ELTERN
13/12/2017 14:52 CET | Aktualisiert 14/12/2017 00:19 CET

Wie Weihnachten aussieht, bevor du Kinder bekommst - und wie es mit ihnen abläuft

Wir fanden es auch ganz schön, als es nur wir waren und eine Flasche Eierlikör.

Alle schwärmen davon, wie magisch das Weihnachtsfest im Kreis der Familie ist.

Doch um ehrlich zu sein: Wir fanden es auch ganz schön, als es nur wir waren und eine Flasche Eierlikör.

Jetzt müssen wir mehrgängige Menüs kochen und unser Leben dabei riskieren, die Geschenke in der überfüllten Innenstadt zusammenzusammeln - nur damit der Weihnachtsmann oder das Christkind danach den ganzen Credit bekommt.

Hier sind 9 Beobachtungen zu Weihnachten - bevor und nachdem du Mutter geworden bist. 

1. Die Wochen vor Weihnachten

Vor den Kindern: Weihnachtsfeiern im Büro, Glitzerkleider, spontane Abendessen mit Freunden und Glühwein um vier Uhr nachmittags.

 

Mit Kindern: Du fragst dich, wie du ein Kinderkrippen-Kostüm aus Toilettenrollen basteln kannst.

2. Das Dezember-Budget

Vor den Kindern: Du bist pleite, weil deine Weihnachtsplanung nicht kompatibel mit deinem Lohn ist.

 

Mit Kindern: Du bist pleite, weil du gerade herausgefunden hast, wie viel dich ein Hatchimal auf Ebay kosten wird. 

Mehr zum Thema:  “Fatale Wunschspirale”: Das passiert mit der Psyche von Kindern, die ständig Geschenke bekommen

3. Die Weihnachtsgeschenke

Vor den Kindern: Du bekommst Kleider, Parfum, Schmuck und deinen Lieblingswein.

 

Mit Kindern: Du darfst dich an einem Staubsauger, einem Paar Gummihandschuhen und der “Freude” ergötzen, deinen Kleinen beim Geschenke Auspacken zuzusehen.

4. Die Christbaumdekoration

Vor den Kindern: Ein Instagram-reifer Einsatz, vollendet durch (unversehrten) Baumschmuck.

 

Mit Kindern: Du bist zufrieden, wenn der Weihnachtsbaum 24 Stunden unfallfrei stehen bleibt.

5. Die Nacht vor dem Fest

Vor den Kindern: Du gehst in eine Bar und betrinkst dich, ohne an den nächsten Morgen zu denken. 

 

Mit Kindern: Du verbringst Stunden damit, so leise wie möglich Spielzeuge zusammenzubauen, ohne die Kinder zu wecken.

Mehr zum Thema: So könnt ihr an Weihnachten armen Kindern eine Freude bereiten

6. Der erste Weihnachtsfeiertag

Vor den Kindern: Du stehst “früh” auf und wartest den ganzen Tag in Pyjamas darauf, gefüttert zu werden. 

 

Mit Kindern: Du wirst um 3.40 Uhr geweckt, weil jemand am Ende deines Bettes rumort und versuchst dann, alle vom Öffnen der Geschenke abzuhalten.

7. Die Vorbereitung des Weihnachtsessens

Vor den Kindern: Wenn du dich überwinden kannst, schiebst du ein paar Würstchen im Teigmantel in den Ofen. Meistens gehst du aber zu Bekannten zum Essen.

 

Mit Kindern: Du steht im Morgengrauen auf, um einen gigantischen Vogel zu braten.

8. Weihnachtsfernsehen

Vor den Kindern: Du siehst die Rede der Queen an und schläfst dann während “It’s A Wonderful Life” ein.

 

Mit Kindern: Ein “Harry Potter”-Marathon, gefolgt von “Ratatouille”.

9. Der zweite Weihnachtsfeiertag

Vor den Kindern: Du bereust die Mengen an Bailey, die du am Vorabend getrunken hast.

 

Mit Kindern: Du bereust die Mengen an Bailey, die du am Vorabend getrunken hast.

 

Zumindest manche Dinge ändern sich nie.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der HuffPost UK und wurde von Johanna Gill und Meltem Yurt aus dem Englischen übersetzt.