POLITIK
08/01/2018 22:08 CET | Aktualisiert 08/01/2018 22:53 CET

Bericht: US-Sonderermittler will Trump direkt befragen

Top-News To Go.

Getty
Donald Trump und Robert Mueller.

Laut US-Medienberichten will US-Sonderermittler Robert Mueller in den nächsten Wochen US-Präsident Donald Trump direkt befragen – dessen Anwälte aber sind dagegen.

Das ist passiert: 

► Zunächst hatte der US-Sender NBC berichtet, dass Mueller – Sonderermittler in der Affäre um mögliche Absprachen zwischen Trumps Wahlkampf-Team und Russland – den US-Präsidenten befragen könnte.

► Später bestätigte die “Washington Post”: Schon in einigen Wochen könnte das Team von Mueller mit Trump sprechen.

► Trumps Anwaltsteam wolle das verhindern, berichtet die US-Zeitung weiter. Sie sollen überlegen, ob Trump schriftlich Fragen beantworten könnte.

Darum ist es wichtig:

US-Präsident Trump steht in der Russland-Affäre enorm unter Druck. Zuletzt mehrten sich die Anzeichen, dass er selbst auch Teil von Muellers Ermittlungen sein könnte.

Im Raum steht der Verdacht: Behinderung der Justiz. Durch die Entlassung des früheren FBI-Direktors James Comey etwa hat Trump mutmaßlich die Ermittlungen beeinflusst, so der Vorwurf, dem sich der US-Präsident ausgesetzt sieht.

Trump selbst soll laut dem Bericht der “Washington Post” offen für ein Gespräch mit Muellers Team sein. So könne er den Fragen über mögliche Absprachen mit Russland ein Ende setzen, sagte ein Vertrauter des Präsidenten der Zeitung.

Mehr zum Thema: Trumps Eleven: Das sind die wichtigsten Verdächtigen in der Russland-Affäre

Was ihr noch wissen müsst:

Dass Ermittler Mueller direkt mit Trump sprechen möchte, sei kein Indiz dafür, dass der US-Präsident sich eines Vergehens schuldig gemacht habe, berichtet NBC.

Ermittler würden mit Zeugen direkt sprechen wollen, nicht über Anwälte, sagte der Anwalt Chuck Rosenberg dem US-Sender

Gesponsert von Knappschaft