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Licht und Schatten Kapitel 10

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Aus Kapitel 10 Verhandlungen, Teil 2

Auf dem Weg nach Stuttgart fragte Herr Niemetz: „Sie scheinen ja ganz zufrieden zu sein, sind Sie es wirklich?" „Ja, unbedingt", erwiderte Timo, „und ich möchte Ihnen noch herzlich danken, dass Sie mir diese gute Möglichkeit eröffnet haben, mich weiter zu entwickeln." „Dafür werde ich bezahlt", lachte Herr Niemetz, „aber ich habe noch einen anderen Punkt, über den ich mit Ihnen sprechen möchte: Ihre Gattin ist als begnadete Designerin des Modehauses Donna Elvira weit bekannt. Hat sie eigentlich schon mal daran gedacht, sich selbstständig zu machen, ihre Entwürfe selbst zu vermarkten, wie es nach Jil Sander vor fünfzig Jahren immer wieder kreative Frauen getan haben? Ich habe mich unauffällig bei Donna Elvira umgehört. Wesentlich neue Kreationen kommen hauptsächlich aus der Feder Ihrer Gattin. Meine Beratungsfirma könnte ihr ein paar wertvolle Tipps geben und die Gelegenheit wäre günstig, da sie mit dem Weggang aus Stuttgart ihren Job ohnehin kündigen muss. Sprechen Sie mal mit ihr, und wenn sie interessiert ist, komme ich gerne vorbei, um mit Ihr darüber zu sprechen." „Das muss meine Frau selbst entscheiden. Ich werde ihr von Ihrem Vorschlag berichten und wenn sie interessiert ist, melden wir uns, vielen Dank." Vor dem Werkstor verabschiedete sich Timo und ging zum Essen.

Abends berichtete er Evemie von den Verhandlungen und dem guten Gefühl, das er dabei gewonnen hatte. „Die wollen wirklich etwas ganz Neues aufbauen und mich dabei haben", schwärmte er, „und meine Gehaltsvorstellung von 200.000 Euro wurde nicht grundsätzlich abgelehnt. Sie sei vielleicht etwas zu hoch hieß es nur. Wenn meine Ideen akzeptiert werden, unterstütze ich die Entwicklung eines völlig neuen Energiespeichers. Es kann also gut sein, dass wir Anfang April nach Augsburg und im Sommer nach China umsiedeln." „Das sind noch knapp fünf Monate", rechnete Evemie, „wir müssen eine Wohnung suchen und in der Zeit kann ich sicherlich auch eine neue Stelle finden, aber wir dürfen nicht vergessen, dass ich Mitte Juli ein Kind gebären werde. Morgen habe ich einen Termin beim Frauenarzt." „Zu deinen Berufsaussichten hat Herr Niemetz etwas gesagt, worüber du nachdenken solltest", warf Timo ein. „Du bist eine wesentliche Stütze in deiner Firma, auf deinen Entwürfen beruht eine ganze Serie von Modellen. Seit Jil Sander haben sich immer wieder kreative Designerinnen selbstständig gemacht und ein eigenes Label aufgebaut. Er würde dich beraten, wenn du daran denkst. Wenn ich bei FEM wirklich ein Gehalt in dieser Größenordnung kriege, können wir uns den Ausfall deines Gehalts leisten und die anfängliche Durststrecke überstehen, bis du Gewinne einspielst."

„Daran habe ich überhaupt noch nicht gedacht", meinte Evemie überrascht, „denn bisher fühle ich mich in meinem Arbeitsumfeld recht wohl. Ich bin relativ frei in meinen Entwürfen, die gut verkauft werden, habe einen guten Vorgesetzten und nette Kolleginnen und verdiene nicht schlecht. Natürlich muss ich mich an die gerade aktuelle Linie halten, obwohl ich etwas anderes zeichnen möchte, aber damit kann ich leben. Solange wir hier in Stuttgart sind, würde ich meinen Job nicht kündigen, der Weggang aus Stuttgart ergibt natürlich eine neue Situation. Ich werde mich mal mit den Möglichkeiten für ein eigenes Label beschäftigen und du kannst mir sicherlich beim Abwägen der Vor- und Nachteile und Betrachten der Risiken helfen. Von Jil Sander habe ich gehört, aber das ist fünfzig Jahre her. Erst mal vielen Dank."

