WIRTSCHAFT
04/01/2018 17:58 CET | Aktualisiert 04/01/2018 20:20 CET

Nach Fipronil-Skandal: Manche Eier um bis zu 18 Prozent teurer

Die erste Geschäfte haben die Erhöhung bereits umgesetzt.

  • Eier werden um bis zu 20 Cent teurer
  • Das sind die Folgen der Maßnahmen gegen Fipronil 

Die Eier sind teurer geworden – oder werden es noch. 

Je nach Haltungsform verteuern sich die Eier im Preiseinstiegssegment nach den Marktbeobachtungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) in den Läden um ein bis zwei Cent pro Stück.

Aldi Nord und Aldi Süd bestätigten am Donnerstag auf Anfrage die Anhebung der Eierpreise. Auch ein Rewe-Sprecher sagte: “Leider müssen wir sowohl bei Rewe als auch bei Penny dem Beispiel des Wettbewerbs folgen und die Steigerung an die Kunden weiterreichen.”

“In den ersten Geschäften wurde diese Preisänderung bereits umgesetzt”, berichtete die AMI. “Die anderen werden noch folgen.”

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Der Preis für Eier steigt.

 Wie viel Eier nun kosten

Nach ersten Marktchecks der AMI stieg der Preis für eine 10er-Packung Eier aus Bodenhaltung oder aus ökologischer Erzeugung jeweils um 20 Cent.

Eine 10er-Packung Eier aus Bodenhaltung kostet damit 1,29 Euro statt 1,09 Euro.

Etwas geringer fiel der Preisanstieg bei Eiern aus Freilandhaltung aus. Hier verteuerte sich die 10er-Packung Eier um 10 Cent auf 1,69 Euro.

Was der Fipronil-Giftskandal damit zu tun hat

Der Fipronil-Giftskandal ist nach Marktbeobachtungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) der Auslöser dafür.

Dabei dachte mancher Kunde vermutlich, das Problem liegt längst hinter einem.

Bereits im Sommer 2017 wurde das für die Legehennenhaltung nicht zugelassene Insektizid wurde in zahlreichen europäischen Legehennenbetrieben gefunden. 

Millionen Tiere mussten daraufhin getötet oder entgiftet werden, weshalb nun weniger Eier am Markt zur Verfügung stehen. Dies sorgte bei den jährlichen Preisverhandlungen zwischen Lebensmittelhandel und Eierproduzenten für Preiserhöhungen. 

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