, ich habe mich in dich verliebt." „Das geht mir doch schon lange ebenso, mein Romeo", antwortete Evamaria tief atmend, worauf Timo vorschlug, in der warmen Mondscheinnacht noch etwas zu laufen. „Erzähl' mir ein bisschen von dir, ich weiß ja kaum etwas", bat Evamaria, als sie Hand in Hand durch den Wald gingen, und Timo ging gerne darauf ein: „Ich bin ganz glücklich mit meiner Familie. Mein Vater ist Ingenieur und leitet bei Daimler die Endprüfung der Neuwagen.

Meine Mutter war Fremdsprachensekretärin, hat aber nach der Geburt meiner Schwester ihre Arbeit aufgegeben. Jetzt malt sie hübsche Aquarelle, die sie über eine Galerie verkauft. Die beiden lieben klassische Musik und haben mich auch damit infiziert. In den Ferien sind wir oft nach Frankreich gefahren, denn mein Vater hat französische Wurzeln und schätzt die dortige Küche. Aber die Ferien hier mit dir sind viel schöner. That's all und nun bist du dran."

„Du kommst also aus einer stinknormalen gutbürgerlichen Familie", lästerte Evamaria lachend, „da kann ich nicht mithalten. Als ich zwölf war, hat meine Mutter sich scheiden lassen, weil mein Vater eine Affäre hatte. Sie behielt das Sorgerecht für mich und ich durfte ihn nur alle zwei Wochen besuchen. ‚Sage nichts und merk' dir alles, was du siehst und hörst', gab sie mir jedes Mal mit auf den Weg, das war schlimm, denn ich habe meinen Vater gern.

Er ist Mathematiker und hat eine leitende Stellung in einer Bank, während meine Mutter Einzelhandelskauffrau gelernt hat. Ein halbes Jahr nach der Scheidung heiratete sie ihren Chef, Leiter eines Supermarkts in Ostheim. Der lässt mir mehr Freiheit und hat Wert darauf gelegt, dass ich das Gymnasium besuche. Er ist VfB-Fan und versäumt kein Heimspiel, fährt aber nie zu Auswärtsbegegnungen. Mein richtiger Vater hatte in den ersten Jahren eine Freundin, die sehr nett zu mir war, aber nun lebt er alleine. Meine Mutter ist stockkatholisch, doch ich will von ihrer Kirche nichts wissen.

Als ich mit vierzehn vor der Firmung zur Beichte musste, fragte mich der Priester nach meinen sündigen erotischen Gedanken, ich wusste überhaupt nicht, was er meinte. Das hat mich so angewidert, dass ich nicht zur Firmung und auch nie wieder in die Kirche gegangen bin. ‚Du willst dich doch trauen und deine Kinder taufen lassen, dafür brauchst du die Fürsorge der Kirche', schluchzte meine Mutter, als ich ihr meinen Entschluss verkündete, doch ich blieb dabei.

‚Wer zu sich selbst nein sagt, kann zu Gott nicht ja sagen', hatte ich irgendwo gelesen und sagte es ihr, da schwieg sie." Dieser Bericht beeindruckte Timo, er begriff, in welch glücklichen Verhältnissen er im Gegensatz zur Freundin aufgewachsen war.

Am See fragte er: „Wollen wir baden?", aber Evamaria zögerte, weil sie keine Badesachen dabei hatte. Aber als Timo sich bedenkenlos auszog und ins Wasser sprang. überwand sie sich, streifte die Kleidung ab und folgte ihm. Sie schwammen eine Weile, bespritzten einander und alberten herum, wobei sie sich immer wieder berührten. Nach dem Bad hatte Evamarias keine Scheu mehr, sich zu zeigen.

Obwohl Timo seine jüngere Schwester oft so gesehen hatte, war er überwältigt von Evamarias schlankem Körper, vor allem ihre Brüste begeisterten ihn. „Du bist schön wie eine Elfe", sagte er leise. Evamaria hatte noch keinen Mann nackt gesehen, sie betrachtete ihn interessiert und antwortete, er könne sich auch gut sehen lassen. Da umarmte und küsste er sie und fühlte beglückt ihre weichen Brüste an seinem Leib, doch dann war ihm seine aufsteigende Erregung peinlich und er wandte sich ab.

