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14/12/2017 12:13 CET

"DSDS": Darum bewachten bewaffnete Ranger das Set der neuen Staffel

Wird das der gefährlichste Recall aller Zeiten?

MG RTL D / Stefan Gregorowius
Die neue DSDS-Jury (v.l.) Mousse T., Carolin Niemczyk, Ella Endlich und Dieter Bohlen
  • Am 3. Januar startet die 15. Staffel “Deutschland sucht den Superstar” auf RTL

  • In der Jubiläumsstaffel sind Bohlen und sein Team in der afrikanischen Wildnis auf Talent-Suche 

  • Deshalb musste der Sender strenge Sicherheitsvorkehrungen treffen

 Wird das der gefährlichste Recall aller Zeiten?

 In der 15. Staffel “Deutschland sucht den Superstar” sucht Dieter Bohlen zusammen mit seinen Jury-Kollegen in der afrikanischen Wildnis nach einem neuem Gesangstalent.

In dem Nationalpark Pilanesberg in Südafrika finden sich nahezu alle gefährlichen Tiere des Kontinents. Von Elefanten, Nilpferden, Nashörnern, Leoparden, Löwen, Schlangen und Krokodilen ist alles dabei.

Das Casting-Set wurde von bewaffneten Rangern kontrolliert

Die Kandidaten müssen sich in dieser Staffel also nicht nur vor der Jury - bestehend aus Chefjuror Dieter Bohlen, Schlagersängerin Ella Endlich, Glasperlenspiel-Sängerin Carolin Niemczyk und Musikproduzent Mousse T. - in Acht nehmen, sondern auch vor wilden Tieren. 

 Aus diesem Grund wurde das Casting-Set rund um die Uhr von bewaffneten Rangern kontrolliert. Der Sender RTL erklärt in einer Pressemitteilung: 

“Sie passten auf, dass sich keine wilden Tiere zu nah ans Set wagten und gaben Alarm, wenn dies der Fall war. Es kam zu Verzögerungen bei den Dreharbeiten, wenn akute Gefahr bestand, wie am Set nahe einem See mit Nilpferden.”

Nilpferde und Löwen sorgen für Verzögerungen

Denn Nilpferde sind für den Menschen durchaus lebensgefährlich: Die Tiere sind für mehr Todesopfer als jede andere Wildtierart auf dem Kontinent verantwortlich.

Eine Verzögerung aufgrund einer Gefahrensituation hätten die Jury und die Kandidaten aber gut aufgenommen - schließlich ging es um ihre Sicherheit.

Aber auch Löwen stellten eine große Herausforderung während der Dreharbeiten dar. Ein Ranger sagte der “Bild”-Zeitung: “Gerade die Löwen sind gefährlich, weil man sie im dichten Gras erst sieht, wenn sie 20 Meter vor einem sind.” 

Erst vor einer Woche habe ein Löwe an der Stelle des Sets ein Gnu angegriffen. Der Ranger erklärt weiter:

“Normalerweise dürfen Besucher an dieser Stelle nicht einmal aus ihren Autos aussteigen, weil es zu gefährlich ist.”

Dieter Bohlen sieht das Ganze eher gelassen. Er hat auch schon eine Idee, wie er sich bei einem Löwenangriff verteidigen würde. In einem Interview mit “Bild” erklärt der Pop-Titan: “Falls wirklich was passiert, würde ich einen ganz hohen, lauten ‘Modern Talking‘-Schrei loslassen, der würde jeden Löwen vertreiben.“

Ob das wirklich hilft, ist eher fragwürdig. Eins hingegen ist klar: Die “DSDS”-Jury ist ganz schön mutig. 

Die 15. Staffel “Deutschland sucht den Superstar” startet am Mittwoch den 3. Januar 2018 auf RTL.