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10/01/2018 14:56 CET | Aktualisiert 10/01/2018 15:01 CET

Gottschalk wettert gegen "political correctness" – so antwortet Böhmermann

"Ggf. RAM nachrüsten."

Getty Images
Moderator Thomas Gottschalk hat auf Twitter mal wieder einen rausgehauen. 
  • Moderator Thomas Gottschalk zeigt sich unzufrieden mit dem gesellschaftlichen Diskussionsklima
  • Und erntet dafür mehr Hohn als Verständnis

Jetzt greift auch Thomas Gottschalk in die #MeToo-Debatte ein.

Der Moderator, der unter anderem durch die ZDF-Show “Wetten, dass..?” berühmt wurde, schreibt auf Twitter: “Bis ich gecheckt habe ob es missverständlich, übergriffig, unsensibel oder political incorrect ist, habe ich vergessen was ich sagen wollte.”

Sein Tweet spielt offensichtlich auf die #MeToo-Debatte an, in der Hunderte Frauen sexuelle Belästigung öffentlich gemacht und angeprangert haben. 

Allerdings scheint sich Gottschalk noch über viel mehr aufzuregen: Nämlich eine Gesellschaft, in der gefühlt alles gleich zu einem Skandal wird. 

Gottschalk erntet mehr Hohn als Verständnis

Für seine Aussage kassiert Gottschalk von seinen Followern deshalb auch mehr Hohn als Verständnis. Es häufen sich Anspielungen auf Gottschalks Alter und darauf, dass er nicht mehr recht in den Zeitgeist passe.

► Moderator Jan Böhmermann schrieb zum Beispiel lapidar darunter: “Ggf. RAM nachrüsten.”

Zum Verständnis: RAM bezeichnet meist den Arbeitsspeicher eines Computers.

Ein weiterer Twitter-User widersprach spöttisch: “Nee, der olle Prozessor kommt auf das neue Betriebssystem nicht mehr klar.”

“Tja, Du bist eben auch nicht mehr der Jüngste”, lautet ein weiterer Kommentar.

Mehr zum Thema: Thomas Gottschalk und Mike Krüger: Comeback der “Supernasen”?

Gottschalk: “Ich blödel mich inzwischen auf Twitter aus”

Das ging wohl nach hinten los...

Gottschalk versucht sich verstärkt auf Twitter zu inszenieren, seitdem es ruhig um den populären Moderator geworden ist.

In einem “Spiegel”-Interview sagte er kürzlich: “Ich blödel mich inzwischen auf Twitter aus und hab’ es dort zum Influencer gebracht. Man feiert mich als Knitter-Twitter.”

Immerhin hat Gottschalk mittlerweile fast 98.000 Follower. Dabei könnte er sich den Rat eines Twitter-Nutzers zu Herzen nehmen: “Wenn dir gar nichts einfällt, einfach mal “Schade” schreiben.”