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Licht und Schatten, Kapitel 4

15/06/2017 15:40 CEST | Aktualisiert 15/06/2017 15:41 CEST

Aus Kapitel 4 Schulbeginn, Teil 1

Als Oma Susanne Marcus Montag vom Kindergarten abholte, erzählte er aufgeregt, die Kindergärtnerinnen hätten für ihn und die anderen Kinder, die morgen in die Schule kommen, eine Abschiedsfeier mit Kuchen veranstaltet. Frau Clausen bedankte sich herzlich und spendete 100,- € für die Auslagen.

Timo hatte wieder erst nachmittags Zeit, mit Marcus zum Krankenhaus zu fahren. Auch hier berichtete der Junge aufgeregt von der Abschiedsfeier im Kindergarten und dass er auf die morgen geplanten Einschulung gespannt sei. Evamaria freute sich mit ihm, dann berichtete sie Timo, sie habe vormittags mit ihrem Tablet gearbeitet, sei aber nicht ins Internet gekommen. Timo fragte die Stationsschwester und erfuhr, dass es im Aufenthaltsraum einen allgemein zugänglichen WLAN gebe, daneben würden bettlägerige Patienten ausnahmsweise in das klinikinterne Netz eingebunden. Er ließ sich die Daten geben, Evamaria loggte sich damit ein und kam problemlos ins Internet. Marcus war wegen der Einschulung ganz hippelig und die Eltern konnten ihn kaum beruhigen. So kamen die beiden nur knapp zu einem Gespräch. Beim Abschied küsste Evemie ihren Mann wieder herzlich. Auch zu Hause war der Junge kaum ins Bett zu kriegen und wurde erst ruhig, als der Vater drohte, die morgige Feier abzusagen.

Am Festtag weckte Timo seinen Sohn und gratulierte ihm zum Geburtstag. Auf dem Frühstückstisch lagen eine Nintendo-Spielekonsole und eine große Schultüte mit Süßigkeiten, die der Junge begeistert auspackte. „Danke, Papa", rief er, „die Konsole wünsche ich mir schon lange." Zum Spielen blieb nicht viel Zeit, denn sie mussten zur Schule nahe beim Kindergarten gehen. „Heute gehe ich natürlich mit dir und in den nächsten Tagen auch noch", erklärte der Vater, „aber wenn du dir den Weg gemerkt hast, kannst du bald alleine gehen, alt genug bist du dafür. Vor allem beim Überqueren der Straßen musst du gut aufpassen, das üben wir noch", erklärte Timo dem Jungen. „Papa, das habe ich doch schon mit Mama geübt, wenn sie mich zum Kindergarten gebracht hat", protestierte Marcus. „Na, dann iss schnell auf, damit wir pünktlich loskommen", antwortete Timo. Auf dem Weg achtete er darauf, wie sich sein Sohn beim Überqueren der Straßen anstellte und war zufrieden. „Hast du dir den Weg gemerkt?", fragte er bei der Schule, worauf der Junge beleidigt antwortete „Ja, natürlich, ich bin doch kein Baby mehr."

In der geschmückten Aula hießen die älteren Klassen die Neuen mit einem Lied willkommen, dann simulierten sie in einem witzigen Sketch eine Unterrichtsstunde. Der Rektor begrüßte die Neuen und stellte ihnen ihre drei Klassenlehrerinnen vor, diese führten dann die ihnen zugewiesenen Kinder und ihre Eltern in die Klassenräume. Marcus' Lehrerin sorgte für eine ausgeglichene Sitzordnung, dann gratulierte sie Marcus zum Geburtstag und erläuterte den Stundenplan. Morgen früh beginne der Unterricht um 8 Uhr, sagte sie, die Kinder sollten mindestens fünf Minuten vorher anwesend sein. Die Schule sei eine verbindliche Ganztagsschule, alle Kinder bekämen um 13 Uhr ein Mittagessen und müssten danach ihre Hausaufgaben unter Aufsicht bearbeiten, die abschließend kontrolliert und im Aufgabenheft vermerkt würden. Zusätzliche Aufgaben für zu Hause würden nur in Ausnahmefällen gegeben. Um 16 Uhr würden die Schüler entlassen. Dann erklärte sie, welche Hefte und Schreibgeräte die Kinder brauchen. Nach einer guten Stunde waren alle erlöst und Timo ging mit dem Sohn zurück zur Wohnung, wo Oma Susanne schon das Festmahl bereitete und dem Jungen herzlich gratulierte. Wenig später kam Opa Götz dazu und brachte ein fernlenkbares Auto als Geschenk mit.

