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05/01/2018 15:42 CET | Aktualisiert 05/01/2018 15:43 CET

"Wilsberg: Morderney": Darum geht es in der Folge vom 6. Januar 2018

Anna und Georg treffen auf Kollegen aus "Friesland".

ZDF / Thomas Kost
Wilsberg macht Urlaub in Norderney.
  • Für Privatdetektiv Georg Wilsberg und Kommissarin Anna Springer wollen auf Norderney Urlaub machen
  • Es kommt zum Kontakt mit den Kollegen aus einer anderen ZDF-Reihe

Tapetenwechsel für Georg Wilsberg: Mal ausspannen, nix tun - ab auf die Insel. Zusammen mit Kommissarin Anna Springer macht sich der Privatdetektiv auf den Weg an die Nordsee. Mit dabei ist allerdings auch Annas Patenkind Merle.

Der Quälgeist in der beruflichen Selbstfindungsphase zerstört aber bereits bei der Abfahrt in Münster jede Vorfreude auf ein paar romantische Stunden zu zweit. 

Wilsberg und Springer - kommen sie sich diesmal bei langen Strandspaziergängen entscheidend näher?

Auch in Folge 58 mit dem Titel “Morderney” an diesem Samstag, um 20.15 Uhr im ZDF, können die beiden nicht problemlos miteinander – aber ohne den anderen geht es eben auch nicht.

Ekki und Alex sind nur eine Randerscheinung

Freund Ekki (Oliver Korittke) und Rechtsanwältin Alexandra Holtkamp (Ina Paule Klink) aus dem Wilsberg-Team spielen diesmal nur Randrollen. Sie dürfen zum Abschied winken und die Urlauber nach der Lösung des Falls auch wieder in Münster begrüßen.

Denn dieser Wilsberg macht nicht nur räumlich einen Abstecher in ein anderes Bundesland. Das ZDF spendiert der Wilsberg-Mannschaft eine personelle Auffrischung und bedient sich dabei an der seit 2014 ausgestrahlten “Friesland”-Reihe.

Grund: Eine Kommissarin im Urlaub in Ostfriesland kann bei einem Leichenfund am Strand natürlich nicht selbst ermitteln. Da müssen die Kollegen aus Leer ran.

Das sind “Friesland”-Kollegen

► Das birgt reizvolle Wortduelle mit Kommissar Jan Brockhorst (Felix Vörtler) und Insa Scherzinger (Theresa Underberg).

► Scherzinger ist in der “Friesland”-Reihe eine Apothekerin, die immer wieder ihre Kompetenzen überschreitet und sich in “Morderney” den Balzversuchen von Springers Assistent Overbeck (Roland Jankowsky) erwehren muss.

Wilsberg (Leonard Lansink) dagegen kann nicht über seinen Schatten springen und hält weiterhin mit seinen Gefühlen für Anna (Rita Russek) hinterm Berg. Das nutzt Brockhorst gnadenlos aus und umschwärmt die Kommissarin aus Münster.

Was “Wilsberg” auch dieses Mal ausmacht

Mit der 57. Folge (“Alle Jahre wieder”) am Tag vor Heiligabend hatte das ZDF einen Quotenrekord für Wilsberg aufgestellt. 7,96 Millionen Zuschauer hatten nach Angaben des Senders zugeschaut. So viele wie noch nie.

Auch bei der ersten Folge im neuen Jahr sorgen Stefan Rogall (Drehbuch) und Regisseur Dominic Müller wieder für gute Unterhaltung und auch Spannungsmomente.

► Der Fall, diesmal auch wieder mit Leiche(n), dreht sich um Insel-Scharmützel in der lokalen Politik.

Im Kampf um den Naturschutz auf der Nordsee-Insel prallen die wirtschaftlichen Interessen von Unternehmer Hauke Tiedemann (Bernhard Schütz) auf die persönlichen Befindlichkeiten seiner Frau Saskia (Rike Schmid) und Gastronomin Wencke Harms (Rosa Enskat).

Was diese Samstagabendkrimi ausmacht, sind die Wortduelle, die sich durch die 90 Minuten ziehen.

Beispiele: Merles beschreibt das Geprahle der männlichen Ermittler aus Münster und Leer als “Geschlechtsteilvermessung”. Als Anna mit einem Regenschirm bewaffnet aus Angst vor einem Einbrecher hinter einer Tür wartet, kommentiert Wilsberg das trocken mit “Wir sind doch noch gar nicht verheiratet”. Und das ist auch gut so.

Gut wäre auch ein Gegenbesuch der Truppe aus Leer in Münster. Falls die Zuschauer das Misch-Experiment annehmen, sei das bereits geplant, teilt das ZDF auf Anfrage mit.

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