ELTERN
13/12/2017 14:33 CET | Aktualisiert 13/12/2017 20:00 CET

Das Foto eines Babys zeigt, wie Impfgegner Kinder-Leben gefährden

Eine besorgte Tante des sieben Wochen alten Kindes will auf die Gefahr aufmerksam machen.

  • Eltern stehen Impfungen zum Teil skeptisch gegenüber
  • Wie wichtig sie jedoch sind, zeigt das Bild eines kleinen Mädchens
  • Das Baby ist an einer Infektion erkrankt, gegen die geimpft werden kann

Impfen ist eines der größten Streitthemen unter Eltern. Da in Deutschland keine Impfpflicht besteht, können Eltern entscheiden, gegen welche Infektionskrankheiten sie ihre Kinder schützen lassen wollen.

Über 90 Prozent der Kinder werden laut dem Bundeszentralamt für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Deutschland geimpft. Der Rest der Bevölkerung steht dem Thema eher skeptisch gegenüber. Was Impfgegner meist vergessen ist, dass diese Entscheidung nicht nur Auswirkungen auf ihre eigenen Kinder hat, sondern auch auf andere.

Das beweist ein aktueller Fall, den die Amerikanerin Alecia Rankin in einem Facebook-Post geteilt hat. Das Foto zeigt ihre siebenwöchige Nichte Aryn, die an einer Hib-Infektion erkrankt ist. 

 Wie die BZgA auf ihrer Website informiert, können sich die Hib-Bakterien durch Tröpfchen übertragen und sorgen vor allem bei Babys und Kleinkindern für schwere Erkrankungen.

Im schlimmsten Fall kann die Infektion zu einer Hirnhautentzündung oder einer Blutvergiftung führen.

Aryn erlitt eine Blutvergiftung

So auch bei Aryn. Sie erlitt dadurch eine Blutvergiftung. Ihre Tante hat eine klare Nachricht an alle Eltern.

“Das ist Grund Nummer 1736493983283763, warum Kinder geimpft werden müssen”, schreibt sie.

“Die erste Impfung dagegen, die Kinder mit zwei Monaten erhalten, hat sie noch nicht. Bevor ihr euch also dafür entscheidet, eure Kinder nicht impfen zu lassen, weil ‘es eure Wahl ist’ und ‘die, die geimpft sind, sich nicht anstecken’, denkt daran, dass Babys krank werden können, bevor sie überhaupt die Chance auf eine Impfung haben.”

Mehr zum Thema: “Jedes Kind hat ein Recht auf Impfen” - Appell eines Arztes an alle Eltern

In einem Update zu ihrem Post schreibt die besorgte Tante, dass Aryn inzwischen glücklicherweise gesund aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte. 

(lk)