WIRTSCHAFT
20/12/2017 11:02 CET

EuGH-Urteil: Verkehrsdienst Uber erleidet schwere Schlappe vor Gericht

Uber kann nun in Europa nicht zu seinem ursprünglichen Geschäftsmodell zurückkehren.

Bloomberg via Getty Images
Ein Mann nutzt die Uber-App in einem Auto.

Der Europäische Gerichtshof hat am Mittwoch entschieden, dass der Online-Dienst Uber wie ein klassischer Taxi-Dienst behandelt werden muss.

Das ist passiert: 

Der EuGH entschied: Uber ist ein Verkehrsdienstleister, der entsprechend reguliert werden muss. 

► Die EuGH-Entscheidung geht auf ein Verfahren zurück, in dem ein spanisches Taxi-Unternehmen gegen die App UberPop vorging.

Darum ist es wichtig:

Mit der App UberPop können Privatleute Fahrgäste befördern. Nach diversen Rechtsproblemen in Europa hatte Uber diesen Fahrdienst eingestellt.

Das EuGH-Urteil bestätigt nun: Uber kann in Europa nicht zu seinem ursprünglichen Geschäftsmodell zurückkehren und Fahrten zwischen Privatleuten als Chauffeure vermitteln.

Stattdessen muss Uber  mit Fahrern mit Beförderungsschein oder Taxi-Betrieben zusammenarbeiten.

Was ihr noch wissen solltet:

Uber ist vor allem etablierten Taxiunternehmen ein Dorn im Auge. Die Schlappe des Rivalen vor Gericht dürfte die Taxi-Fahrer freuen.

Mehr zum Thema: Wie UberPop die Staßen New Yorks regiert

Mit Material der dpa.