Evamaria hatte im Biologieunterricht von der Erektion gehört, aber hier sah sie zum ersten Mal die aufregende Realität, und um sie direkt zu fühlen, drückte sie den Freund in der engen Umarmung an sich. Das war zu viel für Timo, bebend stöhnte er auf, als es aus ihm heraus strömte, und seine Zunge wühlte ihren Mund auf. Evamaria war erschrocken über den Erguss, aber auch tief beeindruckt von der Intensität seines Erlebens.

Verschämt flüsterte Timo: „Entschuldige bitte, das ist mir noch nie vor einem anderen Menschen passiert", und wandte sich ab. Doch Evemie antwortete ebenso leise: „Ich muss mich entschuldigen, denn ich habe es doch bewirkt. Weil ich noch nie einen steifen Penis gesehen hatte, wollte ich ihn fühlen, ich wusste ja nicht, was daraus werden kann.

Aber jetzt weiß ich, was bei unseren Küssen immer so hart an meinen Bauch drückt. Komm, setz dich neben mich ins Gras." Timo bestätigte es: „Das innige Küssen hat mich schon immer erregt, ich hoffte, du würdest es nicht merken. Doch jetzt war deine zarte Brust an meinem Körper noch erregender, deshalb ist es mir so schnell gekommen, als du mich an dich gedrückt hast. Es war schön für mich, es mit dir zu erleben, obwohl ich am liebsten im Boden versunken wäre."

„Auch für mich war es aufregend, dich so zu erleben, ich habe ein Geheimnis von dir kennen gelernt und du bist mir noch lieber geworden, wo ich weiß, wie es dir dabei ergeht", fuhr Evemie fort. „Deshalb möchte dich noch etwas mehr von dir wissen. Du sagst, es sei dir noch nie vor einem anderen Menschen passiert, aber selbst machst du es dir?" „Ja, oft", antwortete Timo verschämt. „Auch hier in der Juhe?", verhörte die Freundin ihn weiter. „Ja sicher, und ich bin nicht der Einzige, denn ich höre auch andere dabei stöhnen."

Jetzt war Evamarias Neugier geweckt: „Wie machst du es denn?" „Wie vor drei Jahren, als ich begann, mich für Mädchen zu interessieren, da bemerkte ich erstaunt eine Erektion, wenn ich mir vorstellte, mit einer zu schlafen", antwortete Timo langsam. „Eines Tages zog es meine Hand unwiderstehlich zu dem steifen Glied und sie rieb es ganz automatisch, bis es stoßweise heraus schoss. Ich erlebte das herrlichste Gefühl meines Lebens, nie hatte ich geahnt, dass es ein so phänomenales Erlebnis ist. Ich fand es großartig, dass mein Körper mir selbstständig gezeigt hat, wie es mit der Hand geht."

„Du stellst dir also vor, mit einem Mädchen zu schlafen, bin ich das Mädchen?", wollte die Inquisitorin wissen. Zögernd antwortete Timo: „Ja, seit wir uns küssen, bist nur noch du in meinen Gedanken und die Vorstellung, es mit dir zu tun, ist wunderschön." „Das ehrt mich, aber ich muss es erst mal verdauen", sagte Evamaria nachdenklich, doch dann wollte sie noch etwas wissen: „Schaust du Pornos?"

Timo musste nicht lange überlegen: „Ich habe sie geschaut, aber sehr bald wurde mir das primitiv rein und raus lästig. Warum drehen diese Leute nicht gehaltvolle Liebesfilme, in denen natürlicherweise auch eine zärtliche Vereinigung gezeigt wird?" „Wahrscheinlich ist das zu aufwendig für die schnelle Kasse, außerdem dürfen solche Filme nicht im Kino gezeigt werden, weil sie nicht jugendfrei sind", wusste Evamaria.

„Ich möchte gerne deine Brust berühren, darf ich das?", fragte Timo zögernd. Lachend antwortet die Freundin: „Gerne, aber bitte ganz vorsichtig." Behutsam streichelte Timo die weiche Kugel, doch als er die Spitze berührte, zuckte Evamaria zusammen: „Das kitzelt!" Dann meinte sie: „Gleiches Recht für alle", und streichelte seinen Penis. „Unwahrscheinlich, wie dies Organ sich verändern kann", meinte sie, „vorhin war er hart wie ein Knüppel und jetzt ist er zart und weich, als könne er kein Wässerchen trüben."

