LIFESTYLE
17/01/2018 19:38 CET | Aktualisiert 17/01/2018 20:24 CET

Dieses zuckersüße Pelzknäuel ist die tödlichste Wildkatze der Welt

Präzisionskiller auf sanften Pfoten.

  • Die kleine, süße Schwarzfußkatze ist die tödlichste Wildkatze der Welt
  • Auf der Jagd nach Beute hat sie eine Erfolgsquote von 60 Prozent
  • Wie ungefährlich sie aussieht, zeigt das Video oben

Auf den ersten Blick wirkt sie wie eine putzige Hauskatze. Mit ihren großen, runden Augen und ihrem gemusterten Fell erinnert sie eher an die Figur des gestiefelten Katers aus dem Animationsfilm “Shrek”.

Aber ähnlich wie bei der Filmfigur steckt hinter dem süßen Gesicht und den großen Augen ein gefährliches Tier – die Schwarzfußkatze ist nämlich die tödlichste Katze der Welt. 

Anders als ihre großen Verwandten wie Tiger, Löwen oder Leoparden werden Schwarzfußkatzen nur bis zu 45 Zentimeter lang und sind mit rund 1,5 Kilogramm eher Leichtgewichte. 

Klein, aber oho

Die Tiere sind nachtaktiv und äußert scheu, weshalb die Chancen ihnen in freier Wildbahn zu begegnen sehr gering ist. Heimisch sind sie im Süden des afrikanischen Kontinents. 

Der englische Sender BBC hat für seine Dokumentationsreihe “Big Cats” Schwarzfußkatze Gyra und ihr Kätzchen verfolgt.

Für Menschen besteht keine Gefahr

Laut der BBC ist Gyra mit ihrer Erfolgsquote von 60 Prozent auf der Jagd nicht nur äußerst erfolgreich, sondern damit auch die tödlichste Katze der Welt. Klein, aber oho, also. 

Trotz des präzisen Jagens müssen Menschen natürlich keine Angst vor dem kleinen Fellknäuel haben. Die Tiere machen hauptsächlich Jagd auf Mäuse, Vögel oder Hasen.

Dabei scheint es sie allerdings auch nicht zu stören, wenn ihre Beute schwerer oder größer als sie selbst ist. Kuschelige Serienmörder auf vier Pfoten also.

(jg)