Am Freitag hatte Timo gut zu tun, die Prüfergebnisse der beiden letzten Tage zu begutachten und mit den Mitarbeitern zu besprechen. Abends berichtete Evamaria von der Untersuchung beim Gynäkologen: „Er hat die Schwangerschaft bestätigt und gesagt, alles sei in Ordnung. Ende Februar soll ich wiederkommen, da kann er wahrscheinlich auch das Geschlecht herausfinden. Ich bin noch nicht zu alt, um noch einmal Mutter zu werden und richtig glücklich darüber. Wir können jetzt unsere Eltern informieren." Bevor Marcus schlafen ging, erzählten sie ihm, dass er im Sommer ein Geschwisterchen bekomme und der Papa mit der chinesischen Firma verhandelt habe, sie würden im nächsten Jahr erst mal nach Augsburg und bald weiter nach China umziehen. Er dürfe aber noch mit niemandem darüber sprechen, weil Papa sonst Ärger bekommen könne. Der Junge freute sich besonders über das Geschwisterchen, aber auch, in China etwas Neues kennen zu lernen.

Samstag bereitete Timo das Essen für die Familie, während Evamaria das Internet nach Modefirmen durchsuchte, die in den letzten Jahren gegründet worden waren. Erstaunt fand sie eine erhebliche Zahl von Frauen als Inhaberinnen kleiner Labels. Einige Neugründungen waren wieder beendet worden. „Ich werde mich mal mit einigen von ihnen in Verbindung setzen, die weit genug von Stuttgart entfernt sind, um mich nicht als Konkurrenz zu sehen", sagte sie beim Essen zu Timo. „Meine Mutter muss von unseren Plänen noch nichts wissen", fügte sie hinzu.

Sonntag war die Familie wieder bei Timos Eltern eingeladen, die gespannt seinen Bericht über den Besuch in Augsburg hörten. „Das hört sich ja nicht schlecht an", meinte der Vater, „aber du musst bedenken, dass du, sobald du deine Kündigung ausgesprochen hast, als Geheimnisträger verbrannt bist und wahrscheinlich nicht mehr in deinem Bereich arbeiten darfst. Man wird dich nicht gerade als Pförtner beschäftigen, aber an eine Stelle versetzen, in der du bei irgendeiner untergeordneten Tätigkeit nichts Entscheidendes über Elektroautos erfährst. Deshalb solltest du nicht zu früh kündigen, um noch zufrieden arbeiten zu können." Das hatte Timo noch nicht bedacht, er meinte, aus Gründen der Höflichkeit, wollte er schon einen Monat früher kündigen, doch der Vater riet ihm davon ab. „Wenn du einen Vertragsentwurf hast, kannst du ihn vor der Unterschrift mit mir durchsprechen, vielleicht kann ich dir noch den einen oder anderen Tipp geben", bot er an und Timo bedankte sich dafür.

„Wir haben noch etwas auf dem Herzen", entschloss Evamaria sich zu reden: „Wie ihr euch denken könnt, haben wir neulich meinen Urlaub aus der Klinik intensiv miteinander gefeiert, aber irgendwas hat mit der Pille nicht geklappt, so dass wir Anfang Juli nächsten Jahres unser zweites Kind bekommen werden. Wir freuen uns beide darauf." „Das ist ja eine wunderbare Nachricht", rief Oma Susanne und umarmte ihre Schwiegertochter, doch der Opa hatte Bedenken: „Das passt ja nicht besonders gut zu deinen Berufsplänen." „Du bist ein alter Miesepeter!" wurde er von seiner Frau ausgeschimpft. Dann machte sie eine Flasche Sekt auf, von der Evamaria nur nippte und dann wie Marcus Orangensaft trank. Erst abends war die Familie zu Hause.

Montag bat Herr Niemetz um ein Gespräch und Timo lud ihn zum Abend ein, weil er Evamaria dabei haben wollte. Der Vermittler legte einen Vertrag vor, den die beiden aufmerksam studierten. Die Tätigkeit sollte am 1. April 2017 beginnen und war zunächst für ein Jahr vorgesehen, sie verlängere sich automatisch um ein Jahr, wenn nicht ein Jahr davor eine Beendigung ausgesprochen werde. Als Arbeitsort war zunächst Augsburg vorgesehen, wo FEM ihnen eine möblierte Wohnung anbot, doch mit einer Vorlaufzeit von zwei Monaten sei eine Versetzung nach Shenzhen möglich. Als Aufgabe wurde die Entwicklung leistungsfähiger Energiespeicher genannt. Das Jahresgehalt war mit 160.000,- € angesetzt. Ein Passus betraf die volle Verantwortlichkeit für die zugewiesene Tätigkeit und ein anderer die unbedingte Verschwiegenheit gegenüber nicht unmittelbar beteiligten Personen. In China sei eine politische Betätigung untersagt.