„Wart's ab", lachte Timo und sie sah erschrocken, wie er sich unter ihrer Berührung ruckweise aufrichtete. „Er wird ja schon wieder steif!" rief sie. „Lass' ihn los, dann beruhigt er sich", antwortete Timo, „aber du siehst, wie empfindlich er ist, ich habe es kommen gespürt." Dann überwand er sich zu einer Frage: „Du hast jetzt viel von mir erfahren, da möchte ich auch von dir noch etwas wissen. Gibt es bei euch Mädchen etwas Ähnliches wie die Selbstbefriedigung bei uns?"

„Diese Frage will ich dir heute noch nicht beantworten, ich muss das alles erst verinnerlichen", erwiderte Evamaria nachdenklich, „lass uns zurückgehen." Sie zogen sich an, gingen zur Herberge und schlichen sich nach einem innigen Kuss in die Schlafräume.

Timo konnte lange nicht einschlafen, so sehr hatte ihn beeindruckt, dass seine Freundin ihn in der höchsten Erregung erlebt hatte. Aber er bedauerte es nicht, sie hatte es ja ausdrücklich begrüßt, einen wichtigen Teil seines Wesens kennen gelernt zu haben. Auch Evamaria lag noch lange wach.

„Ich habe überhaupt nicht gewusst, wie aufregend die männliche Sexualität ist, heute habe ich viel darüber gelernt", dachte sie, „ich habe seinen Orgasmus erlebt und er hat mir gestanden, dass er in Gedanken mit mir schläft, um sich dabei zu befriedigen. Dagegen bin ich ja richtig harmlos mit meinen spärlichen Streicheleinheiten. Irgendwann werde ich es richtig mit ihm erleben, er ist mir so lieb geworden." Erstaunt merkte sie, wie sehr diese Vorstellung sie erregte, so dass sie sich eine Erlösung schaffen musste, dann schlief sie schnell ein.

Am nächsten Abend forderte sie den Freund zum Spaziergang auf, sie hatte sich entschlossen, ihm ein Stück von sich zu offenbaren. Wieder badeten sie nackend im See und freuten sich am Anblick ihrer Körper, doch als Timo die Freundin umarmen wollte, bat sie ihn, sich neben ihr ins Gras zu legen. Sie überlegte, wie sie beginnen sollte, nun war es ihr doch peinlich. „Du hast mich gestern gefragt, ob ich mich auch befriedige. Ja, ich tue es, aber wohl nicht so oft wie du", begann sie leise und fuhr fort:

„Ich muss dir etwas gestehen: Dein Erlebnis und unsere Gespräche gestern haben mich so erregt, dass ich mir selber helfen musste." „Aber du hast doch keine Erektion oder sowas, wie machst du das?", fragte Timo. Wieder brauchte Evamaria eine Weile, bis sie sich überwand: „Ich will es dir zeigen, küss' mich einfach." Sie drückte sich eng an den Freund, führte seine Hand an ihre Vulva. und bat: „Streichle diese Stelle leicht." Verwundert betastete Timo die weichen Schamlippen, dann erfüllte er ihren Wunsch.

Immer stärker stöhnte Evamaria, bis sie leise aufschrie. „Danke, das hast du wundervoll zärtlich gemacht, du bist der erste Mensch, der mich dabei nicht nur beobachtet, sondern es auch bewirkt hat", flüsterte sie, als sie sich beruhigt hatte. Nachdenklich antwortete Timo: „Ich glaube, deine Reaktion war ebenso intensiv wie meine gestern und ich zitiere gerne deine Worte:

‚Es war aufregend, dich so zu erleben, ich habe ein Geheimnis von dir kennen gelernt und du bist mir noch lieber geworden.' Das müssen wir uns bewahren." Evemie schaute ihn an und antwortete lachend: „Dein kleiner Freund ist ja schon wieder ganz aufgeregt, da will ich mal dafür sorgen, dass du dir nicht selbst helfen musst", dann streichelte sie ihn mit zärtlichen Fingern. Plötzlich unterbrach sie die Fürsorge und blickte erschrocken auf die blauviolette Spitze.

