POLITIK
14/02/2018 21:06 CET | Aktualisiert 15/02/2018 08:47 CET

Politischer Aschermittwoch: Merkel reagiert seelenruhig auf Sorgen der CDU

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Fabrizio Bensch / Reuters
Bundeskanzlerin Angela Merkel

CDU-Chefin Angela Merkel ist parteiinterner Kritik entgegengetreten, sie habe möglichen Koalitionspartnern zu viele Zugeständnisse eingeräumt.

Das ist passiert:

► Beim politischen Aschermittwoch der CDU in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern sagte Merkel: Die Menschen wollten jetzt eine stabile Regierung und “dass wir uns nicht permanent mit uns selbst beschäftigen”.

► Merkel betonte, sie verstehe die Sorgen in der CDU, sei aber “ganz zuversichtlich”, dass die Politik der Partei auch ohne etwa das Finanzministerium im Bund gelingen könne. 

► Die Kanzlerin hob hervor, dass die CDU nach Jahrzehnten dafür wieder das Wirtschaftsministerium bekommen solle – und zeigte sich “schon ein bisschen verwundert”, dass dies nichts mehr zähle. 

Darum ist es wichtig: 

In der CDU brodelt es wegen des Verlusts wichtiger Ministerien in einer künftigen Bundesregierung. Der Unmut darüber befeuerte auch die Personaldebatte in der Union.

Mit ihrer Rede am Aschermittwoch demonstrierte Merkel zumindest nach außen Gelassenheit. 

Was ihr noch wissen müsst: 

Merkel machte auch noch eine Ansage an alle Politiker in Deutschland, über die Parteigrenze hinaus.

► In der aktuellen Lage müsse sich jede Partei fragen: “Was kann ich für dieses Land tun. Denn das ist die Aufgabe von Politik - zu dienen und nicht rumzumosern.”

Mehr zum Thema: Mit einem Halbsatz im ZDF-Interview torpediert Merkel die GroKo

(sk)