Auf Marcus' Wunsch hatte die Oma Spaghetti mit Tomatensoße als Hauptgericht und Schokoladenpudding als Dessert vorgesehen. Als Timo sah, dass der Tisch für acht Personen gedeckt war, fragte er verwundert, sie seien doch nur sechs, doch die Oma meinte lachend, vielleicht kämen noch Überraschungsgäste, mehr war aus ihr nicht heraus zu holen. Nach einer Weile erschienen Evamarias Eltern, die verabredungsgemäß einen kräftigen Ranzen als Geschenk für Marcus mitgebracht hatten. Der Junge nahm ihn gleich in Beschlag und fand Süßigkeiten und Spielsachen darin. „Schön, dich mal wieder zu sehen, wir haben leider nur wenig Kontakt miteinander", meinte Manuel Bellmann zu Oma Susanne, als er sie leicht umarmte, seine Frau war zurückhaltender.

Kurz danach klingelte es und Marcus lief zur Tür, dann rief er erstaunt „Mama, das ist ja eine Überraschung!" Evamarias Vater schob einen Rollstuhl mit seiner Tochter ins Zimmer. „Ihr seid ganz schön leichtsinnig!", schimpfte ihre Mutter, doch Evamaria beruhigte sie, die Ärzte hätten ihr diesen Besuch gerne gestattet, sie könne doch die Schuleinführungsfeier ihres Sohnes nicht versäumen. Mit einem herzlichen Kuss begrüßte Timo seine Frau, und Oma Theresa staunte, dass ihre Tochter ihn ebenso herzlich zurück küsste, Evamarias Vater beachtete sie überhaupt nicht.

Evamaria gratulierte ihrem Sohn zum Geburtstag und nachdem alle Gäste Platz genommen hatten, erhob sich Timo zu einer Rede: „Lieber Marcus, heute ist dein Ehrentag, weil du jetzt in das große Leben eintrittst. Heute wirst du nicht nur sieben Jahre alt, sondern fängst auch an zu lernen, was du später brauchst, um dein Leben als selbstständiger und verantwortlicher Mensch in unserer Gesellschaft zu führen. Mit dem, was du von jetzt an lernst, kannst du Geld verdienen, dir eine Wohnung einrichten und ein selbstständiges Leben führen. Wichtig ist, dass du in der Schule gut aufpasst und fleißig übst, was dir an Aufgaben gegeben wird, dann wirst du sehen, dass es Freude macht, immer mehr zu wissen. Diese Freude wünschen wir alle dir von ganzem Herzen." Danach stießen die Erwachsenen mit Sekt und der Junge mit Orangensaft an.

Susanne und Theresa trugen das Essen auf und alle lobten die schmackhafte Tomatensoße. „Das Rezept musst du mir unbedingt geben", bat Theresa die Gastgeberin. Vor dem Dessert erhob sich Evamarias Vater und schenkte Marcus ein Handy. „Das ist doch viel zu früh für das Kind!", rief Theresa vorwurfsvoll, doch Moritz beruhigte sie: „Das ist ein Notfallhandy für Grundschüler mit vielen Sicherheitsfunktionen und einem Fotoapparat. Es kann via GPS geortet werden, und hat eine Notfalltaste. Anrufen kann man es wie jedes andere, aber für das Kind stehen nur die von den Eltern gespeicherten Rufnummern zum Wählen zur Verfügung. Es ist mit ihnenabgesprochen und ich glaube, für Marcus' Alter sehr gut geeignet." „Danke. Opa!", rief der Junge und umarmte den Großvater. „Entschuldige bitte mein Misstrauen, ich habe gar nicht gewusst, dass es sowas gibt", bekannte Oma Theresa widerwillig.

