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07/02/2018 10:23 CET | Aktualisiert 07/02/2018 11:17 CET

Mönchengladbach: Vater soll Baby gequält und getötet haben – da es ihn störte

Gegen den Deutschen wurde ein Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

Heiko Küverling via Getty Images
Die Ermittler gehen von Mord aus.
  • Im Alter von vier Wochen wurde das Kind bereits gequält
  • Vermutlich wollte der Vater mit dem Tod seines Sohnes die vorangegangenen Taten verheimlichen

Ein Baby verändert alles – und das hat vermutlich einen Vater in Mönchengladbach zu einer äußerst grausamen Tat veranlasst. Der 29-Jährige fühlte sich laut der Polizei nach der Geburt seines Kindes in seinen Gewohnheiten eingeschränkt. So habe er nicht mehr bis mittags schlafen können.

Daher habe er angefangen, den kleinen Ben zu quälen – vier Wochen nach der Geburt des Babys, sagte Ermittler Ingo Thiel am Dienstag.

Die Mutter wollte zum Arzt

► Der Zustand des Kindes sei durch innere Verletzungen aber immer schlechter geworden, weshalb die Mutter zum Arzt gehen wollte. Da habe der Vater in der Nacht zu vergangenen Donnerstag beschlossen, das Kind zu töten.

Rechtsmediziner hatten bei der Obduktion den Erstickungstod des Jungen festgestellt. 

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Haftbefehl gegen den Vater wegen Mordes

► Vermutlich wollte der Vater mit der Tat die vorangegangenen schweren Misshandlungen vertuschen. Gegen den Deutschen hat der Richter nach Angaben der Ermittler Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass die 30-jährige Mutter von den Misshandlungen des Vaters wusste und diese trotzdem nicht verhinderte.

Die Deutsche sitze wegen des Verdachts des Totschlags und der Misshandlung von Schutzbefohlenen durch Unterlassen in Untersuchungshaft.

(lm)