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Licht und Schatten Kapitel 11

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Aus Kapitel 11 Ausblick, Teil 2

Freitag band Timo einen Schlips um und ließ sich mit einem bangen Gefühl bei seinem Direktor melden. „Ich habe eine Nachricht, die Sie nicht freuen wird", begann er das Gespräch und berichtete von dem lukrativen Angebot eines chinesischen Startups für Elektroautos, das er trotz seiner kürzlichen Beförderung nicht ausschlagen konnte. Deshalb wolle er zum 31. 3. kündigen und legte dem Chef sein Kündigungsschreiben vor. Der war so überrascht, dass er erst mal keine Worte fand, dann sagte er langsam: „Das kann nur FEM sein, die sind bekannt dafür, in ganz Europa und den USA nach den besten Leute zu fischen. Bisher haben sie hauptsächlich bei BMW gewildert, jetzt geht das also auch bei uns los. Sie können sich durchaus etwas auf Ihre Wahl einbilden und ich nehme an, Sie werden mehr als das Doppelte bekommen, als wir ab dem 1. Januar für Sie vorgesehen haben. Ich bedaure die Lücke, die Sie bei uns hinterlassen und bitte Sie, Ihre Stelle weiter wahrzunehmen, bis Sie einen Nachfolger eingearbeitet haben, den wir erst noch finden müssen. Sie sind sich sicherlich über Ihre Schweigeverpflichtung klar, Sie dürfen keine der Informationen, die Sie hier gewonnen haben, bei Ihrem neuen Arbeitgeber verwenden." „Das habe ich den Leuten auch gesagt", erwiderte Timo, „worauf sie mir lachend erklärten, sie wollten etwas völlig Neues aufbauen, die bisherige Technik sei ohnehin am Ende."

Als der Chef nach Einzelheiten fragte, erläuterte Timo, er werde zuerst in Augsburg und wahrscheinlich im zweiten Halbjahr in China arbeiten. „Mein Arbeitsgebiet ‚Entwicklung leistungsfähiger Energiespeicher' konnte ich selbst wählen", fuhr er fort, „weil ich der Lithium-Technologie keine entscheidenden Fortschritte mehr zutraue. Es gibt Forschungsarbeiten mit neuen Technologien, mit denen ich mich intensiv beschäftigen will, und FEM ist bereit, dafür viel Geld zu investieren. Ich kann Neues entwickeln, während ich in meiner jetzigen Stelle nur Produkte prüfen kann, mit denen andere viel Geld verdienen." „OK", meinte der Chef, „ich werde Ihre Kündigung weiterleiten und mich dafür einsetzen, dass Sie trotzdem ab 1. Januar ein höheres Gehalt bekommen, denn Sie leisten ja diese Arbeit zur Zufriedenheit. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei dem neuen Arbeitgeber." Er stand auf und reichte Timo die Hand. Als Timo das Büro des Chefs verließ, fiel ihm ein Stein vom Herzen, es war viel besser gelaufen, als er befürchtet hatte. Bevor er an seinen Arbeitsplatz ging, besuchte er seinen Vater, der sich auch über den guten Ablauf des Gesprächs freute.

Das Wochenende wollte die Familie mal wieder ohne Besuche verbringen. Die Eltern einigten sich, Samstag einen Stadtbummel zu machen und dort auch zu essen, während Timo am Sonntag ein Menü bereiten würde. „Ich kenne inzwischen die Innenstädte von Augsburg und Berlin besser als meine Heimatstadt", klagte Evamaria, „seit dem Unfall bin ich nicht mehr dort gewesen." Sie nahmen die U-Bahn bis zum Schlossplatz, schauten die Geschäfte in den Königsbau-Passagen an und sahen sich in der Markthalle um. Auch auf der Königstraße gab es viel zu sehen und Evamaria staunte, wie viele Geschäfte sie nicht kannte. Mittag aßen sie in einem schwäbischen Restaurant und gingen anschließend ins Kindermuseum „Junges Schloss". Nach einem Besuch in einem Café mit Kaffee, Kakao und Kuchen fuhren sie müde nach Hause, wo Marcus beim Abendbrot die Augen zufielen.

Sonntagvormittag beschäftigte Timo sich mit den Vorbereitungen für eine Lammkeule in Gorgonzolasoße. Er hatte dieses Gericht noch nie bereitet und wollte es gut machen. Wirklich schmeckte es mit Spätzlen vorzüglich, den Merlot trank er nur alleine. Als Nachtisch hatte er Schokoladenpudding gekocht. Am Nachmittag spielten die Eltern mit ihrem Sohn Memory und staunten wieder über sein fantastisches Gedächtnis, anschließend nahmen sie das Monopoly vor, wobei Marcus etwas Zeit brauchte, um sich an die Regeln zu gewöhnen. „Das war ein ganz tolles Wochenende", schwärmte der Junge, als die Mutter ihn zum Schlafen brachte. Auch den Eltern hatten die beiden Tage in der Familie gut gefallen. „Das sollten wir öfter machen", meinte Evamaria, als sie noch bei einem Glas Wein und Saft saßen und anschließend bald ins Bett gingen, aber noch lange nicht einschliefen.