Nach dem Schokoladenpudding bat Evamaria, sie wieder in die Klinik zu bringen, sie habe nur zwei Stunden Ausgang bekommen. Sie dankte beiden Großelternpaaren und verabschiedete sich von ihren Eltern und Oma Susanne. Besonders herzlich küsste sie ihre beiden „Männer". Als sie mit ihrem Vater fort war, meinte Theresa nachdenklich zu Timo, anscheinend sei er sich mit Evamaria wieder näher gekommen. „Ja", antwortete Timo glücklich, „ich habe damals sofort eingesehen, welch furchtbaren Fehler ich gemacht habe und glaube jetzt, dass Evamaria beginnt, mir das zu verzeihen. Trotz dieses Fehlers habe ich nie aufgehört, sie über alles zu lieben, und hoffe, dass sie ihre Liebe auch noch nicht vergessen hat." „Ich könnte das nicht und habe mich deshalb von ihrem Vater getrennt", meinte Theresa, „aber eure Generation ist da wohl großzügiger."

„Du kennst doch den Vers im Vaterunser: ‚Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern'", meldete Oma Susanne sich, „und ich habe im Konfirmandenunterricht gelernt, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist. Vergebung ist doch die Grundlage des Christentums. Sieh mal, die beiden haben sich in 15 Jahren eine wundervolle Gemeinschaft mit einem Kind aufgebaut, das darf man doch nicht wegen eines einzigen dummen Fehlers aufgeben." „Mag sein, dass du recht hast, aber ich könnte es nicht", antwortete Theresa trotzig, „denn für mich ist die Ehe ein von Gott eingesetztes Sakrament, gegen das man nicht verstoßen darf. Leider verweigert mir die Kirche den Segen für meine neue, bessere Ehe. Ich freue mich aber für Marcus, wenn seine Eltern wieder zueinander finden."

„Genau das ist der Grund", erwiderte Susanne, „du hast doch deiner Tochter ein vaterloses Aufwachsen zugemutet, als ihr euch geschieden habt, findest du das richtig?" „Damit sie einen Vater hat, habe ich ja nach der Scheidung Manuel geheiratet, dessen Treue ich mir hundertprozentig sicher bin", antwortete Theresa ärgerlich. „Dann kannst du glücklich sein, dass er zu dem einen Prozent Ehemänner gehört, die nie das geringste Interesse an anderen Frauen haben", lachte Susanne. „Sprichst du aus Erfahrung?", fragte Theresa scharf zurück, doch Susanne antwortete nur lächelnd: „Darüber schweigt des Sängers Höflichkeit, wichtig ist doch nur, dass Götz und ich uns immer über alles lieben." Theresa sagte nichts mehr dazu und wollte sich mit ihrem Mann verabschieden, doch Susanne bat sie, noch zu Kaffee und Kuchen zu bleiben. Die Gesellschaft genoss Susannes Mandarinentorte und danach außer Marcus einen Cognac. Dann verabschiedeten sich die Gäste dankbar von Oma Susanne, die noch die Küche in Ordnung brachte und schließlich auch mit Opa Götz abfuhr, nachdem Timo ihr herzlich für ihre Hilfe gedankt hatte. Anschließend ging er mit seinem Sohn zu einem Papiergeschäft, kaufte die Hefte und Schreibutensilien, die die Lehrerin genannt hatte und ließ sie von dem Jungen in die Schulmappe einordnen. Schon beim Abendessen war Marcus so müde, dass er kaum die Augen offen halten konnte und Timo half ihm, ins Bett zu kommen, wo er sofort einschlief.

