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03/01/2018 16:17 CET | Aktualisiert 04/01/2018 08:46 CET

Wie du deine Daten und Suchanfragen bei Google löschen kannst

Google-Webprotokoll löschen und deaktivieren - so geht's

Prykhodov via Getty Images
Google-Nutzer können selbst entscheiden, was Google speichert und was nicht.
  • Über “Meine Aktivitäten” können Nutzer genau bestimmen, was Google speichert und was nicht
  • Wir erklären euch, wie ihr eure Daten aus dem Google-Gedächtnis löschen könnt

Google kennt dich besser als du selbst. Die Suchmaschine weiß, wo du vergangenes Jahr im Urlaub warst und welches Smartphone du kaufen wirst, vermutlich lange bevor du die bewusst dazu entschieden hast.

Denn Google speichert – alles. Jede Suchanfrage, jedes wiedergegebene YouTube-Video, jedes “Hey Google, weck mich morgen um 10.00 Uhr”.

Doch es gibt eine Möglichkeit, all die kleinen Geheimnisse einzusehen, die Google über dich gesammelt hat – und zu löschen. Wir zeigen euch, wie’s geht.

Browserverlauf löschen – reicht nicht aus

Denn das bloße Löschen des Browserverlaufs reicht leider nicht aus. Damit löscht ihr nämlich nur die Informationen, die lokal auf eurem Rechner gespeichert sind.

Auf den Servern von Google bleiben sie aber bestehen. 

Google-Suchanfragen löschen, so geht’s

Um zu euren früheren Suchanfragen zu gelangen, müsst ihr euch zunächst in eurem Google-Account einloggen und das Webprotokoll unter “My Activity” aufrufen.

Dort findet ihr alle eine chronologische Liste aller Suchanfragen, die ihr Google je gestellt habt.

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Einzelne Aktivitäten lassen sich selektiv über die drei kleinen Punkte in der rechten oberen Ecke löschen.

Um mehrere Aktivitäten gleichzeitig aus dem Google-Gedächtnis zu entfernen, wählt ihr im Menü auf der linken Seite “Aktivitäten löschen nach” aus und bestimmt dort den Zeitraum, aus welchem eure Suchanfragen gelöscht werden sollen.

Datenspeicherung deaktivieren

Es gibt auch die Möglichkeit, Google das Speichern der Suchanfragen von vornherein zu verbieten.

► Unter der Option “Aktivitätseinstellungen” (ebenfalls im linken Menü zu finden) lassen sich die Aufzeichnung von Suchanfragen, YouTube-Wiedergaben und Sprachaktivitäten durch ein Verstellen des blauen Schiebers dauerhaft deaktivieren.

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Das sind die Folgen

Damit endet die interessenoptimierte Werbung - aber eben auch viele Dienste von Google.

Um beispielsweise die Sprachsuche der Google-App (“Hey Google”) zu optimieren, nutzt der Internetriese die Tonaufnahmen eurer Suchanfragen zur Stimmerkennung. Löscht ihr die Aufnahmen, ist auch die Stimmerkennung weitestgehend dahin.

Um zu verstehen, wie Google eure Daten nutzt, lohnt es sich ein Blick in die von Google zusammengestellte Übersicht. Dort erklärt Google, wie die Nutzer von der Speicherung der Daten profitieren können und welche Daten wofür verwendet werden. 

 

 (cho)