In der Weihnachtswoche ereignete sich nichts Besonderes, Timo beschäftigte sich mit allen verfügbaren Informationen über Elektrolyt-Batterien, während Evamaria eine Kollektion schlichter moderner Brautkleider entwickelte, die immer mehr in Mode kamen. Am Heiligen Abend gingen die Eltern mit Marcus in einen Gottesdienst mit Krippenspiel und erklärten ihm danach die Weihnachtsgeschichte, dass das Christkind geboren worden sei, um den Menschen die Schuld abzunehmen, die sie auf sich geladen hätten. „Dann vergibt das Christkind mir, wenn ich mal böse war?", fragte der Junge, worauf die Mutter antwortete: „Ja, wenn es dir leid tut." Bei der Bescherung unter dem Tannenbaum bekam Evamaria einen wasserdichten Armband-Chronografen und Marcus ein Fahrrad. Evamaria schenkte ihrem Mann ein neu herausgekommenes Buch und ein Paar modische Manschettenknöpfe.

Am ersten Feiertag war die Familie bei Timos Eltern eingeladen, sie hatten mit ihnen vereinbart, dass nur Marcus ein Geschenk bekommen sollte. Unter dem Weihnachtsbaum lagen für ihn ein Mikroskop mit vielen Versuchsanregungen und ein Buch über Pferde. Er freute sich und dankte den Großeltern herzlich. Nach dem Gänsebraten wollte er gleich mit dem Mikroskop anfangen, doch Timo erklärte ihm, dass dafür mehr Zeit nötig sei, um die Funktion zu verstehen, das würde er mit ihm zu Hause machen. Darauf war der Junge an dem Pferdebuch interessiert, und Evamaria las es gemeinsam mit ihm. Die Großeltern freuten sich, dass die Geschenke so gut ankamen. Nach Kaffee, Kakao und Kuchen ging die Familie nach Hause und Timo weihte den Sohn in die Geheimnisse des Mikroskops ein, Evamaria schaute interessiert zu. Erst spät kam der Junge ins Bett und die Eltern blieben auch nicht mehr lange auf.

Montag war die Familie bei Oma Theresa eingeladen. Wie erwartet war auch Evamarias Vater wieder da, aber als sie ins Wohnzimmer kamen, blieb ihnen vor Überraschung die Sprache weg. An der Wand hing eine große Fotografie, auf der die beiden sich im Standesamt küssten. „Ihr habt wieder geheiratet?", fragte Evamaria erstaunt, dann umarmte sie ihre Mutter und fügte hinzu: „Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich darüber freue!" „Ja", antwortete Theresa, „mir ist plötzlich klar geworden, dass ich nie aufgehört habe, Moritz zu lieben, ich habe meine Liebe nur verdrängt, weil ich so enttäuscht war. Als ich dann feststellen musste, dass Manuel genauso gestrickt war wie anscheinend alle Männer, tat es mir leid, Moritz fortgeschickt zu haben, aber ich war ja nun mit Manuel ganz glücklich verheiratet. Aber als ich nach seinem Tod vollkommen alleine war und Moritz sich liebevoll um mich kümmerte, kam meine versteckte Liebe schnell wieder zum Vorschein und mir wurde klar, dass wir zusammen gehören. Da war die Heirat nur der logische letzte Schritt, und es lohnt sich steuerlich, noch in diesem Jahr zu heiraten. Nach den Regeln der Kirche ist unsere Ehe nie aufgelöst worden und zum Glück haben wir kurzfristig noch am Freitag einen Termin bekommen, das ging zu schnell, um euch einzuladen. Wichtig war mir, dass wir beide vor dem Termin auf den Friedhof zu Manuels Grab gegangen sind, wo ich ihm sagen konnte, dass ich ihn nie vergessen werde, auch wenn ich mich jetzt wieder mit Moritz verbinde. Nach dem Festakt hat mein alter und neuer Mann mir ein Blatt überreicht, schaut hier", sagte sie und zeigte ihrer Tochter den kunstvoll geschriebenen Text.