Am Mittwoch begleitete er Marcus wieder zur Schule und freute sich, wie selbstständig der Junge den Weg fand und wie vorsichtig er die Straßen überquerte. Nach der Arbeit fuhr er zu seiner Mutter, die Marcus von der Schule abgeholt hatte. „Er hat den Weg ganz alleine gefunden, ich habe mich von ihm führen lassen", lobte sie den Jungen, „ich glaube, er braucht keine Begleitung mehr." „Das habe ich heute genauso gesehen", bestätigte Timo ihre Worte. Nach dem obligaten Kuchen mit Kaffee und Kakao fuhr er mit dem Jungen wieder zu Evamaria in die Klinik.

Lachend berichtete er ihr die Diskussion der beiden Großmütter über die Treue von Ehemännern gestern Nachmittag. „Deine Mutter konnte es nicht verstehen, dass wir uns zärtlich geküsst haben und fragte irritiert, ob wir uns wieder näher gekommen seien, worauf ich sagte, ich hätte auch von dir das Gefühl, dass du mich wieder ein bisschen liebst. Sie meinte, das könne sie nicht, worauf meine Mutter fragte, ob sie sich bei einem Seitensprung auch von Manuel trennen und dich alleine groß ziehen würde. Sie behauptete, das sei irrelevant, weil sie sich seiner Treue immer hundertprozentig sicher gewesen sei, was meine Mutter vorsichtig bezweifelte. Sie würde das für ihre Ehe nicht so fest behaupten, fügte sie hinzu, aber sie und mein Vater hätten sich stets über alles geliebt. Wie sie schon früher angedeutet hat, war mein Vater auch nicht der vollkommen treue Ehemann, doch sie hat ihm wohl verziehen. Was meinst du dazu, war dein Stiefvater einer von den wenigen Ehemännern - meine Mutter sprach von einem Prozent - die ihrer Frau absolut treu sind?"

„Das ist eine schwierige Frage", antwortete Evamaria nachdenklich. „Als ich vierzehn war, habe ich mal einen fürchterlichen Krach zwischen den beiden miterlebt und danach war Manuel eine ganze Zeit nicht bei uns. Meine Mutter behauptete, er sei unterwegs, um neue Lieferanten zu suchen. Ich glaubte das damals, denn ich war stolz auf seine Stellung. Doch als er wiederkam, herrschte eine gespannte Stimmung zwischen den beiden und Manuel schlief auf der Couch in seinem Arbeitszimmer. ‚Ich schnarche zu laut', entschuldigte er sich. Wenn ich das heute kritisch ansehe, glaube ich an einen Seitensprung, den meine Mutter verheimlichen wollte, weil es ihr gegen die Ehre ging, schon wieder einen untreuen Ehemann zu haben. Jedenfalls konnten die beiden nicht mit mir so offen darüber sprechen wie wir mit Marcus."

„Habt ihr euch denn jetzt wieder lieb?"; fragte der Junge mit einem Mal. „Ich habe nie aufgehört, dich zu lieben und bedaure von Herzen, was ich dir angetan habe", sagte Timo leise und küsste seine Frau leicht. „Und ich war wohl viel zu hart und habe mich von meiner Mutter aufhetzen lassen, obwohl ich ihre katholische Ignoranz immer abgelehnt habe", ergänzte Evemie die Worte ihres Mannes. „Neulich hat mich mitten in der Nacht eine leicht verwirrte alte Dame besucht und hat mir ganz klar gesagt, dass die erste körperliche Vereinigung mit einem anderen Menschen ein überwältigendes Erlebnis ist, nach dem man immer wieder neu sehnt, auch wenn es nicht mit Liebe zusammenhängt. Ihr Mann hatte seine Seitensprünge und sie dann auch, aber die Liebe zwischen ihnen wurde dadurch nie eingeschränkt. Sie war zuerst empört, sagte sie, begriff aber allmählich, dass er trotz seiner Eskapaden nur sie richtig liebte und verzieh ihm, sie wollte sich auch nicht ständig ärgern müssen. Sie fragte mich, ob ich dich denn noch liebe, und darüber hatte ich schon bei dem Telefonat in der Nacht vor meinem Unfall nachgedacht. Hier ist mir jetzt klar geworden, dass ich meine Liebe zu dir verdrängt habe, weil ich dich immer mit der anderen Frau im Bett sah. Ich solle deine Reue annehmen und meine Liebe aus dem tiefen Loch hervorholen, in dem ich sie versteckt habe, riet sie mir. Das will ich ja auch, aber dann fürchtete ich, du würdest meinen Wandel nur darauf zurückführen, dass ich jetzt auf deine Hilfe angewiesen bin. Deshalb war ich so zurückhaltend und habe mich nur herzlich küssen lassen."

