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GroKo reloaded: Ein Duo Infernale aus Lügen, Wortbruch und Kleben an der Macht

Alles ist vage! Unentschlossen, wankelmütig. Alles bleibt, wie es war.

09/02/2018 13:50 CET | Aktualisiert 09/02/2018 13:50 CET
Hannibal Hanschke / Reuters

Was für ein Tohuwabohu, was für eine politische Achterbahnfahrt.

Aus “nein, nein, nein, eine neue GroKo wird es mit uns nicht geben”, nun die Kehrtwende.

Mit aller Macht, als gäbe es kein morgen mehr.

Aus einen kantigen “und ab morgen kriegen sie eins in die Fresse“, erschallt nun ein kuscheliges “piep, piep, piep, wir haben uns wieder lieb”.

Da wurde sondiert, ganz schwierig, dann kamen die Koalitionsgespräche, bis in den grauen Morgen. Und dann wurde die Stubentür geöffnet und siehe an, der Raum war angefüllt, mit Gaben über Gaben.

Für jeden ist was dabei, aber auch für jeden. Okay, eine kleine Minderheit, ca. 150, lass es 650 sein, die hat es arg erwischt. Sorry, liebe Wölfe, ihr seit zum Abschuss, freigegeben.

Jede Gabe hübsch verpackt, auf jeder steht, machen wir, wollen wir, planen wir. Versehen mit einem kleinen Sternchen oben rechts. Da kann man dann im Kleingedruckten lesen.

Teuer, sehr teuer und eine Garantie der Umsetzung geben wir auch nicht.

Das erbettelte Zweckbündnis

Da fangen die ersten schon an zu nörgeln. Zu wenig, oh eine Nebelkerze, meins ist eine Luftnummer. Vorsicht meinen Lieben, schön artig sein, sonst, ihr wisst ja, gibt’s ein auf die...

Flux noch eine Ministerrochade und ein paar neue Gesichter auf die Regierungsbank. Jetzt heißt es, bloß noch das Menetekel der SPD Genossen überstehen, wird schon gut gehen.

Lift up GroKo! “Weiter so”, das ganz Große, ein frisches neues politisches Konzept, nö ist nicht unser Ding.

Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind verspielt

Dieses erbettelte Zweckbündnis, aus “nicht wollen” und Ideenlosigkeit, soll uns nun vier Jahre regieren. Ein Duo Infernale aus Lügen, Wortbruch und Kleben an der Macht.

Mehr zum Thema:Hartz IV: SPD schaufelt sich mit Koalitionsergebnissen ihr eigenes Grab

Glaubwürdigkeit und Vertrauen, völlig verspielt.

Das Versagen der “politischen Elite“, die den Staat, nur noch verwalten, aber nicht mehr willens sind ihn kreativ, zu gestalten.

Das ist besorgniserregend. Die Ignoranz, diese Untätigkeit, angesichts der Probleme und Situationen in unserem Land, in Europa und der Welt. Da wird einem schon Angst und Bange.

Alles ist vage! Unentschlossen, wankelmütig. Alles bleibt, wie es war.

Lassen wir uns nicht beirren. Verzagen wir nicht.

Machen wir das Beste daraus.