„Habe ich dich verletzt?", fragte sie besorgt, doch Timo beruhigte sie: „Das ist nur die sehr empfindliche Eichel, von der du jetzt die Vorhaut zurückgezogen hast, mach einfach weiter." Während die beiden sich herzlich küssten, streichelte Evemie weiter, und als Timo dann bebte und stöhnte, stieß sie ihm die Zunge in den Mund.

Erst langsam kamen sie zur Ruhe, dann malte die Freundin ihm mit dem Erguss ein Herz auf den Bauch. Diese liebevolle Geste bewegte Timo sehr, doch als er sie dankbar noch einmal streicheln wollte, flüsterte sie: „Du hast es wunderschön gemacht, das möchte ich mir so bewahren. Und dich zu streicheln, ist ja ganz einfach." „Woher wusstest du, wie es geht?", wollte Timo wissen. Lachend antwortete Evamaria: „Du hast es mir doch gestern erzählt."

„Daran habe ich gar nicht mehr gedacht, du hast aber gut aufgepasst, denn es war genau richtig und viel erregender, zum ersten Mal fremde Finger dran zu fühlen, es war bedeutend schöner als wenn ich es selber mache", fügte Timo glücklich hinzu. Nachdem sie noch einmal gebadet hatten, zogen sie sich an und gingen eng umschlungen zurück zur Herberge. Alles war anders geworden zwischen ihnen, nachdem sie einander in der tiefsten Erregung erlebt hatten.
Timo war wie erschlagen, die geliebte Freundin hatte ihm ein Stück ihrer intimsten Welt offenbart und sich im Gegenzug dasselbe von ihm genommen.

Gestern war es ein Zufall, aber heute hatte sie ihm bewusst einen Liebesdienst erwiesen, nachdem sie ihn um denselben Dienst gebeten hatte. Noch nie hatte er einen anderen Menschen in der höchsten Erregung erlebt und nicht gewusst, dass eine Frau einen ebenso intensiven Orgasmus haben kann wie er. Nachdem sie sich geistig und seelisch schon sehr nahe gekommen waren, war jetzt die innige körperliche Nähe dazu gekommen, die nur noch durch die ersehnte vollkommene Gemeinschaft übertroffen werden konnte.

Auch Evamaria lag noch lange wach, sie war glücklich. Zum ersten Mal hatte sie einem anderen Menschen ihre erotischen Gefühle offenbart und es tat ihr nicht im Geringsten leid. Nachdem sie gestern den Freund in der höchsten Erregung erlebt hatte, musste sie sich ihm einfach als Frau zeigen und beschloss, nicht mehr lange auf die vollkommene Gemeinschaft zu warten.
Am nächsten Tag war die Freizeit zu Ende und die Gruppe kehrte nach Stuttgart zurück, wo sie zum Beginn des neuen Schuljahres viel Beifall für ihr Stück bekam.

Wie es in diesem Kapitel weitergeht, erfahren Sie in der nächsten Folge.

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© Copyright 2017 Ernst-Günther Tietze, Hamburg, www.eg-tietze.de

Der Roman Licht und Schatten" beschreibt auf 192 Seiten die entstehende Liebe zwischen zwei jungen Menschen, die zu einer erfüllten Ehe führt, bis ein Seitensprung des Mannes die Harmonie zerstört. Erst eine Reihe schwerwiegender Ereignisse bringt die Frau dazu, die eigene verschüttete Liebe auszugraben und den gekränkten Stolz zu überwinden, bis sie feststellen muss, dass sie auch fehlbar ist. Überrascht begreifen beide Partner, dass diese Turbulenzen ihre liebevolle Gemeinschaft gefestigt haben, so dass sie sich für die neuen Anforderungen gewappnet fühlen, die auf sie zukommen.
Der Roman wird gedruckt bei epubli und kann im Internet und in jeder Buchhandlung bestellt werden:
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Das vorliegende Kapitel 1 umfasst im Buch 21 Seiten. Weitere Ausschnitte aus den folgenden Kapiteln des Romans werden nacheinander an dieser Stelle vorgestellt.

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