„Verzeih, aber du bist ein Dummerle", antwortete Timo tief bewegt. „meine Mutter hat gestern an den Vers im Vaterunser erinnert: ‚Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern' und dass Christus für unsere Sünden gestorben ist. ‚Vergebung ist doch die Grundlage des Christentums' hat sie deiner strengen Mutter ins Stammbuch geschrieben. Und wenn du mir meinen dummen Fehler vergeben kannst und mir sagst, dass du mich wieder oder immer noch liebst, bin ich unendlich glücklich, dann geht für mich die Sonne auf. Dass ich jetzt für dich sorge, ist doch selbstverständlich, das würde ich auch tun, wenn du mich nicht liebtest. Aber so ist es viel schöner für mich." „Und für mich auch!"; rief Marcus, „ich will doch, dass ihr euch wieder lieb habt." Timo beugte sich über seine Frau und sie zog ihn ganz eng an sich, wo sie zu einem tiefen Kuss verschmolzen. „Ich bin so glücklich, dass nichts mehr zwischen uns steht", flüsterte sie und Timo antwortete dankbar, er sei jetzt ebenso glücklich, dann mussten die beiden sie wieder verlassen.

Donnerstag ließ Timo nach dem Frühstück seinen Sohn alleine zur Schule gehen, folgte ihm aber unauffällig, um ihn noch einmal zu beobachten. Als er sah, dass der Junge den Weg problemlos fand und die Straßen aufmerksam kreuzte, fuhr er zufrieden zur Arbeit. Seine Mutter bat er telefonisch, Marcus beim Abholen zu sagen, dass er den Weg zu ihr alleine finden solle, ihn aber ebenfalls heimlich zu beobachten. An den Nachmittagen ließ Evamaria sich von ihrem Sohn ausführlich über die Schulstunden berichten und die beiden Eltern sprachen immer wieder über das Wunder ihrer neu erstandenen Liebe.

Wie es in diesem Kapitel weitergeht, erfahren Sie in der nächsten Folge.

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© Copyright 2017 Ernst-Günther Tietze, Hamburg, www.eg-tietze.de

Der Roman „Licht und Schatten" beschreibt auf 192 Seiten die entstehende Liebe zwischen zwei jungen Menschen, die zu einer erfüllten Ehe führt, bis ein Seitensprung des Mannes die Harmonie zerstört. Erst eine Reihe schwerwiegender Ereignisse bringt die Frau dazu, die eigene verschüttete Liebe auszugraben und den gekränkten Stolz zu überwinden, bis sie feststellen muss, dass sie auch fehlbar ist. Überrascht begreifen beide Partner, dass diese Turbulenzen ihre liebevolle Gemeinschaft gefestigt haben, so dass sie sich für die neuen Anforderungen gewappnet fühlen, die auf sie zukommen.

Der Roman wird gedruckt bei epubli und kann im Internet und in jeder Buchhandlung bestellt werden:

Als Taschenbuch für 8,99 Euro mit ISBN Nr. 978-3-7450-3356-4

Als e-Book für 1,99 Euro mit ISBN-Nr. 978-3-7450-3624-4

Das vorliegende Kapitel 4 umfasst im Buch 15 Seiten. Weitere Ausschnitte aus den folgenden Kapiteln des Romans werden nacheinander an dieser Stelle vorgestellt.