LIFESTYLE
21/01/2018 12:08 CET | Aktualisiert vor 13 Stunden

Scherenstellung: So gelingt lustvoller Lieben und intensiver Sex

Diese Sexstellung verbinden einige mit lesbischer Liebe – doch jeder sollte sie kennen.

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Die Scherenstellung hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Sie kann immer lustvoll sein.
  • Lesbischer Sex unterliegt vielen Falschannahmen
  • “Scissoring” können auch Mann und Frau ausprobieren

Die Scherenstellung ist nur dem lebischen Sex vorbehalten? Von wegen! Auch Heteros können sich hier einiges abschauen.

Davor gilt es aber erst einmal mit den Vorurteilen abzubauen:

Wenn zwei Frauen in der Scherenstellung ihre Geschlechtsteile aneinander reiben, sorgt das bei Männern für spontane Höchsterregung und bei Frauen für Unbehagen.

Denn: Lesbischer Sex unterliegt vielen Falschannahmen und pornografischen Verzerrungen. Das lässt sich besonders an der Scherenstellung festmachen, die grundsätzlich nichts mit weiblicher Zärtlichkeit zu tun hat.

Aufräumen mit Sex-Klischees

Denn auch Lesben spielen mit Dildos und übernehmen eine männlich dominante Rolle im Bett. Die Scherenstellung ist dabei zwar eine sehr beliebte, aber eben nicht die einzige Stellung.

Schiebt man die Beine ineinander wie zwei offene Scheren, so geht es nur darum, die Reibungsintensität und Nähe zu erhöhen. Das hat nichts mit Mann oder Frau zu tun. Darum sollten auch heterosexuelle Partner das “Scissoring” ausprobieren.

Lustvoller Lieben in der Scherenstellung

Wer aus der Missionarsstellung in die Scherenstellung wechselt, merkt schnell:

► Der Eindringwinkel des Penis und die intensive Reibung der Klitoris und Schamlippen sorgen für aufregende Lust. Gleichzeitig kann durch das Ergreifen der Hüften und angewinkelte Beine die Stoßkraft erhöht werden.

► Beide Partner haben bei dieser Position die volle Kontrolle. Je näher sie sich aneinander schmiegen, desto zärtlicher und inniger wird das Gefühl. Der Penis dringt jedoch nicht so tief ein.

Wenn die beiden Oberkörper auseinandergehen, erhält der Unterkörper viel mehr Kraft und die Reibung wird noch stärker. Gleichzeitig sind Kitzler und Peniswurzel frei zugänglich. Der zusätzliche Handbetrieb gibt noch einen größeren Kick.

Eindringen ist kein Muss

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Reiben ist nicht nur für Frauen lustvoll.

Bei der Scherenstellung muss es aber nicht nur ums Eindringen gehen. Dazu legen sich beide Partner quer zueinander und verschränken die Beine – ganz so wie beim lesbischen Sex.

► Die Frau nimmt den Penis zwischen die Schamlippen und reibt sich langsam daran auf und ab. Für beide hält diese Form des Vorspiels die Chance zum schnellen Orgasmus bereit. Allerdings ist die Frau hier klar im Vorteil.

► Aber: Man sollte jedoch darauf achten, nicht zu heftig ans Werk zu gehen, denn sonst kann es schnell zu schmerzhaftem Abrutschen oder gar Reibungsverletzungen kommen.

 Erinnert euch ans Petting

Die Scherenstellung wird im weiteren Sinne als Teil der Tribadie bezeichnet, was so viel wie “reiben” bedeutet. Damit ist gemeint, dass die Frau ihre Geschlechtsorgane an Gegenständen oder an Körperteilen des Partners reibt, um sich zu stimulieren.

Dazu muss sie keinesfalls nackt sein. Diese Stellung eignet sich daher auch für ein sexy Vorspiel. Die Frau setzt sich zum Beispiel auf den Oberschenkel des Mannes und beginnt, sich daran zu reiben. Was für den Mann auch sehr erregend wirken kann.

► Ähnlich funktioniert auch Petting, das mit zunehmender Erfahrung aus der Mode kommt. Aber sich vollkommen angezogen aneinander zu reiben und zu küssen kann manchmal heißer sein als der Akt selbst.

Man sollte nur darauf achten, zumindest sehr dicke Hosen und anderes wirklich überflüssiges Kleidungsmaterial vorher auszuziehen. Denn auch hier kann man sich Verletzungen holen.

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