NACHRICHTEN
03/02/2018 14:50 CET | Aktualisiert 04/02/2018 09:58 CET

Bolton: In einem Krematorium ist ein Sarg explodiert – wegen einer Kokosnuss

Jetzt appelliert sogar die Stadt an Trauernde.

RobertHoetink via Getty Images
  • Eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung in der britischen Kleinstadt Bolton appelliert an Trauernde
  • Sie sollten sich genauer überlegen, was sie ihren Hinterbliebenen in den Sarg legen – Hintergrund ist ein dramatischer Vorfall in einem Krematorium

In einem Krematorium in der englischen Kleinstadt Bolton ist es zu einer Explosion gekommen – weil in einem Sarg eine Kokosnuss lag

Der Knall hätte den Mitarbeitern “Angst eingejagt”, berichtet der britische Sender BBC. Durch die Hitze hat das Wasser in der Kokosnuss vermutlich zu sieden begonnen – und die Nuss ist zerplatzt.

Jetzt reagiert die Stadt auf die Explosion und appelliert an alle Trauernden, keine verbotenen Gegenstände in die Särge zu schmuggeln. 

“Wir bitten die Menschen, sich genau zu überlegen, welche Gegenstände sie in die Särge Hinterbliebener legen”, sagt eine Mitarbeiterin der Stadt zur BBC. 

Denn: “Immer häufiger landen Gegenstände wie E-Zigaretten, Whiskey- und Wodka-Flaschen, Golfbälle und Smartphones in den Särgen. Gerade die Mobiltelefone sind ein großes Problem für uns.”

Ersatzunterwäsche für den Toten

Viele Bestattungsunternehmen überprüfen im Vorfeld, welche Dinge in die Särge gelegt wurden. Eine Mitarbeiterin eines Bestattungsunternehmens sagte der BBC: “Einige fragen, ob sie Liebesbriefe, Zigaretten oder die Asche von Tieren in die Särge legen können.”

► Einmal sei sie sogar gefragt worden, ob man dem Hinterbliebenen Ersatzunterwäsche hineinlegen könne. 

Mehr zum Thema: Familie dachte, in der Urne sei ihre Tochter – war sie aber gar nicht