„Den Sinn erhält das Leben einzig durch die Liebe. Das heißt: Je mehr wir zu lieben und uns hinzugeben fähig sind, desto sinnvoller wird unser Leben.
Hermann Hesse"

Nach einem Moment setzte sie verschämt hinzu: „Auch die Hingabe haben wir wiedergefunden und es ist herrlich wie in alten Zeiten. Gestern sind wir gemeinsam zum Abendmahl gegangen, was wir jetzt ja wieder korrekt dürfen, wir waren allerdings nicht bei dem Pfarrer, der Manuel beerdigt hat."

„Darf ich auch noch etwas sagen?", wandte sich Moritz an seine Tochter. „Ich habe mich damals elend über mich geärgert, dass ich unsere Gemeinschaft zerstört habe und mich dann zunächst mit einer Freundin getröstet, du hast sie bei deinen Besuchen kennen gelernt. Doch bald sah ich, dass sie mir Theresa nicht ersetzen kann und trennte mich von ihr. Du wirst gemerkt haben, dass ich deine Mutter weiter geliebt habe, ich habe nie ein böses Wort über sie gesagt. Jetzt bin ich glücklich, sie mit allen Facetten wiedergefunden zu haben. Manuels Tod ist zwar traurig, aber uns beiden hat er wieder den Weg zu einer herrlicher Gemeinschaft geöffnet." „Ganz herzlichen Glückwunsch euch beiden", nahm Timo jetzt das Wort, „ich freue mich ebenso wie Evemie, dass ihre Eltern wieder zusammen gefunden haben." Da umarmte Theresa ihn und sagte leise: „An dir habe ich viel falsch gemacht, bitte vergib es mir." „Dank Evemies Liebe haben wir den Schaden ja selbst repariert", lachte Timo, küsste seine Schwiegermutter auf die Wange und seine Frau herzlich auf den Mund.

Marcus hatte schon sehnsüchtig ein Paket unter dem Weihnachtsbaum angesehen und Moritz erlöste ihn mit den Worten: „Ja, das ist dein Weihnachtsgeschenk, pack es nur aus." Das ließ sich der Junge nicht zweimal sagen und fand einen Fahrradhelm und ein Buch mit Verkehrsregeln für Kinder. Er setzte den Helm gleich auf und zeigte allen, wie gut er passte, dann lief er ins Bad, um sich im Spiegel zu betrachten. „Und nun zu Tisch!", rief Theresa, und als alle Platz genommen hatten, öffnete Moritz eine Flasche Champagner. Marcus und Evamaria bekamen Saft und alle stießen miteinander an. Gerührt sagte Evamaria: „Ich wünsche Euch noch eine lange gemeinsame Zeit miteinander und dass ihr viel Freude aneinander habt", woran Timo sich mit guten Wünschen anschloss. Dann genossen alle den Lachs in Orangensoße, den Moritz bereitet hatte, und plauderten. „Über die Jahreswende wollen wir unsere Hochzeitsreise auf die Kanaren unternehmen", verkündete Theresa, „da ist es jetzt noch schön warm. Morgen geht es los und wir bleiben drei Wochen."

Als Evamaria und Timo sich nach einer Weile verabschiedeten, wünschten sie den Eltern viel Freude und gute Erholung. „Ich freue mich unwahrscheinlich, dass die beiden sich wieder gefunden haben", sagte Evamaria auf dem Heimweg. Aus der Wohnung riefen sie Timos Eltern an, um ihnen die gute Nachricht mitzuteilen, auch die freuten sich. Dann musste Timo mit seinem Sohn auf die Straße, wo er schnell den Umgang mit seinem Fahrrad lernte.

Auch der Rest der Woche verlief ruhig ohne besondere Ereignisse oder Aktivitäten. Zum Silvesterabend hatten Timos Eltern die Familie in ein nobles Restaurant eingeladen, wo sie gut tafeln und anschließend tanzen konnten. „Ich genieße es ganz außerordentlich, wieder einmal von dir in den Armen gehalten und über das Parkett geschleudert zu werden", schwärmte Evemie und küsste ihren Mann auf offener Tanzfläche. „Was meinst du, wie ich das genieße", antwortete er lachend, „wir sollten das öfter machen." Dann tanzte Evemie auch mit ihrem Sohn und dem Schwiegervater, während Timo seine Mutter in den Arm nahm, bis es ihr zu wild wurde. Kurz vor Mitternacht gingen alle auf die Straße, um das Feuerwerk zu beobachten und beim Läuten der Glocken küsste Timo seine Frau herzlich. „Ich danke dir noch einmal für deine Verzeihung meines Fehltritts", flüsterte er ihr ins Ohr, worauf sie ebenso leise antwortete: „Ich habe doch genauso unter der Trennung von dir gelitten und war dann kaum besser als du." Als alle wieder am Tisch saßen und den Sekt zu einem späten Dessert genossen, sagte Opa Götz nachdenklich: „Das war wohl seit langem das aufregendste Halbjahr in unserem Leben, ich zähle die Ereignisse mal auf:

- Eure zeitweilige Trennung,
- Evamarias Unfall,
- der Spionageangriff auf dich,
- Marcus' Einschulung,
- deine Beförderung, die du nicht mehr nutzt,
- der Angriff auf Manuel und sein Tod,
- eure Entscheidung, in China völlig neu anzufangen,
- Evamarias Schwangerschaft,
- und die Hochzeit ihrer Eltern.

