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09/01/2018 10:09 CET | Aktualisiert 09/01/2018 11:48 CET

Mann versucht Spinne zu töten – am Ende steht sein Haus in Flammen

Er griff zu einer extremen Maßnahme.

  • Ein Mann in Kalifornien hat eine Spinne in seiner Wohnung angezündet, um sie zu vertreiben
  • Dabei setzte er allerdings seine gesamte Wohnung in Flammen
  • Wie er das vermeiden und Spinnen aus der Wohnung hätte fernhalten können, erfahrt ihr im Video oben

Bei dem Versuch Spinnen aus dem Haus zu vertreiben, greifen viele Menschen zu außergewöhnlichen Maßnahmen. Sich ein Einmachglas oder gar einen Staubsauger zur Hilfe zu nehmen – diese Methoden sind wohl die geläufigsten.

Zwei Männer aus Redding im amerikanischen Kalifornien griffen nun allerdings gleich zu einem extremeren Lösungsansatz: Einem Bunsenbrenner.

Wie das kalifornische Newsportal “Record Searchlight” berichtet, habe sich am vergangenen Sonntag eine große Wolfsspinne in dem Apartment der beiden verirrt. Das erzählte die Pflegekraft einer der Männer, Lyndsey Wisegarver, gegenüber der Zeitung.  

Einer der Männer beschloss daraufhin das Tier mit einem Bunsenbrenner anzuzünden und so aus dem Schlafzimmer des Obergeschosses zu vertreiben. Die brennende Spinne sei darauf allerdings zu einer Matratze gehuscht und habe diese damit in Brand gesteckt.

Keine Verletzte, aber 9200 Euro Schaden

Obwohl es den Männern möglich gewesen wäre, den Brand der Matratze zu löschen, habe sich das Feuer dann schnell auf eine Flaggensammlung und die Vorhänge im Zimmer ausgebreitet, erzählt die Pflegerin weiter.

Feuerwehrbeamte erklärten, dass die Bewohner versucht hätten, das Feuer mit einem Gartenschlauch zu löschen, dabei aber nicht erfolgreich waren.

Der Brand hätte sich bis auf einen Kleiderschrank im Schlafzimmer ausgebreitet, die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung auf benachbarte Wohnungen allerdings noch verhindern.

Bei dem Brand wurde zum Glück kein Anwohner verletzt. Es entstand aber ein Schaden über rund 9200 Euro.

Die beiden Männer müssen sich nun allerdings eine neue Bleibe suchen, da ihr Apartment laut Aussagen des Leiters der Feuerwehr, nicht mehr bewohnbar sei.

(ujo)

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