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13/02/2018 14:52 CET | Aktualisiert 13/02/2018 14:54 CET

Studie: Paare mit gutem Sexleben gehen häufiger fremd

Doch das ist nicht die einzige bemerkenswerte Entdeckung, die die Forscher gemacht haben.

PeopleImages via Getty Images
Laut einer US-Studie gehen Paare, die guten Sex haben, häufiger fremd. 
  • Eine US-Studie zeigt: Je besser das Sexleben eines Paares, desto wahrscheinlicher ist es, dass einer der beiden fremdgeht
  • Und: Frauen neigen eher zum Fremdgehen als Männer

Wer guten Sex hat, geht weniger fremd – das würden viele von uns sicher gerne glauben. Eine neue Studie hat diese Theorie jedoch widerlegt, wie die britische Zeitung “The Independent” berichtet.  

Forscher der Universität Florida haben herausgefunden, dass verheiratete Paare, die ein gutes Sexleben haben, eher dazu neigen, auch mit anderen Menschen Sex haben zu wollen.

Für die Studie, die im Journal of Personality and Social Psychology erschien, wurden 233 frisch verheiratete Paare dreieinhalb Jahre lang begleitet. Neben der Zufriedenheit der Paare mit ihrem Sexleben untersuchten die Forscher auch, wie groß das Interesse der Paare an anderen Männern und Frauen ist.

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Doch das ist nicht die einzige bemerkenswerte Entdeckung, die die US-Forscher gemacht haben.

Das sind die Ergebnisse der Studie:

► Demnach gehen junge Menschen eher fremd, als ältere.

► Besonders untreu sind Männer, die vor der Ehe nur Beziehungen von kurzer Dauer geführt hatten. Für Frauen trifft das Gegenteil zu: Diejenigen, die vorher viele Kurzzeit-Beziehungen hatten, waren in der Regel treuer.

► Die Studie ergab zudem, dass die Attraktivität des Mannes keine Rolle dabei spielt, ob eine Frau fremdgeht. Frauen, deren Ehemänner überdurchschnittlich attraktiv waren, gingen eher fremd, als Männer, deren Frauen überdurchschnittlich attraktiv waren.

► Allerdings neigten weniger attraktivere Frauen noch mehr zu einem Seitensprung als attraktivere Frauen.

► Interessant ist auch, dass Männer oder Frauen, deren Blick öfter an einer Person des anderen Geschlechts haften blieb, eher fremdgingen – und die Ehe damit eher in die Brüche ging. Um das herauszufinden, zeigten die Forscher den Probanden Fotos attraktiver Männer und Frauen. Diejenigen, die nur kurz auf die Bilder schauten, gingen weniger fremd, als diejenigen, deren Blick verhaftete.

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Im Zeitalter von Tinder, Bumble und anderen Dating-Apps, die es dem Nutzer besonders leicht machen, alternative Liebhaber zu finden, bringt die Studie also keine rosigen Aussichten für Beziehungen. 

(ks)