WIRTSCHAFT
19/01/2018 14:35 CET | Aktualisiert 19/01/2018 15:03 CET

Polizei warnt vor Abzockmeldung bei WhatsApp – wie ihr richtig reagiert

Cyberkriminelle wollen an eure Daten.

  • In einer E-Mail werdet ihr zur Zahlung geringer Beträge für WhatsApp aufgefordert
  • Aber: Die Anwendung ist derzeit kostenlos

WhatsApp-Nutzer aufgepasst: Mit einer dreisten Masche versuchen Cyberkriminelle per Mail vermutlich an eure Daten zu gelangen, warnt die Polizei Niedersachsen.

► In einer Mail wird behauptet, dass euer Messenger-Konto abgelaufen sei. Der Empfänger müsse sich deshalb innerhalb von 48 Stunden registrieren und die Gebühr von 0,99 Euro für ein Jahr WhatsApp zahlen.

Mittels eines Links werden die Empfänger dann auf eine Webseite geführt, um die Kosten mittels Kreditkarte gleich zu bezahlen. Es gibt auch die Option, die Kosten für drei bis fünf Jahre zu begleichen.

► Diese Beträge sind zwar minimal, aber hier gehen die Täter so vor, dass nahezu typische Preise für Apps genannt werden”, schreibt die Polizei Niedersachsen.

► “Dennoch ist es eine Fälschung und wir raten hier von der Zahlung ab.”

Denn: WhatsApp wird derzeit kostenlos angeboten.

Es geht nicht um die angegebenen Mini-Beträge

Es geht den Kriminellen vermutlich nicht um diese geringen Beträge.

► Aber die Täter gelangen auf diesen Weg an die Kreditkartendaten. Mit Name, Kartennummer, Laufzeit und CVC wäre alles für spätere Käufe in Täterhänden.

Solltet ihr bereits in die Falle getappt sein, so informiert unverzüglich euer Kreditkarteninstitut. Lasst die Karte sperren. Erstattet im Anschluss Anzeige bei der örtlichen Polizei.

Auch wenn die Täter die Telefonnummer erfragen, geht die Polizei derzeit nicht davon aus, dass ein Schaden in Bezug auf eure WhatsApp-Anwendung selbst wahrscheinlich ist.