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05/02/2018 12:25 CET | Aktualisiert 05/02/2018 22:10 CET

USA: Frau schneidet Schwangerer Baby aus dem Bauch – und lässt sie verbluten

Die Angeklagte hat nun die gerechte Strafe erhalten.

AP
Brooke bekannte sich schuldig, ihre schwangere Nachbarin umgebracht zu haben.
  • Eine Frau lockte ihre schwangere Nachbarin in die Wohnung
  • Sie verfolgte einen perfiden Plan

Es ist ein entsetzliches Verbrechen: Eine Frau hat im US-Bundestaat North Dakota ihre hochschwangere Nachbarin überwältigt – und ihr dann das Kind aus dem Körper geschnitten.

Die junge Mutter war bei dieser Horror-Geburt zwar bewusstlos, lebte aber noch. Aber da ihre große Wunde später nicht versorgt wurde, verblutete die 22-Jährige.

Nun stand ihre Peinigerin Brooke C. vor Gericht – und bekam ihre gerechte Strafe.

Die Nachbarin verwickelte die Schwangere in einen Streit

Zuvor schilderte die Staatsanwältin laut der Lokalzeitung “TwinCities” noch einmal den Tatvorgang im vergangenen August in der Stadt Fargo. Damals war Savanna G. im achten Monat schwanger. 

An ihrem Todestag hatte C. sie demnach um Unterstützung bei einem Nähprojekt gebeten. Die 22 Jahre alte Schwangere willigte ein zu helfen – und betrat die Nachbarswohnung.

► Dort provozierte Broke wohl einen Streit. Bei einem Gerangel fiel G. hin und blieb bewusstlos liegen, berichtet “Twin Cities”.

►  Die Angeklagte griff demnach zu einem Messer oder einer Klinge und schnitt der 22-Jährigen den Bauch auf. Die 38-Jährige versorgte nach dieser Zwangsgeburt zwar das Neugeborene, die Mutter jedoch ließ sie laut Anklage verbluten.

Tage später tauchte die Leiche der jungen Frau in einem Fluss wieder auf. Ermittler fanden das Kind bei der Nachbarin.

Savannas Tochter überlebte den Horror 

C. folgte den Schilderungen im Gericht schweigend. Vor ihrer Verurteilung beteuerte sie aber ihre Reue: “Es tut mir wirklich, wirklich, wirklich leid. Ich wünschte, ich könnte ihren Schmerz nehmen”, sagte sie laut der Lokalzeitung der Familie des Opfers. “Es gibt keine Entschuldigung. Es gibt keine Rationalisierung. Da ist nichts.”

►  Das Gericht verurteilte die Frau zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe – ohne Chance auf Bewährung.

►  Immerhin: Dem kleinen Mädchen geht es gut. Es wächst nun bei Savannas Freund auf. Der Vater drückte das Kind fest an sich, als die Staatsanwältin das Martyrium von Savanna noch einmal durchging.

 

Mit Material von AP.

(jds)