„Das klingt im Großen und Ganzen recht brauchbar", meinte Timo nachdenklich, „nur die Bezahlung genügt mir nicht. Ich hatte 200.000 Euro gefordert, unter 180.000 fange ich nicht an. Wenn hier nachgebessert wird, bin ich bereit, den Vertrag in der nächsten Woche zu unterzeichnen, ich möchte ihn vorher nur mit einem vertrauten Menschen besprechen. Wann können Sie mir über das Gehalt Bescheid geben?" „Ich will es gleich versuchen". antwortete Herr Niemetz, „lassen Sie mir zehn Minuten und einen Raum, in dem ich telefonieren kann. Evamaria führte ihn in Timos Arbeitszimmer und als sie mit ihrem Mann allein war, sagte sie: „Du kannst ganz schön hart verhandeln, so kenne ich dich gar nicht." Lachend erwiderte Timo: „Hier geht es um unsere Zukunft, und da die Leute mich anscheinend unbedingt haben wollen, kann ich ruhig etwas fordern."
Nach fünf Minuten kam Herr Niemetz mit strahlendem Gesicht zurück. „Sie haben gewonnen!", rief er, FEM ist bereit, Ihnen 180.000 Euro jährlich zu zahlen. Zur Unterzeichnung des Vertrages müssten Sie nochmal nach Augsburg kommen, wollen wir gleich einen Termin ausmachen? Ich denke, ein Tag ohne Übernachtung genügt." „Ich kann jeden Tag", sagte Timo, „schlagen Sie etwas vor." „Dann bin ich für Donnerstag um 10 Uhr", antwortete der Vermittler und wandte sich an Evamaria: „Wollen Sie Ihren Gatten vielleicht begleiten und sich in Augsburg ein wenig umschauen?" Evamaria stimmte zu und Herr Niemetz fixierte den Termin.

Dann wandte er sich an Evamaria: „Ihr Gatte wird ihnen von meinem Vorschlag erzählt haben, sich selbstständig zu machen. Wenn Sie das mit dem Verlassen Stuttgarts in Erwägung ziehen, kann unser Haus Sie dabei unterstützen, eine Abteilung bei uns ist auf Startups spezialisiert und weiß auch, wo staatliche Zuschüsse für Jungunternehmer zu bekommen sind." „Vielen Dank für den Tipp", sagte Evamaria, „ich habe mich auch schon informiert und eine Reihe Labels gefunden. Da ich eine kürzere Kündigungsfrist habe, kann ich mir noch etwas Zeit lassen, werde aber rechtzeitig auf Sie zukommen, denn die Sache interessiert mich durchaus. Ich müsste allerdings herausfinden, ob das auch von China aus geht." Nachdem Timo einen Cognac auf die gute Zusammenarbeit kredenzt hatte, verabschiedete sich der Vermittler.

„Nun geht's los", seufzte Timo, „bisher hatten wir ein relativ ruhiges Leben, jetzt steuern wir in eine völlig neue Richtung und sind gespannt, was daraus wird. Aber gemeinsam schaffen wir's." „Na, so ruhig war unser Leben in der letzten Zeit nun wirklich nicht", erwiderte Evamaria lachend. „Angefangen mit deinem Fehltritt und meiner idiotischen Reaktion über meinen Unfall und deine Spionagesache bis zum Überfall auf meinen Stiefvater und seinen Tod, dann deine Beförderung und jetzt meine Schwangerschaft hatten wir im letzten halben Jahr mehr Unruhe als in den sechs Jahren davor nach Marcus' Geburt. Viel unruhiger kann es in Augsburg oder China wohl kaum werden." „Ja, du hast Recht", meinte Timo, nun auch lachend, immerhin sind wir noch jung genug, um mit solchen Veränderungen klar zu kommen." Für morgen Nachmittag vereinbarte er mit seinem Vater ein Gespräch. Nach dem Abendessen brachte die Mutter Marcus ins Bett und danach fanden die beiden sich wieder zu einem schönen Miteinander.

Als Timo am nächsten Tag dem Vater den Vertragsentwurf vorlegte, staunte der nur. „So viel verdient bei uns ein Direktor", sagte er, „du musst ja einen mächtigen Eindruck bei denen gemacht haben, dass sie dich für diesen Betrag kaufen wollen. Um das zu rechtfertigen, wirst du eine ganze Menge leisten müssen, ich würde mir das nicht mehr zutrauen." „Nun stell' dein Licht mal nicht unter den Scheffel", fiel seine Frau ein, „du bist doch noch kein alter Mann und hast eine tolle Stellung." „Da hast du Recht, aber ich würde es nicht mehr wagen, etwas völlig Neues zu beginnen", antwortete der Vater und wandte sich an seinen Sohn. „Lass' mich den Vertrag mal ganz genau ansehen." Er las jeden Punkt genau, und fand zwei Stellen, die ihn irritierten:

„Zum ersten scheint mir die Geltungsdauer deiner Anstellung mit nur einem Jahr recht unbefriedigend. Du musst doch jedes Jahr bangen, dass der Vertrag nicht verlängert wird. Und zweitens wird deine Aufgabe sehr ungenau beschrieben, was bedeutet ‚Entwicklung leistungsfähiger Energiespeicher'?" Timo musste nicht lange nach einer Antwort suchen: „Bei Daimler beträgt meine Kündigungsfrist nur drei Monate auf das Quartalsende, da ist doch ein Jahr Sicherheit viel besser. Und die Aufgabe habe ich selbst vorgeschlagen. Du wirst dich an unser Gespräch neulich über Akkus erinnern, die nur noch sehr schleppend verbessert werden. FEM will die Energiespeicher für seine Autos selber bauen und ich habe sie auf eine neue Entwicklung mit flüssigen Elektrolyten hingewiesen. Daraus resultiert meine Aufgabe, ohne Vorgabe einer bestimmten Technologie nach leichteren, leistungsfähigeren und schneller ladbaren Speichermedien zu suchen." „Da hast du dir etwas ausgesucht, womit du auch auf die Nase fallen kannst, wenn du nichts Besseres findest", sagte der Vater nachdenklich, doch Timo beruhigte ihn: „Zum einen bin ich sicher, dass in dieser neuen Technik eine Menge Entwicklungspotenzial steckt und zum anderen kann ich auch bei den Akkus weiter forschen, wenn dieser Weg ein Irrweg ist."

„Na, dann wünsche ich dir viel Erfolg. Im Gegensatz zu deiner Arbeit hier kann ich Dir dabei nicht mehr zur Seite stehen", sagte der Vater bedächtig, dann wandte er sich an Evamaria: „Wirst du denn in China auch eine Stelle finden wie hier?" „Ich habe mich schon ein bisschen schlau gemacht", antwortete sie, „auch dort gibt es erfolgreiche Modehäuser. Aber wir erwägen noch etwas anderes. Der Vermittler hat mir vorgeschlagen, mich mit einem eigenen Label selbstständig zu machen, ich hätte schon einen Namen in der Modewelt und die Erfolgschancen seien gut. Seine Agentur würde mich beraten und auch Fördermittel auftun. Ich habe Zeit, mich zu entscheiden, was ich nach der notwendigen Kündigung bei Donna Elvira anfange, aber es reizt mich schon, meine Entwürfe unter dem eigenen Namen zu vermarkten."

„Ihr seid ja richtig unter die Abenteurer gegangen", staunte der Vater, doch Oma Susanne lobte den Wagemut der jungen Leute: „Wenn ich das sehe, kommt mir unser Leben recht langweilig vor. Du hast dich nur bei Daimler hochgedient und ich habe meinen Beruf aufgegeben, um zu malen. Die beiden haben den Mut, etwas Neues mit ungewissem Ausgang zu wagen, das gefällt mir. Aber nun lasst uns essen." Nach dem Abendessen ging die Familie nach Hause und als Marcus im Bett lag, küsste Timo seine Frau und flüsterte ihr ins Ohr: „Ich kann dir gar nicht oft genug sagen, wie dankbar ich dir bin, dass du genauso abenteuerlustig bist wie ich und auch bereit bist, etwas ganz Neues anzufangen. Gemeinsam werden wir das schaffen und auch mit unserem neuen Nachwuchs, weil wir uns lieben." „Komm", flüsterte Evemie zurück, „lass' uns unsere Liebe finden."

Wie es in diesem Kapitel weitergeht, erfahren Sie in der nächsten Folge.

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© Copyright 2017 Ernst-Günther Tietze, Hamburg, www.eg-tietze.de

Der Roman „Licht und Schatten" beschreibt auf 192 Seiten die entstehende Liebe zwischen zwei jungen Menschen, die zu einer erfüllten Ehe führt, bis ein Seitensprung des Mannes die Harmonie zerstört. Erst eine Reihe schwerwiegender Ereignisse bringt die Frau dazu, die eigene verschüttete Liebe auszugraben und den gekränkten Stolz zu überwinden, bis sie feststellen muss, dass sie auch fehlbar ist. Überrascht begreifen beide Partner, dass diese Turbulenzen ihre liebevolle Gemeinschaft gefestigt haben, so dass sie sich für die neuen Anforderungen gewappnet fühlen, die auf sie zukommen.

Der Roman wird gedruckt bei epubli und kann im Internet und in jeder Buchhandlung bestellt werden:
Als Taschenbuch für 8,99 Euro mit ISBN Nr. 978-3-7450-3356-4
Als e-Book für 1,99 Euro mit ISBN-Nr. 978-3-7450-3624-4

Das vorliegende Kapitel 10 umfasst im Buch 20 Seiten. Weitere Ausschnitte aus den folgenden Kapiteln des Romans werden nacheinander an dieser Stelle vorgestellt.