LIFESTYLE
23/01/2018 17:24 CET | Aktualisiert 23/01/2018 17:47 CET

Schülerin teilt Gummibärchen mit Freunden – dann muss der Notarzt kommen

"Wir dachten, es wären ganz gewöhnliche Gummibärchen."

  • Eine Schülerin in den USA hat versehentlich einige ihrer Mitschüler unter Drogen gesetzt
  • Sie verteilte Gummibärchen, die mit berauschenden Inhaltsstoffen versehen waren
  • Oben im Video: So viele Süßigkeiten könnt ihr essen, bevor ihr daran sterbt

Die Schüler einer fünften Klasse der Albuqerque School of Excellence im US-Bundesstaat New Mexico haben für Schlagzeilen gesorgt.

Der Grund: Einige der Fünftklässler saßen kürzlich berauscht im Unterricht

Wie der lokale TV-Sender “KRQN News 13” berichtet, habe eine Fünftklässlerin eine Packung Gummibärchen von zuhause mitgebracht und sie mit einigen ihrer Mitschülern geteilt.

9-Jährige nahm aus Versehen Drogen mit in die Schule

Was die Neunjährige nicht wusste: In der Packung befanden sich keine gewöhnlichen Gummibärchen, sondern Gummibärchen, die mit dem berauschenden Stoff THC aus einer Marihuana-Pflanze versehen waren

“Sie hatte diese Box dabei und auf dem Etikett stand ‘Unglauliches’ drauf. Wir dachten, es seien normale Gummibärchen”, erzählt eine Schülerin, die von den Süßigkeiten gegessen hatte, dem TV-Sender. 

Die Schulleiterin Kristy Del Curto sagte dem Sender, dass sich der Vorfall vor der ersten Unterrichtsstunde ereignet habe. Del Curto erklärte: “Wir bemerkten, dass sich die Schülerin, die die Drogen aus Versehen mitbrachte, komisch verhielt. Sie behauptete, sie könne nichts mehr sehen.”

“KRQN News 13” berichtet, dass drei Schüler jeweils Gummibärchen gegessen hätten. Ein Schüler habe sogar drei oder vier Gummibärchen gegessen und verlor dadurch das Bewusstsein.

Del Curto: Solche Vorfälle könnten sich häufen

Die Schulleiterin rief den Notarzt und ließ die Kinder versorgen. Del Curto ist sich sicher, dass die Fünftklässlerin die Drogen nicht absichtlich an ihre Mitschüler verteilte. Sie erklärte zudem:

“Da Marihuana bald in jedem Bundesstaat legal sein wird, werden solche Vorfälle immer häufiger vorkommen, glaube ich.”

Die berauschenden Gummibärchen gehörten offenbar den Eltern der Fünftklässlerin. Aus medizinischen Gründen habe ein Arzt den Eltern die Drogen verschrieben

Die Schülerin habe ein schlechtes Gewissen und sei traurig über den Vorfall. “Die ganzen Unterrichtsstunden über die Gefahren von Drogen waren umsonst”, sagte die Neunjährige zu “KRQN News 13”. 

Die Schulleiterin möchte vermeiden, dass sich solche Vorkommnisse in Zukunft wiederholen.

► Aus diesem Grund dürften Speisen, die die Kinder von zuhause mit in die Schule nehmen, nicht mehr an Klassenkameraden verteilt werden, berichtet der TV-Sender. 

(ll)