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12/01/2018 14:07 CET | Aktualisiert 12/01/2018 14:12 CET

Queen entlässt ihre BH-Hoflieferantin - offenbar wegen Indiskretionen

Die Firmenchefin erzählte von Anproben mit Prinzessin Diana, Prinzessin Margaret und der Königin.

Hannah Mckay / Reuters
Die Queen entlässt ihre BH-Hoflieferantin.
  • Das Unternehmen Rigby & Peller war jahrzentelang BH-Hoflieferant der Queen
  • Nun hat die Königin die Luxus-Unterwäsche-Firma entlassen
  • Schuld daran seien Indiskretionen der Firmenchefin June Kenton

Die britische Firma Rigby & Peller durfte sich seit 57 Jahren “Lieferant für das englische Königshaus” nennen.

Doch am Donnerstag war der Firmenname in dem Verzeichnis der Royal Warrant Holders, der Gesellschaft der Hoflieferanten, nicht mehr zu finden.

Grund dafür, soll das im letzten Jahr veröffentlichte autobiografische Werk “Storm in a D-Cup” der Firmenchefin June Kenton sein.

Sie erzählt darin unter anderem von Anproben mit Prinzessin Diana, Prinzessin Margaret und der Königin.

Kenton hat das Unternehmen 1982 gekauft 

Die 82-jährige June Kenton hat das Unternehmen 1982 zusammen mit ihrem Mann gekauft. Gegründet wurde es 1939 von Gita Peller und Bertha Rigby.

Nach der Kündigung des Geschäftsverhältnisses sagte Kenton der britischen Zeitung “Telegraph”, dass es niemals ihre Absicht gewesen sei, jemanden zu verärgern.

Anscheinend war sie über die Entlassung vorgewarnt worden. Vergangenes Jahr habe Kenton schon einen Brief von Lord Chamberlain erhalten, in dem sie darüber informiert wurde. 

Die Königin habe ihre Corgis zur Anprobe mitgebracht

In ihrer Autobiografie erzählt sie von ihren Begegnungen mit den Royals: So sei die Königin bei Anproben halb bekleidet gewesen und habe ihre Corgis mitgebracht. 

Kenton schrieb auch darüber, dass Prinzessin Diana Poster von Models in Unterwäsche für Prinz William und Prinz Harry mit nach Hause genommen habe. 

In dem Interview mit dem “Telegraph” sagte Kenton, sie würde niemals schmutzige Details ausplaudern, aber die Arbeit für die Queen sei ein großer Bestandteil ihres Lebens gewesen. Deshalb wäre es falsch gewesen, die Royals nicht in ihrer Autobiografie zu erwähnen. 

Neben der Queen gehörten auch Kim Kardashian, Gwyneth Paltrow und Joan Collins zu den Kunden der Luxus-Unterwäsche-Firma.  

(lm)

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