POLITIK
13/02/2018 21:07 CET | Aktualisiert 14/02/2018 08:36 CET

Syrien-Krieg: US-Luftangriff soll Hunderte russische Milizionäre getötet haben

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STRINGER via Getty Images
Zerbombte Gebäude in Deir Ezzor. (Archivbild)

Bei einem schweren US-Luftangriff auf Regierungskräfte in Syrien vergangene Woche sind auch mehrere russische Söldner getötet worden.

Das ist passiert: 

► In der umkämpften syrischen Stadt Deir Ezzor hat es in der vergangenen Woche ein Bombardement durch Streitkräfte der US-Luftwaffe gegeben.

► Dabei sind laut russischen Quellen, die die Nachrichtenagentur Bloomberg zitiert, über 200 russische Milizionäre ermordet worden

► Die USA hatten derweil Angaben von 100 toten russischen Kämpfern und weiteren Hunderten Verletzten gemacht. 

Darum ist es wichtig: 

Sollten sich die hohen Opferzahlen als wahr herausstellen, so wäre der Angriff der tödlichste Militärvorfall zwischen den USA und Russland seit dem Ende des Kalten Krieges

So oder so stellt der Tod russischer Milizen durch einen US-Luftangriff eine weitere Verschärfung des Syrien-Konfliktes dar, in dem dutzende nationale und internationale Streitkräfte um die Vorherrschaft kämpfen. 

Was ihr noch wissen müsst: 

Der Außenpolitikexperte Wladimir Frolow kommentierte den Vorfall im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur als “großen Skandal”

► Es sei seit dem Vietnamkrieg nicht mehr vorgekommen, dass US-amerikanische und russische Soldaten einander getötet hätten. 

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(sk)