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09/02/2018 10:05 CET

USA: Mann soll sterbende Frau vergewaltigt und davon Fotos gemacht haben

Fotos sollen die Frau leblos und mit blauen Lippen zeigen.

Thiago Santos via Getty Images
Mann soll sterbende Frau vergewaltigt und davon Fotos gemacht haben. (Symbolbild)
  • Ein 19-Jähriger in den USA soll eine 18-Jährige vergewaltigt haben, die eine Überdosis Schmerzmittel genommen hatte
  • In einer Chatgruppe habe der Mann Bilder der leblosen Frau geteilt, berichten US-Medien

Ein entsetzlicher Fall sorgt in den USA für Schlagzeilen.

► Der 19-jährige Brian V. aus dem US-Bundesstaat Washington soll eine junge Frau vergewaltigt haben, die wegen einer Überdosis im Sterben lag – und anschließend Fotos der Tat an seine Freunde geschickt haben. 

Darüber berichteten mehrere US-Medien

Er habe nicht gewusst, ob sie noch lebte

Brain V. und sein Opfer, die 18-jährige Alyssa N., kannten sich laut Aussagen des Tatverdächtigen seit Jahren. Am Samstag sollen sich beide auf einer Party in der Stadt Lynnwood getroffen haben, berichtet das Nachrichtenseite “The Herald”.

Seinem Mitbewohner habe V. gesagt, die 18-Jährige habe zerstampfte Schmerztabletten und flüssiges THC genommen und sei dann bewusstlos geworden. 

► Statt Hilfe zu holen, habe der Mann die Frau vergewaltigt.

Freunde von V. berichteten laut der Polizei, V. habe ihnen gesagt, er “wusste nicht, ob sie lebte oder tot war, als er in ihr ejakulierte”.

Halbnackt, leblos, blaue Lippen

Der 19-Jährige soll mehrere Fotos von der halbnackten Frau gemacht haben. Laut dem “Herald” zeigen sie Alyssa N. leblos und mit blauen Lippen. 

Die Fotos habe Brian V. an eine Chat-Gruppe mit Freunden geschickt und dazu geschrieben:

► “LOL, ich glaube, sie hat eine Überdosis genommen, sie atmet noch.” Die Nachricht deute an, dass er mit ihr Sex hatte, “um sich die Zeit zu vertreiben”.

Brian V. habe auch überlegt, die Frau in ein Krankenhaus zu bringen. Einem Arbeitskollegen gegenüber aber habe er später gesagt, er sei “zu müde” dafür gewesen.

Brian V. legte eine falsche Fährte

Erst am nächsten Morgen habe sich Brian V. seinem Mitbewohner anvertraut und ihm die mittlerweile tote Frau in seinem Bett gezeigt.

Der Tatverdächtige sei dann jedoch zur Arbeit gefahren. Er habe sich einen Plastiksack aus dem Haus seiner Mutter geholt und habe im Internet nach Wegen gesucht, eine Leiche verschwinden zu lassen.

Um eine falsche Fährte zu legen, habe Brian V. auch den Daumen der Toten benutzt, um ihr Smartphone zu entsperren und auf dem Online-Dienst Snapchat eine Nachricht zu hinterlassen. Das geht laut “The Herald” aus den Polizeipapieren hervor. 

Am Dienstag sei der Mann schließlich festgenommen worden, berichtet die Nachrichtenseite. Er ist wegen Vergewaltigung, Totschlag und Mord angeklagt.

Die Mutter des 18-jährigen Opfers ist untröstlich. “Sie war nur ein unschuldiges 18 Jahre altes Mädchen, das Spaß haben wollte”, zitiert der “Herald” die Mutter. “Sie hat das nicht verdient. Niemand hat so etwas Grausiges verdient.”

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(jg)