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Geschäftsabteilung und IT müssen zusammenarbeiten, um die digitale Transformation zu meistern

08/02/2018 14:06 CET | Aktualisiert 08/02/2018 14:06 CET

Digitale Transformation hört sich oftmals an, wie eines der neuesten Modewörter. Jeder kennt es und viele – angefangen bei den CEOs der großen Unternehmen bis hin zu den Mitarbeitern in der Poststelle – sprechen darüber. Doch nicht jeder Mitarbeiter versteht darunter das Gleiche oder heißt die Veränderungen, die hinter der digitalen Transformation stehen, willkommen. Allerdings lässt sich die digitale Transformation nicht ignorieren. Viele Unternehmen wissen aber weder, wie sie die digitale Transformation in die Realität umsetzen können, noch welche Veränderungen dieser Wandel mit sich bringen wird.

Eine Umfrage unter Analysten und Expertengruppen zeigt, dass die digitale Transformation bereits in der Realität angekommen ist. Sie sind sich darüber hinaus einig, dass ein solcher signifikanter, digitaler Wandel Organisationen einen Mehrwert bietet. Die Unternehmensberatung Deloitte unterstreicht, dass in Zukunft der digitale Wandel das Überleben und den Erfolg von Firmen gewährleisten wird: „Unternehmen werden keine künftigen Marktführer hinsichtlich der Masse an eingesetzten Technologien. Vielmehr geht es darum, wie sie ihr Servicegeschäft entwickeln, um auf die veränderten Kundenanforderungen zu reagieren. […] Mit der Entwicklung neuer Fähigkeiten unterscheiden sich Serviceteams von der Konkurrenz und erhalten einen Wettbewerbsvorteil. Organisationen müssen ihr Betriebsmodell unvoreingenommen begutachten und akzeptieren, dass möglicherweise eine komplett neue Herangehensweise benötigt wird. Unternehmen sollten daher ihren gesamten Ablauf begutachten, dies umfasst sämtliche Ein- und Ausgangskanäle, Menschen, Prozesse, Technologien und Informationen.“[1]

Die Deloitte Berater sind mit ihrer Meinung nicht alleine. Für andere Vordenker aus der Technologie-Branche wie Jacob Morgan, Senior Analyst bei Forrester, ist der Schritt hin zu digital der Schlüssel für das Überleben von Unternehmen: „Die Beschränkungen von Legacy-Anwendungen lassen sich nicht länger ignorieren. Organisationen müssen den Kern ihres Geschäfts digitalisieren, damit sie von Grund auf agil und flexibel sind. 2018 ist das Jahr, in dem dieser Prozess im gesamten Unternehmen starten wird.“[2]

Aber wie lässt sich diese digitale Zukunft verwirklichen? Wie können Unternehmen ihr Business von Grund auf digitalisieren? IT- und Fachabteilungen müssen hier eng zusammenarbeiten, denn nur so werden die Anforderungen beider Seiten erfüllt. Das IT-Team kann die Bausteine für Anwendungen entwickeln, die dann von Mitarbeitern der Fachabteilung flexibel auf spezifische Bedürfnisse angepasst werden. Damit ist die IT in der Lage, sich auf Innovationen zu fokussieren und neue Technologien schnell zu implementieren. Gute Beispiele hierfür sind künstliche Intelligenz (KI) und das Internet der Dinge (IoT). Sie sollen angeblich noch nicht einsatzbereit sein? Anwendungen wie AWS IoT, Machine Learning via AWS oder die Suite kognitiver Services von Microsoft Azure beweisen das Gegenteil. Diese Technologien sind bereits verfügbar und lassen sich kosteneffizient nutzen.

Um neue Technologien einzuführen, die von allen Fachabteilungen genutzt werden, sind zwei Dinge notwendig: Sie müssen vernetzt sein und sich in die Standard-Geschäftsprozesse integrieren lassen. Sobald das IT-Team eine Anwendung entwickelt hat, die diese Voraussetzungen erfüllt, können die Mitarbeiter in den Fachabteilungen diese auf ihre spezifischen Anforderungen anpassen. Arbeiten IT- und Business Unit-Teams in dieser Art und Weise zusammen, sind digital agierende Unternehmen das Ergebnis – und damit bestens für die Zukunft gerüstet.

[1] Quelle: https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/nl/Documents/consumer-business/deloitte-nl-the-digital-transformation-of-customer-services.pdf

[2] Quelle: https://go.forrester.com/blogs/predictions-2018-digital-strategy-reaches-the-heartwood-of-the-business/