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11/01/2018 16:24 CET | Aktualisiert 11/01/2018 17:07 CET

"Uno"-Kartenspiel: Wann ihr die "Zieh 4"-Karte wirklich legen dürft

Für die “Zieh 4”-Karte gibt es klare Regeln.

  • Nur wer nicht die Farbe des Stapels als Karte auf der Hand hat, darf die “Zieh 4”-Karte nutzen
  • Es kommt bei “Uno” eben nicht nur auf Strategie an

Das Kartenspiel “Uno” hat die Kindheit des einen oder anderen mit geprägt. Die Karten auf der Hand konnten für Freud beim einen und für Leid beim anderen sorgen. 

Zu den besonderen Karten gehörte der “Zieh 4”-Joker. Denn damit musste der Gegner vier Karten ziehen.

Und das konnte im richtigen Moment alles verändern. Aber wer bisher dachte, hierbei kommt es nur auf die richtige Strategie an – der irrt offenbar.

Für “Zieh 4” gibt es klare Regeln

Daran erinnert uns die amerikanische Lehrerin LaToya McCaskill Stallings auf Facebook. Sie hat jetzt die Spielregeln nachgelesen. Und das macht selbst bei einem Spiel wie “Uno” Sinn.

Denn: Die ”+4″-Karte darf man eben nicht immer spielen – sondern wirklich nur, wenn man keine farblich passende Karte für den Stapel hat. Die Zahl spielt hierbei aber keine Rolle. Auch andere Aktionskarten beeinflussen diese Regel nicht.

Haben die Mitspieler den Verdacht, dass ihr Konkurrent schummelt, dürfen sie einen Beweis einfordern: Der Spieler muss seine Handkarten offenlegen.

  • Zeigt sich dann, dass die “Zieh 4”-Karte nicht hätte gelegt werden dürfen, muss der Betrüger vier Karten ziehen

  • Bestätigt sich der Schummel-Verdacht nicht, muss der Herausforderer zur Strafe sechs Karten ziehen.

Stallings Fazit: “Es hat 35 Jahre gebraucht, bis ich realisiert habe, dass ich ‘Uno’ seit meiner Kindheit falsch gespielt habe.”

Und sie wird mit dieser Erkenntnis nicht alleine dastehen. 

(lm)