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14/02/2018 12:30 CET | Aktualisiert 14/02/2018 12:41 CET

Super-Vulkan Kikai Caldera: Ein Ausbruch könnte 100 Millionen Menschen töten

Erst jetzt haben Wissenschaftler entdeckt, wie gefährlich Kikai Caldera wirklich ist.

  • Eine riesige Magma-Masse ruht nahe Japans
  • Wie oben im Video zu sehen ist, könnte ein Ausbruch das Klima radikal verändern und Millionen Menschen töten

Wissenschaftler haben in der Kikai Caldera eine gigantische Magma-Ansammlung entdeckt. Ein Ausbruch des Super-Vulkans könnte daher fatale Folgen haben.

Dass eine potenzielle Gefahr von dem Unterwasser-Krater ausgeht, ist nicht neu. Die Kikai Caldera gehört zum pazifischen Feuerrings im Süden Japans.

► Jetzt haben Geologen der Kobe-University Japan aber herausgefunden, wie akut die Bedrohung ist. Ihre Erkenntnisse haben sie nun im Fachmagazin “Nature” veröffentlicht.

Mehr Magma als unter dem Yellowstone-Vulkan

► Demnach befindet sich die Gefahrenquelle nur noch 30 Meter unter dem Meeresspiegel.

► Mit 32 Kubikkilometer Masse ruht in der Kikai Caldera noch mehr Magma als unter dem Yellowstone-Nationalpark

Wenn sie austritt, könnte das 100 Millionen Menschen das Leben kosten und einen vulkanischen Winter auslösen, warnen die Wissenschaftler um Yoshiyuki Tatsumi. Ob und wann es zu so einer Naturkatastrophe kommen könnte, können die Forscher noch nicht voraussagen.

► Aber um sich auf die möglichen Folgen einstellen zu können, sei es ihrer Meinung nach wichtig, die Region weiter zu erforschen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen ist der Vulkan zuletzt vor 7300 Jahren ausgebrochen und hat damals Japan in Asche gehüllt.

(chr)