Insgesamt war das ziemlich viel für uns alte Herrschaften. ich hoffe, dass das neue Jahr etwas weniger aufregend wird. Lasst uns darauf trinken!" Nachdem sie miteinander angestoßen hatten - Marcus und Evamaria natürlich mit Saft - nahm Oma Susanne das Wort: „Mein lieber Mann, du übertreibst ganz schön. Sicherlich gab es im letzten Jahr eine Häufung besonderer Ereignisse, aber uns beide als alte Herrschaften zu bezeichnen, mach' ich nicht mit. Ich fühle mich nicht alt und du beweist mir jede Woche ein paar Mal, dass du ebenso wenig alt bist. In zwanzig Jahren sieht das vielleicht anders aus, aber jetzt sind wir noch jung genug, das Tanzbein zu schwingen. Auf geht's!"

Als die Gesellschaft sich nach ausgiebigem Tanz noch einmal am Tisch versammelte, richtet Evamaria das Wort an die Schwiegereltern: „Ich möchte euch ganz herzlich für alle Hilfe danken, die ihr uns im letzten Jahr geschenkt habt. Ohne euch wären wir mit den geschildeten Ereignissen lange nicht so gut klar gekommen, ihr habt uns sehr geholfen." „Diesen Worten schließe ich mich gerne an, auch von mir herzlichen Dank für eure selbstlose Hilfe", fügte Timo hinzu. „Nun übertreibt's mal nicht", antwortete Susanne bewegt, „es hat uns Freude gemacht, euch zu helfen, denn schließlich seid ihr ein Teil unserer Familie. Und ich denke", damit wandte sie sich an ihren Mann, „trotz deiner Litanei vorhin über die vielen Ereignisse hat es dir doch auch Freude gemacht, den Kindern zu helfen." „Du hast ja Recht", antwortete Götz, „Ich hoffe nur, dass das neue Jahr etwas ruhiger abläuft als das vorige, wenn es auch den Kindern einen völlig neuen Lebensabschnitt bringt. Und nun glaube ich, sollten wir die Sitzung beenden, denn Marcus fallen schon die Augen zu."

Gesagt, getan, obwohl die Tanzfläche noch voll war, verließen die Gäste das Etablissement und waren nach zehn Minuten Fußweg zu Hause. Nachdem die Eltern den Jungen ins Bett gebracht hatten, meinte Evemie lächelnd: „Für uns beginnt jetzt ein aufregendes Jahr mit vielen neuen Eindrücken und ich bin sicher, wir werden sie gemeinsam erfolgreich bewältigen. Ich fühle immer noch deine Arme vom Tanz an mir, es war einfach wundervoll." „Dann lass uns das Neue Jahr auf unsere Weise feiern", lachte Timo und trug seine Frau ins Schlafzimmer.

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© Copyright 2017 Ernst-Günther Tietze, Hamburg, www.eg-tietze.de

Der Roman „Licht und Schatten" beschreibt auf 192 Seiten die entstehende Liebe zwischen zwei jungen Menschen, die zu einer erfüllten Ehe führt, bis ein Seitensprung des Mannes die Harmonie zerstört. Erst eine Reihe schwerwiegender Ereignisse bringt die Frau dazu, die eigene verschüttete Liebe auszugraben und den gekränkten Stolz zu überwinden, bis sie feststellen muss, dass sie auch fehlbar ist. Überrascht begreifen beide Partner, dass diese Turbulenzen ihre liebevolle Gemeinschaft gefestigt haben, so dass sie sich für die neuen Anforderungen gewappnet fühlen, die auf sie zukommen.

Der Roman wird gedruckt bei epubli und kann im Internet und in jeder Buchhandlung bestellt werden:
Als Taschenbuch für 8,99 Euro mit ISBN Nr. 978-3-7450-3356-4
Als e-Book für 1,99 Euro mit ISBN-Nr. 978-3-7450-3624-4

Das vorliegende Kapitel 11 umfasst im Buch 16 Seiten. Weitere Ausschnitte aus den folgenden Kapiteln des Romans werden nacheinander an dieser Stelle vorgestellt.

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